« Forum für Sonstiges

Äußerer Blitzschutz bei Holzhäusern - Seite 2 teilen

Zusammenfassung
 1  2 
  •  Informatiker
9.4.2025 - 1.7.2026
25 Antworten | 7 Autoren 25
25
Hallo,

bisher konnte ich via Internet allgemeine Hinweise bzgl. äußeren Blitzschutz (Blitzableiter) finden.
Planen jetzt keine Sat-Anlage, fand das Video als Erklärung ganz ok:


Und noch eines:



Nun meine allgemeinen Fragen zu diesem Thema:
1. Was ist eure Meinung bzgl. einem Blitzableiter? Notwendig ja? Nein? Wieso?
2. Sollte man wenn man eine PV-Anlage am Dach plant auch einen äußeren Blitzschutz dazu planen?
3. Kann man die Attika-Verblechung o. Regenrinne als Leiter in den Ableitungs-Draht verwenden?
Bsp. was ich gesehen habe:

2025/20250409965218.png


Danke für Vorschläge bzw. Meinungen zu diesem Thema...

  •  Dirm
  •   Bronze-Award
30.6.2026  (#21)

zitat..
manuon schrieb: Die diversen Überspannungsableiter haben möglicherweise ihren Beitrag geleistet.

Schau ob sie noch grün/in Ordnung sind. Wenn sie ausgelöst haben, leiten sie weiter Strom, aber können nicht nochmal Überspannung ableiten.


1
  •  manuon
30.6.2026  (#22)
Hab alle geprüft und sind noch grün. Also zumindest die, die ich prüfen konnte. Die eingebauten im Wechselrichter würden dann schon einen Fehler melden nehme ich an?
Werde da aber endlich mal einen GAK GAK [Generatoranschlusskasten] dazwischen bauen. 

Ich hab einige Elabnet Blitzart ÜSS im KNX Bus verbaut, da ist mir leider unklar wie man die prüfen kann. Optisch sehen die zumindest alle noch gut aus. Denke aber die müssten auch leitend werden sobald defekt. Scheint den Hersteller offenbar nichtmehr zu geben um dort nachzufragen 😤

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
1.7.2026  (#23)

zitat..
manuon schrieb:

Ich mach die Diskussion hierzu einfach nochmal auf.

Heute nacht ist unser neues Häuschen ziemlich knapp einem Blitzeinschlag "entkommen". Ein hoher alter Baum, keine 20 Meter vom Haus entfernt, hat den Blitz an sich gezogen und ist jetzt Geschichte. Trotz des sehr nahen Einschlags und dem abgebrannten Baum gibts zum Glück nicht viel zu beklagen. Bis auf ein kaputtes MDT KNX IP Interface scheint bisher alles überlebt zu haben. Die diversen Überspannungsableiter haben möglicherweise ihren Beitrag geleistet.

Die PV macht mir noch etwas sorgen, ein Wechselrichter hat sich zum Zeitpunkt des Einschlags mit einem "Over Current" Fehler und einem ausgelösten Automaten Richtung GRID in den Reboot verabschiedet, läuft seither aber wieder ohne Probleme - mal schauen ob sich die nächsten Tage noch das ein oder andere verabschiedet... 

Jedenfalls, habe ich auch lange beim Bau über Blitzschutz nachgedacht und habe mich schließlich dagegen entschieden. Warum? Nun, unser Grundstück liegt tiefer als die umliegenden und die Dächer der umliegenden Häuser sind daher viel höher als unseres. Da habe ich mir gedacht... Wenn, dann schlägt der schon woanders ein.. Pustekuchen. Auch der Baum war um einiges tiefer als die Nachbarn.

Sehe ich jetzt natürlich alles anders und bereue die Entscheidung tatsächlich. Denke jetzt erntshaft über eine Nachrüstung nach, was aufgrund von Dachvoll-PV vermutlich nimmer ganz einfach wird.

Klar, rein wirtschaftlich betrachtet, am Ende des Tages zahlts die Versicherung falls wirklich mal was passiert.
Aber die Situation ist schon heftig!

Ich kann euch nur mein Erlebnis beschreiben: Du wirst nachts von so einem Einschlag förmlich aus dem Bett geworfen, erstmal weißt du garnicht was passiert ist. Trotz eigentlich vorhandener Notstromversorgung, Licht geht nicht, Strom ist weg, das Kind weint. Du rechnest jede Sekunde damit, dass gleich einer der Feuermelder angeht und bist erstmal komplett unter Schock. 

Man ist dann schon erleichtert, wenn man dann den brennenden Baum sieht und man langsam zur Erkentniss gelangt, das der Blitz nicht ins Haus ging. Ruhig schlafen kannst da nimmer - vorallem ist der schützende Baum jetzt nimmer da.  

Nur mal so für alle die noch überlegen. Gerade wenn eh PV rauf kommt und die Elektrik sowieso neu gemacht wird, eigentlich blöd das nicht gleich mit drauf zu packen.

Joa, mir wollt der Elektriker auch einen Blitzschutz einreden und war verwundert, dass das nicht in der Baugenehmigung steht...

Ich hab keine gemacht, ich hab zig Bäume rund ums Haus die höher sind und der Kirchturm ist auch nur 50m entfernt, soll er dort einschlagen, die Holzschindeln brennen wenigstens gut 😂

Ich hab mal zur Sicherheit einen Ringerder verlegt, theoretisch wenn ich lustig bin könnt ich den aufs Dach verlängern, wenn's Gerüst steht, ich seh das aber eher als Cash Burning an, den Ringerder hab ich schlussendlich auch nur gemacht, weil ich eine ganze Rolle Niro Draht fast geschenkt bekommen hab und ich mir dachte die 50€ kann ich auch noch eingraben, schadet dem Widerstand ja nicht


1
  • ▾ Anzeige
    Energiesparhaus.at ist Teilnehmer des durchblicker-Partnerprogramms.
Hallo Lu1994, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
  •  christoph1703
1.7.2026  (#24)

zitat..
Lu1994 schrieb: der Kirchturm ist auch nur 50m entfernt

Bei 50m Entfernung zählt der quasi nicht mehr. Die Blitzkugel würde ich mit 20m Radius annehmen. Wenn die euer Haus berühren kann, ohne dass sie vorher einen Baum oder was anderes berührt, dann ist ein Einschlag ins Haus möglich.


1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
1.7.2026 10:40  (#25)

zitat..
christoph1703 schrieb:

──────..
Lu1994 schrieb: der Kirchturm ist auch nur 50m entfernt
───────────────

Bei 50m Entfernung zählt der quasi nicht mehr. Die Blitzkugel würde ich mit 20m Radius annehmen. Wenn die euer Haus berühren kann, ohne dass sie vorher einen Baum oder was anderes berührt, dann ist ein Einschlag ins Haus möglich.

Wie gesagt im Garten sind noch Birken und Buchen die das Haus überragen, das zieht sich bis zur Kirche, sollten alle Bäume plötzlich den Exodus erleben kann ich ja einen Draht nach oben ziehen, der Erder gibt's jedenfalls her


1
 1  2 


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: Dach-Sanierung Insektenhotel & Spiel-Hütte