Tesla und Elon Musk - Seite 50
24.2.2025
-23.10.2026
990 Antworten
69 Autoren
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Wer die Autos kauft, der soll das ruhig tun. Kein Problem. Für mich ist das Verhalten des CEOs Grund genug, um die Fahrzeuge nicht zu kaufen. Ich bin da auch sehr nachtragend und verweigere aus dem gleichen Grund auch alle Fahrzeug des "Kraft-durch-Freude"-Konzern aka Volkswagen-AG. Die Autos könnten noch so gut sein, ich mag sie trotzdem nicht. |
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Hallo energiesparhaus, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Tesla und Elon Musk |
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eben das. Vorallem wenn man (und da seh ich doch einen gewissen unterschied zu VW) sich dermaßen auf diese Person als "Verkaufsargument" stützt. Je älter eine Firma ist, desto mehr hat sie Leichen im Keller ich denke, da brauchen wir uns alle nix vormachen. Jeder darf für sich auch die Grenzen ziehen wo er will. Ich komm auch mit Leuten klar, für die Musk oder anderes keine Rolle spielt. Aber so zu tun, als wär das Verhalten des CEOs ja total normal und ich einfach nur nicht aufgeklärt genug um die Innovation des ganzen zu verstehen ... da bin ich raus. Und wenn jemand versucht seine Triliardinge dermaßen aktiv einzusetzen um ein meiner Ansicht nach schädliches Weltbild zu verbreiten und zu fördern seh ich das durchaus auch in meiner Aufgabe aktiv dagegen anzuschreiben. Und nein: niemand der diesen Thread hier liest kann behaupten, es hätte ja niemand gesagt, dass Musk böse Dinge tut. Genauso wie ich im Nachhinein nicht behaupten kann, es hätte ja niemand vorhersagen können wie bahnbrechend das Kickflip-Auto ist (ich mag das, danke für die Wortwahl!). Allein: mir fehlt der Glaube. |
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Der „Kickflip“ ist als Pointe ganz nett Franz. Die eigentliche Ironie an dem verlinkten Artikel scheint dir aber zu entgehen: Da wird Musk dafür kritisiert, dass eine Infrastruktur eingeschränkt wird, die es ohne ihn und SpaceX in dieser Form überhaupt nicht gäbe. Eine Infrastruktur, deren strategische Bedeutung offenbar so enorm ist, dass ihre Einschränkung internationale Schlagzeilen produziert. SpaceX hat der Ukraine übrigens bereits 2022 zig Tausende Starlink-Terminals gespendet und damit wesentlich zur Aufrechterhaltung ihrer Kommunikation beigetragen. Hast du den Artikel damals auch gelesen? Ob Musk die aktuelle Drosselung tatsächlich eigenmächtig angeordnet hat, gehört selbstverständlich aufgeklärt und gegebenenfalls kritisiert. Ich tippe ja drauf, dass die USA ganz schön auf den Russischen Diesel angewiesen ist. Man wird Musk sicher gesagt haben, was er zu machen hat. Zu glauben, Musk würde sowas aus freien Stücken entscheiden, halte ich für etwas naiv. |
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https://www.electrive.net/2026/10/21/tesla-faellt-aus-top-10-der-innovativsten-e-auto-hersteller-mercedes-legt-zu/ Innovation und so |
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3000 Terminals, die SpaceX als "Charitable Contributions" bei der Steuer angemeldet hat. Die Betriebskosten hat hat der Staat übernommen => ein gutes Geschäft für spaceX. Zum Vergleich, Polen hat über 30.000 Terminals finanziert und die laufenden Kosten übernommen. Am Ende schränkt ein Anbieter scheinbar eine bezahlte Dienstleistung ein => das ist kein Fall für Kritik, sondern für Gerichte. |
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Ich habe damit überhaupt kein Problem. Dass Polen rund 30.000 Terminals finanziert hat und laufende Betriebskosten von staatlicher Seite übernommen werden, ist doch völlig legitim. Das ändert allerdings nichts daran, dass SpaceX bereits 2022 rund 3.700 Terminals gespendet hat. Und noch einmal, ganz unabhängig von der moralischen Bewertung der aktuellen Einschränkungen: Ohne Musk und SpaceX gäbe es Starlink in dieser Form nicht. Die Ukraine hätte in den vergangenen vier Jahren nicht auf diese außergewöhnlich leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur zurückgreifen können. Dass wir heute darüber diskutieren, welche geopolitischen Konsequenzen eine Einschränkung dieses Dienstes hat, verdeutlicht doch erst dessen enorme Bedeutung. Tesla lag im CAM-Ranking mit Datenstand Ende 2025 noch auf Platz 6, in der aktuellen Auswertung auf Platz 11. Andere Hersteller haben also deutlich aufgeholt und Tesla teilweise überholt. Das ist anzuerkennen. Interessant ist allerdings, dass Tesla in der aktuellen Auswertung sogar 3,4 Innovationspunkte hinzugewonnen hat. Die Mitbewerber aber noch mehr. So wie ich es verstanden habe werden hier kundenrelevante, bereits serienverfügbare Innovationen bei Elektroautos, mit Schwerpunkt auf Reichweite, Verbrauch und Ladeleistung beurteilt. Ein durchaus sinnvoller Maßstab, aber eben keine Gesamtbewertung der technologischen Innovationskraft eines Unternehmens. Das ebenfalls professionelle ICCT Global Automaker Rating, veröffentlicht im Juni 2026, sieht Tesla gemeinsam mit BYD weiterhin an der Spitze. Andere Kriterien, anderes Ergebnis. Bildquelle: https://theicct.org/wp-content/uploads/2026/06/ID-624-fig12-scaled.png https://theicct.org/global-automaker-rating-2025/ Aber, so oder sind wirtschaftlicher Erfolg und globale Verkaufszahlen im BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] Segment die härteste Währung und am Ende die Qaualitätskontrolle für derartige Ranking. |
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spende => ein Steuerschmäh den man sich dann noch teuer vom Staat bezahlen lässt. Es ist aktuell die Geldkuh von Musk, deshalb wird ja auch ein Drohszenario aufgebaut weil die EU mehrere Provider mit entsprechenden Frequenzen ausstatten möchte. https://www.diepresse.com/41369441/was-haben-die-amerikaner-gegen-ein-europaeisches-satellitennetz kurzum, wir können den Kram nicht schnell genug los werden. |
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Was sagt mir das genau? Nur, dass manche Dinge nicht in die Hände von Privatleuten gehören!! Ja - Kommunikation ist zweifellos wichtig. Heute mehr denn je zuvor. Und genau deswegen muss das unter Aufsicht eines Staates oder einer internationalen Behörde. Das wissen wir spätestens seit der Nutzung von Selective Availability bei GPS in den 90ern, bei der die USA die Genauigkeit von GPS runterdrehen konnten. Jeder Rüstungsproduzent liegt unter staatlicher Aufsicht und muss bevor er zB tausend Stück Sturmgewehre nach Zentralafrika oder 40 Kampfhubschrauber in den nahen Osten liefert dafür ansuchen ob er das überhaupt darf. Oder Atomkraftwerke, die unter internationaler Aufsicht stehen. Solche Dinge darf man nicht in private Hand geben. Erzeugen und Forschen ist klar. Produktion, Ausführung und Betrieb können private Unternehmen übernehmen, aber unter staatlicher Kontrolle. Und Starlink ist nunmal kein kleiner Amateurfunker, der eine Reichweite von ein paar Kilometern hat. Starlink ist ein privater Dienst im Weltall und somit eine Sache fürs Völkerrecht. Private Unternehmen dürfen da keine Alleingänge machen. Es war ein großer Fehler Starlink bis jetzt so viel Freiheiten zu gewähren. Spätestens jetzt muss da wieder die Kontrolle übernehmen um Alleingänge aus Sympathie oder politischen Kalkül zuverhindern. Die Trennung zu Starshield ist eh eine gute Sache und war schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber er greift noch nicht tief genug. Es ist ähnlich wie schon lange bei GPS üblich der P-Code, der nur für militärische Nutzung zugelassen ist und das ist auch wichtig und richtig. Durch die stündlichen Kurswechsel der wankelmütigen aktuelle US-Regime wird das alles komplett unberechenbar. |
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warum nicht? Die gesamte EU hat es ja nicht einmal ansatzweise geschafft, etwas ähnliches auf die Beine zu stellen. Darüber hinaus hat die EU ohnehin keinerlei ausreichende Raketenkapazitäten, um derartige Satelliten in ausreichender Anzahl ins All zu bringen. Was hierzulande vollkommen unterschätzt wird, ist, wie hoch der Anteil von SpaceX an gesamten Raumfrachtaufkommen in der westlichen Hemisphäre ist: Hier zB die Zahlen von 2024 (Google KI Recherche): 138 Starts von SpaceX 1 Start der NASA 1 Start von Arianespace (privates Unternehmen im Auftrag der ESA) |
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Da hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Das ist nicht mehr als eine Dienstleistung, die Spacex im Auftrag von jemanden oder sich selbst ausführt. Der Fokus war bei der Entwicklung ein möglichst kostengünstiges System zu bauen und damit auch viele Aufträge in dem Segment übernehmen zu können. Da hat SpaceX zweifellos optimiert. Das Rad haben sie aber nicht neu erfunden. Wenn es jemanden gibt, der es kostengünstiger macht als man selbst, warum sollte man es nicht auslagern? Eine Falcon9 kostet 70Millionen, eine Ariane 100Millionen. Da entscheidet der Sparstift. Und zum Thema warum keine Alleingänge: SpaceX muss sich natürlich wie auch alle anderen Genehmigungen für den Flug einholen. Und das ist auch gut und richtig so. Ansonsten ordnet Putin noch einen Nuklearangriff an, weil eine nicht gemeldete Rakete mit Flugrichtung Russland detektiert wurde. Macht schon Sinn um da Hoppalas zu vermeiden, oder? |
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