Wallbox und Steckdose an selber Zuleitung - Seite 2
23.5.2023
-15.8.2026
43 Antworten
17 Autoren
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Der Gleichzeitigkeitsfaktor hat nichts damit zu tun, dass man keine Steckdose dazu hängen darf. Der besagt ja (grob gesagt) nur, wie der Abgang in Auslegungen/Berechnungen zu berücksichitgen ist. Bei 1 ist er immer mit voller Leistung zu berücksichtigen. Die VDE ist eine deutsche Norm und für Österreich nicht relevant. In der o.a. VDE 0100-722 gibt es anscheinend die Anforderung, dass die Zuleitung für die Ladestation zum Beispiel nicht durch eine Verteilerdose unterbrochen sein darf. Diese Forderung gibt es in der für Österreich relevanten OVE E8101 in dieser Form nicht. |
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So eine Box an die Wand schrauben, dann gibt es fix kein Gemecker. https://www.kabel-licht.de/wandverteiler/gehaeuse-1/wandverteiler-baustromverteiler-mit-1x16a-2x230v-und-ls_2108/ |
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@opa12 da wüsste ich jetzt nicht was der Unterschied zur normalen Schuko Dose sein sollte. Aber ich werde nun einfach eine Dose an die Wand montieren nachdem die deutsche Norm bei uns nicht zutrifft. Eventuell noch mit einem Hinweisschild das keine großen Verbraucher angeschlossen werden dürfen. Normal geht da aber eh niemand ran. Falls doch werde ich sowieso alarmiert weil der Router offline ist. Danke an alle für die Vorschläge! |
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Da ist jede Dose extra abgesichert und auch ein FI drinnen. |
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Ich muss diesen Thread nochmal hochholen :) Die Easee Home um die es hier auch ging kann nun endlich im Carport montiert werden, das letzte halbe Jahr habe ich mir mit einer Go-E mit CEE Stecker ausgeholfen (wird jetzt verkauft, falls jemand eine sucht). Es soll jetzt jedoch auch eine zweite Easee dazukommen. In zwei getrennten Leerrohren befinden sich jeweils ein 5x6mm2 flexibles Kabel, das im Hauptverteiler und an der Wallbox angeschlossen werden soll. Da die Easee immer 22 kW können, habe ich mich gleich für die 22 kW Verkabelung entschieden. Mir geht es jetzt aber um die Absicherung. Das Beste wäre wohl 2x einen RCBO zu verbauen, Typ A, 30 mA und 32 A. Mein Elektriker, möchte jetzt aber, warum auch immer, nur einen FI setzen und dahinter 2x einen 32 A LS. Die Easee werde ich auf 16 A sperren und die Autos können sowieso auch nicht mehr als 11 kW, aber falls einmal ein Auto mit 22 kW vorhanden ist, könnte das dann ja zu Fehlauslösungen vom FI führen, oder? Aus dem Netz möchte ich die volle Leistung nie ziehen, das werde ich so regeln, aber meine PV liefert für ein paar Stunden am Tag 27-28 kW und das möchte ich dann schon nutzen können. Was sagen die Elektriker hier zum Vorgehen von meinem Elektriker? 2x den RCBO zu nehmen kann ja auch nicht soviel teurer sein, als 1x FI + 2x LS. |
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Dem FI ist der Strom relativ egal. Dafür sind die Leitungsschutzschalter danach da. Der FI muss aber einen etsprechenden Nennstrom haben, um nicht beschädigt zu werden. ch würde auch nur einen FI bauen, falls von der Leistung bzw. Strombelastung aber notwendig, einen mit 63A Nennstrom. |
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Ok, verstehe ich! Der Nennstrom beim FI ist klar, wenn beide drüber gehen, mir geht es eher um die 30 mA Fehlerstromauslösung. Treten beim Laden vom Auto nicht irgendwelche "Fehlerströme" auf, die, wenn beide Autos laden (angenommen eines mit 17 kW und das zweite mit 11 kW) sich aufsummieren und dann den FI auslösen? |
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Das müsste in der Bedienungsanleitung stehen, welcher FI notwendig ist. Oft werden bei Umrichtern auch Typ B mit z.B 100mA empfohlen, wobei normale Wallboxen ja keine Inverter verbaut haben, glaube ich. |
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In der Anleitung steht nichts davon, aber es ist nur ein Typ A notwendig, weil die Easee für Gleichströme einen integriert hat, wenn ich das richtig verstehe. Laut Norm muss jede Ladeeinrichtung mit < 30 mA geschützt sein. |
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Ja, das ist korrekt. Typ A mit 30mA und entsprechendem Nennstrom sollte passen. |
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Ja für eine Ladestation, aber ich habe ein WKO Dokument gefunden wo steht das jede Wallbox extra abgesichert sein muss. Begründung steht natürlich wie so oft auch bei den ganzen Normen, keine dabei. Deswegen habe ich mal Claude gefragt und das kam als Antwort: KI-Antwort: Zwei Wallboxen plus zwei Fahrzeuge mit ihren EMV-Filtern bringen jeweils einige mA Betriebsableitstrom mit. Ein 30-mA-FI löst irgendwo zwischen 15 und 30 mA aus. Auf einem gemeinsamen Gerät addiert sich das, und du bekommst Fehlauslösungen, sobald beide Autos gleichzeitig laden — mitten in der Nacht, ohne erkennbare Ursache. Jede Easee lässt bis zu ihrer Abschaltschwelle glatten Gleichfehlerstrom durch — die RDC-DD trennt erst bei 4–6 mA. Zwei Boxen können am gemeinsamen vorgelagerten FI also bis zu ~12 mA DC erzeugen. Ein Typ A ist typischerweise nur bis 6 mA DC unbeeinflusst. Genau diese Summierung ist einer der Gründe, warum die Norm die Trennung je Ladepunkt fordert. Ende Ich als grundsätzlicher Laie bei der Thematik tu mir natürlich schwer das einzuschätzen und der Elektriker sagt natürlich nur "blöde KI, alles Blödsinn". |
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IEC 60364-7-722; VDE 0100-722; OVE E 8101 (Teil 7-722) Zusammengefasst, die wichtigsten Kernpunkte: Eigener Stromkreis pro Anschlusspunkt Jede Ladeeinrichtung (jede Wallbox / jeder Ladepunkt) muss über einen eigenen, dedizierten Stromkreis angeschlossen werden. Eine Aufteilung auf mehrere Ladeinfrastrukturen ohne eigene Absicherung ist unzulässig. In der Regel sollte in den Handbüchern auch stehen, dass keine anderen Stromkreise (zB die hier besprochene Schukodose) an dem jeweiligen Stromkreis hängen darf. Eigene Absicherung pro Anschlusspunkt Jede Zuleitung benötigt ihre eigene Absicherung (zB Leitungsschutzschalter), da dieser auch die offizielle Trenneinrichtung für die jeweilige Ladestation darstellt (stromlos machen). Eigener Fehlerstromschutz (FI / RCD) Jeder Anschlusspunkt muss separat durch eine eigene Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) (30mA) geschützt sein. Dies kann ein Typ A FI sein, sofern die Wallbox eine integrierte Gleichfehlerstromüberwachung >6mA DC eingebaut hat oder sonst ein teurer Typ B FI. Mehrere Wallboxen über einen "großen" FI laufen zu lassen ist unzulässig und macht keinen Sinn, weil dieser im Fehlerfall bei einer Anlage durch den Gleichstrom "erblindet" und dann die restlichen Wallboxen gar nicht mehr schützen würde. Wenn man 2 oder mehrere Wallboxen betreiben möchte, empfiehlt es sich, eine Wallbox mit integriertem zertifiziertem Typ A FI (wie zb. die KEBA KeContact P40) zu verwenden, da dies den Installationsaufwand senkt. Andernfalls braucht man für jede Ladestation einen passenden RCBO (FI/LS-Kombi) oder eben Typ A FI + LS separat. Aus meiner Sicht wären die technischen Voraussetzungen ziemlich klar, man möge mich gerne korrigieren... |
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Ist an sich egal, Fehlauslösung durch den FI sollte es nicht geben, aber die FI-LS kosten wsl. ca das doppelte. Nominel ist der 63A FI halt zu wenig für 2x32A Automaten, ist aber egal. Aus dem Netz kannst du die Leistung vmtl. dauerhaft sowieso nicht ziehen. Wie groß ist die Nachzählersicherung? https://www.elektroshopwagner.at/de/p/abb-ds203nca-c32-0-03-fehlerstrom-leitungsschutzschalter-3-polig-10ka-32a-typ-a-2csr256140r1324_333350 https://www.elektroshopwagner.at/de/p/abb-f204a-63-0-03-fi-schalter-63a-0-03ma-4-polig-typ-a-2csf204101r1630_187576 https://www.elektroshopwagner.at/de/p/abb-s203-c32-sicherungsautomat-6ka-32a-3-polig-2cds253001r0324_187882 LG |
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2x32A kann ja eh kein Hausanschluss, da ist doch bei 35A Schluss normalerweise. Wir haben 2 EVs im Einsatz, 1 Wallbox und laden selten überhaupt mit 11kW. 22kW machen daheim nur Sinn wenn man eine mind. 12-15kW Photovoltaik hat zwecks Überschuss. |
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und ein Auto welches überhaupt mit 22kW AC laden kann |
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Kann es sein, dass ich keine Nachzählersicherung habe? Da kommt direkt das Smart Meter von der PV. Vorm Zähler ist mit 35 A abesichert. Wie geschrieben, soll nur der PV Überschuss in die Autos geladen werden. Ich denke in Zukunft werden die Autos dann schon mit 22 kW laden können (ein paar gibt es ja auch bereits). Die Regelung mach ich selbst, so dass nichts aus dem Netz kommt (vor allem mit dem Blick auf dieses neue Gesetz mit den Netzgebühren). Falls sich mal eine Wolke vor die Sonne schiebt, übernimmt der Speicher, bis dann kurz darauf die Wallbox(en) runteregelt sind. Ich installiere absichtlich zwei Ladestationen, weil für uns eine nicht reicht, vor allem am Wochenende habe ich öfters das Bedürfniss beide Autos zu laden und es ist mehr als genug Überschuss vorhanden, den ich 11 kW nicht mal anähernd wegbekomme :) |
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Schon mal wechselrichter und dazugehörige batteriesysteme gesucht, die dir dann die erforderlichen 22kW auch machen, wenn gerade die Wolke vor ist? Nimm doch zwei Ladestationen die du (zB mit evcc) prioritisiert und automatisch nacheinander schaltet zum laden. |
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Ja, alles bereits in Betrieb ;) Steuerung erfolgt auch großteils mittels evcc und zusätzlich etwas Logik im HA. Die Anforderung ist, dass beide gleichzeitig laden und den Überschuss so gut wie möglich verbrauchen und sollte einmal ein Auto vorhanden sein, welches 22 kW kann, dann soll das auch mit mehr als 11 kW laden. Ab März ist mehr als genug Überschuss vorhanden der verbraucht werden möchte. Nachdem ich die Kabel eh selbst gezogen habe und auch die Wallboxen beistelle, muss der Elektriker es eigentlich nur korrekt anschließen, bzw. absichern und da macht es dann eigentlich preislich nicht mehr den großen Unterschied wenn ich gleich auf 22 kW gehe. Ansonsten muss er ja in z.B. 5 Jahren wieder antanzen und im Verteiler umbauen, also wenn dann gleich für die Zukunft ausgelegt. |
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Bei Mercedes und co ist es mittlerweile nur noch gegen Aufpreis verfügbar. Hersteller wie VW, BYD, Tesla,.. verzichten mittlerweiel komplett darauf. Ich hab am Ende auch eine WB mit 22kW und die Verkabelung usw damals entsprechend ausgelegt. (Sehr) Langfristig würde ich wenn eher auf DC Lösungen mit weniger Wandlerversluste spekulieren. |
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Ähm, ich hab 63A, Elektriker meinte beim Neubau nimmt er nur noch die, beim Altbau wie meine Eltern sind's tatsächlich noch 35A |
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Das gibt aber nicht der Elektriker vor, sondern der Netzbetreiber. Wir haben auch nur 35A (im Trafo aber mit 80A NH abgesichert), bei den E-Netzen STMK wäre sonst damals schon Leistungsmessung notwendig gewesen. Aber die 35A (D Charakeristik) fliegen ja auch nicht sofort beim >24kW, hatte schon mehrmals knapp 30kW (BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto], Stapler, Hallenkühlung, Speicher laden; alles damals beim negativen Strompreisen) |
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