Grüß euch, ich weiß jetzt nicht ob das jetzt in die E-Mobilität Kategorie gehört, falls nicht bitte verschieben.
Ich habe folgendes Problem. Ich habe bei mir in der Tiefgarage die Easee Home Wallbox seit Januar installiert. Blöderweise habe ich bei der Installation vom Elektriker nicht auch gleich ein weiteres Kabel für eine Schuko Steckdose mitziehen lassen. Nun möchte ich dort aber einen WLAN Router installieren, weil die Wallbox blöderweiße seit März immer wieder eine total instabile Mobilfunkverbindung hat (habe mit dem Support bereits alles durchgespielt). Ich habe parallel dazu nun einen LTE WLAN Router mit einem langen Verlängerungskabel dort installiert und mal ein paar Tage mitlaufen lassen. Dieser war in dem Zeitraum wo die Easee mehrmals offline war, zu jeder Zeit erreichbar (hab ihn im Monitoring). Auch das Auto ist zu der Zeit per Mobilfunk problemlos erreichbar. Da das keine Dauerlösung sein kann und auch nicht mein Strom ist, wäre mein Plan gewesen von der Zuleitung zu der Wallbox noch eine Schuko Steckdose abzuzweigen wo ich dann den Router betreiben kann. Nach etwas Recherche scheint das aber nicht erlaubt zu sein, weil bei der Wallbox Installation ein Gleichzeitigkeitsfaktor von 1 gilt. Leider habe ich keinen Zugriff auf die entsprechenden Normen da diese nicht kostenlos aufrufbar sind.
Hab nun zwei Elektriker kontaktiert, einer macht es nicht sondern will eine weitere Leitung ziehen, der andere würde einfach eine Klemmdose installieren und von dort abzweigen.
Was meint ihr dazu? Gibt es eine korrekte Installation ohne ein weiteres Kabel zu ziehen?
.. Lu1994 schrieb: Ähm, ich hab 63A, Elektriker meinte beim Neubau nimmt er nur noch die, beim Altbau wie meine Eltern sind's tatsächlich noch 35A
Das gibt aber nicht der Elektriker vor, sondern der Netzbetreiber. Wir haben auch nur 35A (im Trafo aber mit 80A NH abgesichert), bei den E-Netzen STMK wäre sonst damals schon Leistungsmessung notwendig gewesen. Aber die 35A (D Charakeristik) fliegen ja auch nicht sofort beim >24kW, hatte schon mehrmals knapp 30kW (BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto], Stapler, Hallenkühlung, Speicher laden; alles damals beim negativen Strompreisen)
──────.. Lu1994 schrieb: Ähm, ich hab 63A, Elektriker meinte beim Neubau nimmt er nur noch die, beim Altbau wie meine Eltern sind's tatsächlich noch 35A ───────────────
Das gibt aber nicht der Elektriker vor, sondern der Netzbetreiber. Wir haben auch nur 35A (im Trafo aber mit 80A NH abgesichert), bei den E-Netzen STMK wäre sonst damals schon Leistungsmessung notwendig gewesen. Aber die 35A (D Charakeristik) fliegen ja auch nicht sofort beim >24kW, hatte schon mehrmals knapp 30kW (BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto], Stapler, Hallenkühlung, Speicher laden; alles damals beim negativen Strompreisen)
Das war der NetzNÖ aber egal, der Bearbeiter meinte ich kann auch mit 80 oder 125A absichern, wobei er bei 125 dann das 4x150er Kabel empfehlen würde, wegen meiner PV könnte ich auch gar nicht mit 35 absichern, weil die allein schon 40A hat
In der STMK wäre eben bei mehr als 35A Leistungsmessung notwendig gewesen, deshalb hab ich das aktuell mal so. Bei mir haben die da genauer geschaut, hab aber auch schon Inbetriebnahme durch Netzbetreiber gesehen die ca. so abgelaufen sind: "schoit ma moi ei, wenns ned krocht daun wirds scho passn", hängt als wohl auch vom zuständigen Bearbeiter ab.
Einspeisezählpunkt hab ich aber sogar mit glaub 42kW genehmigt, dann müsst ich aber natürlich die Vorzählersicherung tauschen.