Baustoffpreisentwicklung 2023 - Seite 21
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Update Februar-Zahlen: Im Vergleich zum letztjährigen Februar stiegen die Kosten in allen Sparten - am stärksten wieder im Wohnhaus- und Siedlungsbau mit 1,9%. |
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es geht wieder los - die spirale dreht sich 😕 die ersten briefe mit erhöhungen, speziell produkte die öl-abhängig sind |
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Das Lagerhaus und Würth Hochenburger hat das gleiche ausgesendet. Fängt gut an |
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Update März-Zahlen: Im Vergleich zum letztjährigen März stiegen die Kosten in allen Sparten sehr deutlich - am stärksten diesmal im Straßenbau mit 4,4%. Wohnhaus- und Siedlungsbau + 2,8%. |
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Ein Baustoffhändler hatte mir auch erzählt dass XPS/EPS von einem seiner Lieferanten bereits kontigentiert werde... |
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Ich kann nur sagen, im Straßenbau kriegen wir aktuell kaum Asphaltpreise was ich von meinen Kollegen so höre, und wenn, dann werden da oftmals 50-70% Preissteigerung genannt. Also das kann noch lustig werden wenn die Rohstoffsituation so bleibt... On top kommen noch Entsorgungskosten von über 100€/Tonne wenn das Asphaltfräsgut mit Asbest kontaminiert ist... (danke an unsere Rohstoffbetriebe an der Stelle für ihr verantwortungsloses Handeln) |
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Ab 1.05.26 Extrudierte Polystyrole auch ca 20€ m3 Styropor etc das gleiche Flachdachdämmung lt Hersteller (Tirol) bis zu 2 Monate Verzögerung |
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Quartalsupdate Baupreise: Mit dem 1. Quartal 2026 wurde das Basisjahr des Baupreisindex von 2020 auf 2025 umgestellt. Ausgehend davon erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal die Baupreise für den Wohnhaus- und Siedlungsbau um 2,1%. ![]() |
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Update Baukosten April: Im Vergleich zum letztjährigen April stiegen die Kosten in allen Sparten abermals deutlich an - Ranking: Straßenbau +7,8%, Siedlungswasserbau +6,3%, Brückenbau +6%, , Wohnhaus- und Siedlungsbau + 4,3%: ![]() |
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auch im Mai weiterhin starker Anstieg bei den Baukosten: diese lagen für den Wohnhaus- und Siedlungsbau um 5,6% höher als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Straßenbau +8,9% (!), Brückenbau +6,9% und Siedlungswasserbau +7%. ![]() |
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Das ist ja irre. Ist das eher Material oder Personal getrieben? |
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Das ist alles nur noch verrückt. Keine Ahnung wohin das noch führen soll. Heißt für mich, zukünftig werden es sich nur noch wirklich gutbetuchte Leisten können ein Haus zu bauen. Der Rest soll Indexangepasste Mieten stemmen müssen. Das wird echt schwierig für die heutige Jugend und da sehe ich auch meine Kinder drunter. Aber wenn ich schaue was nur mein Doppelcarport vor 1,5 Jahren gekostet hat wundert mich nichts mehr. |
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scheint eine "Melange" aus beidem zu sein: ![]() steigende Einkaufskosten führen am Ende auch zu steigenden Verkaufspreiserwartungen - und das berücksichtigt nicht nur das Baugewerbe: ![]() |
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Im Straßenbau ist natürlich Öl bezüglich Bitumen der Haupttreiber. |
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Vieles sehr stark durch die Ölpreise getrieben. Weiß gar nicht mehr wieviele Erhöhungen es z.B. bei den Dämmstoffen (jeweils meist 2-stelliger Prozentsatz) gegeben hat. Treibstoffkostenzuschläge überall usw. |
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8-8,5% Steigerung bei den Materialpreisen gegenüber Herbst kommt gut hin (bei dem was ich so die letzten Wochen am Tisch hatte). Ein normaler Hausbau hat sich gegenüber letztem Jahr um gut 50.000€ erhöht bei gleichem Umfang. Die Folge sieht man sehr gut in den Baubweilligungen. Die sinken seit 2017 und sinken immer noch. Was wir erleben ist kurz zusammengefasst: die Baubranche preist sich aus dem Markt. Wien und Vorarlberg haben eine Sonderstellung weil die Gruppe der Erwerbspersonen in Wien stark steigt, in Vorarlberg zumindest gleich bleibt. Aber in den anderen Bundesländern hat das schrumpfen eingesetzt. Bsp in OÖ schrumpft nun jedes Jahr die Anzahl der Erwerbstätigen um 3.000 Leute pro Jahr (Quelle aktuelle Prognose der Statistik Austria). Weniger Einkommensbezieher bedeutet die Gruppe der potentiellen Häuslbauer sinkt so schon. Dazu kommen steigende Preise deutlich über den Einkommenssteigerungen ... Dass das nicht funktionieren kann ist logisch. Wien dagegen wächst um gut 10.000 Erwerbstätige pro Jahr ... Die Zahlen zeigen, ohne die Erhöhung des Frauenpensionsantrittsalters und damit Erhöhung dieser Gruppe an Erwerbspersonen wäre es "deutlich" heftiger in der Entwicklung. Wie hieß es aus dem Umfeld des Finanzministers nach der Budgetrede ... wenn die Angleichung der Pensionsantrittsalter abgeschlossen ist (Frauen und Männer) wird man schrittweise das Pensionsantrittsalter auf 68 erhöhen. Wieder der gleiche Hintergrund: den Schrumpfungsprozess zu verlangsamen. Die Bevölkerung unter 65 Jahre alt ist mittlerweile im Schrumpfungsprozess ... Der Wohnraumbedarf wegen der steigenden Pensionistengruppe steigt aber weiterhin. Damit wird Wohnraum nicht weniger nachgefragt, im Gegenteil. Aber spannend auch ab wann ganze Gegenden Gesamtgesellschaftlich schrumpfen und damit die Wohnraumnachfrage sinken wird. Kärnten bereits ab 2030 herum. Salzburg ca 2040, OÖ ca 2050 ... Ob die Prognosen halten zeigt aber erst die Zukunft. Aber für unsere Enkerl wird mehr Wohnraum vorhanden sein, als Nachfrage da ist. Dauerhaft steigende Preise ist also nicht abgemacht. Betongold wird immer mehr eine Frage der Lage. Einfach mal mit dem Bankbetreuer sprechen was in der Gegend abgeht ... tja, die Insolvenzen in der Baubranche sind nicht gerade auf niedrigem Niveau. Die Bilanzen sind teils spannend. Man beachte die Entwicklung der Gewinnvorträge ...
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na ja: ![]() (angehende) Pensionisten (zumindest jene in infrastrukturell ausreichend ausgebauten Umgebungen) befinden sich i.d.R. in Wohnverhältnissen, die keiner unmittelbaren Veränderung bedürfen. Wenn, dann wollen sich diese aufgrund des geringeren Platzbedarfs eher verkleinern und Kapazitäten für die nächste Generation schaffen, die dann Bestand übernimmt. das denke ich auch bzw. sieht man das ja schon bereits jetzt an der regional deutlich heterogenen Angebots- und Nachfragesituation. Mehr Wohnraum ergibt sich in jenen Wohngegenden, die halt weniger begehrt sind während nachgefragter Wohnraum auf ein sich ständig weiter einschränkendes Angebot in begehrten Lagen trifft. Einen speziellen Aspekt gibt es in diesem Zusammenhang auch rund um die seit Jahren sinkede Entwicklung bei den Haushaltsgrößen. Die Familie als "Role-Model" scheint immer stärker in den Hintergrund zu geraten, während die Nachfrage für Ein- und Zweipersonenhaushalte zunimmt - mit steigendem Bedarf. Die "Enkerlperspektive" ist vorrangig halt für jene interessant, die 50+ sind. Zur Lagesituation passend auch das aktuelle Analysematerial von Raiffeisenresearch: https://www.energiesparhaus.at/forum-preisentwicklung-bei-eigentumswohnungen/68764_86#929805 auch diese Branche (so wie alle Branchen - siehe oben) unterliegen der Macht des Faktischen: steigende Materialpreise und steigende Löhne = steigende Kosten = steigende Preise Was ich bei meinen Immobilien- und Finanzierungstransaktionen immer stärker beobachte, ist daher auch die stärkere Gewichtung Richtung Bestandssanierung- und Ausbau zu Lasten des Abriss/Neubaus. Auch hinsichtlich Nachhaltigkeit eine prinzipiell gute Entwicklung. |
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| Hallo LiConsult, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. | ||
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Du hast bei der Bevölkerungsentwicklung eine alte/veraltete Grafik verwendet. Aktuell ist die Prognose der Statistik Austria vom 12.11.2025. Laut der sinkt die Bevölkerung unter 65 Jahren. Wobei auch bei deiner wird von 2025 auf 2026 ein Minus ausgewiesen. Ich kenne keinen einzigen Pensionisten der sich verkleinern möchte. Eigentlich nur Personen die so lange wie möglich im gewohnten bleiben möchten. |
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unter der Tabelle steht "erstellt am 09.02.2026" - was Aktuelleres habe ich leider nicht. Und auch der Rückgang um etwa 17.000 ... entspricht 0,3% ... |
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Deine Zahl endet heuer, insoferne alt. Spannend ist ja die Zukunft. Also die Prognose was kommen wird. Und -17.000 Erwerbstätige in einem Jahr ist nicht gerade wenig. Das ist doppelt so viel als 2025 Baubewilligungen für Einfamilienhäuser genehmigt wurden. Zum Vergleich, 17.000 weniger ist alle 3 Jahre verschwindet nun das Arbeitskräftepotential im Ausmaß der Stadt Wels. Der Baubranche brechen damit die potentiellen Kunden beim Einfamilienhaus Neubau weg. |
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