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Perimeterdämmung direkt am Erdreich?

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  •  CanisAureus
16.6. - 17.6.2022
2 Antworten | 2 Autoren 2
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Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich nur den Sockelbereich abdichten, da der Vorbesitzer aber die Dämmung noch nicht vollständig angebrachte hatte und ich das noch vor habe und nicht wusste, wie tief die Perimeterdämmung geht, habe ich heute etwas gegraben.
Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass die Dämmung komplett verputzt ist und die Noppenbahn bis unter die Dämmung geht, allerdings habe ich jetzt gesehen, dass die Dämmplatte im unteren Bereich direkt an das feuchte Erdreich angrenzt:





Ich bin etwas erschrocken, das wurde vor mehr als 10 Jahren gemacht, keine Ahnung was damals Stand der Technik war. 
Ist das irgendwie Bedenklich?
Ich vermute das ist so um das ganze Haus herum umgesetzt :(
 

  •  chrismo
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
16.6.2022 ( #1)
Die Gleitschicht dient dazu, dass beim Verfüllen bzw. bei Setzungen nix passiert. Aber es wurde und wird oft ohne gemacht und ist grundätzlich kein Problem. Vorausgesetzt die Platten passen grundsätzlich dafür (z.B. EPS-P, XPS) und es wurde beim Verfüllen drauf geachtet, dass die Platten nicht runterreißen.

  •  koeni62
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
17.6.2022 ( #2)
Was mir auffällt:
Das Gewebe sollte komplett eingespachtelt werden, damit es kein Wasser ziehen kann.
Die Dämmung sollte für "erdberührend" geeignet sein, also XPS oder EPS-P.
Der Sockelputz (und die armierte Spachtelung) muss nur bis ca. 5cm unter FFOK gehen, nicht bis komplett runter.
Die Dichtschlämme sollte den Putz und die Spachtelmasse unten komplett abdecken - damit keine Feuchtigkeit gezogen wird und oben bis ca. 5cm über FFOK aufgetragen werden.
Bei der Noppenbahn sollten die Noppen nach außen zeigen - ist aber ohne Keller wahrscheinlich nicht so kritisch.



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