Lebensversicherung sinnvoll?
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Nachsatz: Den Makler habe ich Mitte Februar eingeladen, damit er mir das nocheinmal genau durchrechnet und noch offene Fragen erklärt. Leider ist die Online-Maske der Versicherung sehr schwach und macht Rückschlüsse sehr schwierig. Meine Überschlagsrechnung ergibt leider, dass diese beiden Produkte im Normalfall ein Nullsummenspiel sind. Kann ich natürlich nicht genau nachvollziehen, da mir die Daten dazu fehlen. |
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| Hallo hartbau, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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Eine dynamische fondsgebundene Lebensversicherung deckt im Regelfall kein Risiko ab und ist nur eine Sparform. Ein kleiner Risikoteil (10%) der einbezahlten Summe wir nur deshalb vereinbart damit die fondsgebundene Veranlagung unter einem Versicherungsmantel stattfinden kann (steuerliche Gründe). Ob die Versicherung gut ist hängt von den Fonds, dem Umfang der Kapitalgarantie und den Kosten ab. Wenn Du nach 10 Jahre nicht deutlich im Plus bist (Differenz eingezahlter Betrag und aktueller Wertstand) hast du eine teure und lahme Ente die meines Erachtens dringends saniert werden sollte (andere Fonds, Rückkauf uä). Lass dir vom Makler die Zahlen vorlegen. Ein kurzer Überschlag Deiner Werte zeigt eine Laufzeit von 35 Jahren - dafür wäre die Hochrechnung aber wirklich grottig. LG Rotkehle
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Sehr spannend. Dabei war eine unsere Bedingung die Absicherung des Ablebens. Da bin ich jetzt doch sehr blass geworden. Mit einem Kredit wäre die geglaubte Sicherheit nicht vorhanden? Das Onlineportal lässt leider keine Rückschlüsse auf die gezahlten Beträge zu und die Kontoauszüge sammle ich auch erst konsequent seit 2016. Lässt sich eine schlechte Versicherungen so leicht reparieren? Kaufe ich sie zurück habe ich garantierte Verluste. Wie reagieren Makler auf die Frage: Wie kann ich weniger bekommen als ich eingezahlt habe? |
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Lieber Hartbau, ich kann natürlich keine konkreten Angaben machen, da ich Deine konkreten Angaben nicht kenne. Fondsgebunden Lebensversicherung und ausreichender Ablebensschutz schließen sich eigentlich aus - solltest Du wirklich eine nennenswerte Summe ( 100.000 +) als Ablebensschutz inkludiert haben - sieht die Rendite natürlich gleich anders aus, da der Ablebensschutz natürlich extra kostet. Ich denke mir in Deiner Polizze steht sowas drinnen wir bei Ableben wird der Fondsanteil ausbezahlt - mindestens aber 5.000€. Wie gesagt ich spekuliere nur. Ich würde meinen Makler fragen: 1. Wie hoch ist der Ablebensschutz? 2 Wie ist die bisherige Rendite pro Jahr und gesamt ? 3. Der Dax ist sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt - wie schaut meine Veranlagung im Vergleich dazu aus ? 4. Welche Kosten sind bisher angefallen? 5. Warum soll ich die Versicherung weiter besparen? Je nach Antworten kann dann überlegt werden - passt eh alles, sollen die Fonds gewechselt werden oder sind die Kosten so hoch, dass sie eine positive Rendite nie ausgehen wird, weil dann ist ein Ende mit Schrecken besser als eine Schrecken ohne Ende, denn aus einem lahmen Gaul wird nie ein Rennpferd. LG Rotkehle |
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Wenn du die Versicherung nicht mehr willst: es gab ein Urteil (weiß nicht genau, glaube OGH), dass bei nicht korrekter oder überhaupt fehlender Rücktrittsbelehrung ein zeitlich unbeschränktes Rücktrittsrecht gilt. Wenn das zutrifft und man dann zurücktritt, ist das so zu sehen, als wäre der Vertrag nie zustande gekommen, dh Rückzahlung aller einbezahlten Beträge plus ein gewisser Zinsanteil. Hab ich bei meiner gemacht, ist aber schon ein paar Jahre her. Vl passt das auch bei dir .... |
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ich kann rotkehle in allem was er geschrieben hat uneingeschränkt recht geben - ohne weitere details zu deinem vertrag ist jede aussage von uns reine spekulation. falls du dir alternativen zu einem langfristigen sparprozeß überlegen solltest, wirst du um ETF sparpläne bei direktbanken nicht herumkommen, siehe dazu hier: https://www.energiesparhaus.at/forum-ansparen-fuer-kind/60310 |
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Danke Rotkehle. Das sind exellente Fragen. Ich habe sie meinem Fragenkatalog hinzugefügt. Speziell Argument 3.) gefällt mir. Ich bin in ATX daheim. Die laufenden Kosten des Fonds sind 2.09%. Vielleicht fressen die Kosten auch die kleinen Gewinne. Spiegelt sich aber nicht mit meinem Hobbydepot. Das mit den genauen Bedingungen ist nicht so einfach, da müsste ich den gesamten Vertrag (+Namen der Versicherung) hochladen und ich möchte niemanden öffentlich anschwärzen, da ich auch noch nicht genau weiß wie es um die Versicherung steht. Ich selbst schaffe es nicht aus dem Vertrag alleine die Bedingungen gut wiederzugeben (Rechtsdeutsch). Zusätzlich fehlen mir dazu transparente Daten der Versicherung und ich war leider auch sehr nachlässig bezüglich Dokumentation. Ausserdem kann ich von euch nicht erwarten meine Verträge zu prüfen. Unsere Firma bietet (über deren ihren Makler) einen kostenlosen Versicherungscheck an. Denen und einer anderen Großen ('U****') habe ich gebeten einen Blick darauf zu werfen. Nur sind das im Endeffekt wahrscheinlich dieselben Schlitzohren. |
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Ich finde es gut, dass du keine Polizzen hochlädst, die gehen nur dich etwas an. Meine Angaben waren auch eher allgemeiner Natur. Beim Versicherungscheck hatte ich schon sehr gute und viele extrem schlechte Erlebnisse. Ich habe für mich folgende Wahrheiten gefunden: 1. Risikolebensversicherung ist gut. Kostet wenig und bringt im Ernstfall den Angehörigen etwas. Kosten um die 25 Euro im Monat die tun mir nicht weh. 2. Klassische Er- und Ablebensversicherung bringt gar nix. 3. Fondgebunde LV kommt nur in Frage wenn die Kosten mit normalem Fondsparen (Agio max. 5%) vergleichbar sind , sehr viele Fonds angeboten werden und ich jederzeit Geld rausnehmen kann. 4. Keine Dachfonds 5. Keine Immofonds 6. Suche dir einen Makler der auf Deiner Wellenlänge ist. 7. Sagt der Bauch nein dann lass es sein. 8. wenn dir ein Makler das Produkt nicht innerhalb von 5 Minuten schlüssig erklären kann, hat er es auch nicht verstanden. 9. Sparen ist temporärer Komsumverzicht und sollte nie Selbstzweck sein. lg Rotkehle |
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Die Versicherung war damals ein gut gemeinter Rat meiner Mutter. Ist glaub ich noch in der älteren Generation so veranktert. Meine Schwester und ich haben es damals vertrauenswürdig abgeschlossen: "Dieser Makler macht schon immer alle unsere Versicherungen". Ich natürlich jung, dumm, uninteressiert mit dem fehlenden Blick in die Zukunft. Nach einigen Versuchen schlau aus den Vertrag, Änderungen, Anpassungen zu werden komme ich auf kein vernünftiges Ergebnis. Habe ein 'ungutes Gefühl' und nach dem Telefonat mit ihm hat sich dieses nur noch gestärkt (siehe Punkt 6 und 7 von Rotkehle). Jetzt mit Familie darf ich nicht mehr in den Wolken leben, darum wird auch ein Rettungsversuch gestartet. Kennt jemand eine unabhängige Prüfungsstelle? Jede andere Versicherung wird natürlich sagen, dass ich bei ihnen besser aufgehoben bin. |
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VKI - Verein für Konsumentenschutz |
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Sind nicht Risiko-, Er- und Ablebensversicherung eigentlich Synonyme? Oder meintest du under Punkt 2 den Kapitallebensversicherung? Allerdings ist die Benennung generell durchaus unübersichtlich geworden. |
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Risikolebensversicherung ist eine reine Ablebensversicherung über eine klar definierte Laufzeit und Summe. Stellt eine Art Wette dar, wenn du am Ende der Laufzeit noch lebst geht der Einsatz an die Versicherung,stirbst du während der Laufzeit schreien deine Angehörigen "Jackpot". 150.000,- € Versicherungssumme bekommst ab 18 Euro im Monat. Er- und Ablebensversicherung ist eine Kapitallebensversicherung und stellt in Wahrheit ein Sparprodukt dar. Du bekommst Geld wenn du am Ende der Laufzeit noch lebst und Deine Angehörigen bekommen Geld wenn du während der Laufzeit stirbst. Die Versicherungssumme (der Wert der bei Ableben bzw. Mindestauszahlungssume am Ende der Laufzeit ausbezahlt wird) muss natürlich angespart werden -bei 30.000€ Versicherungssumme und 20 Jahren Laufzeit zahlst du ca. 125 € pro Monat ein. |
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Wie @Rotkehle schon sagte, zur Absicherung der Familie gehört eine Risikolebensversicherung. Wir hatten zu Anfang (1997) 230.000DM Schulden und haben damals eine gegenseitige Risikoleben mit 300.000DM Versicherungssumme abgeschlossen. Diese läuft mit meinem 60ten Lebensjahr (in 8 Jahren) aus. Schließlich soll die Familie ja abgesichert sein, wenn einer der Partner stirbt und womöglich noch kleine Kinder und somit keine Arbeitsmöglichkeit da ist. Kapitallebensversicherungen in dieser Höhe sind ja aufgrund des hohen Sparanteils unbezahlbar und Unfug, das Geld kann man besser und vor allem felxibler in anderen Produkten anlegen. Besser für das Geld eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, das ist für mich ein Muss. Und, man kann Versicherungen auch kündigen! Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende (bzw. Profit) |
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Ich hatte heute ein 'nettes' Gespräch mit meinem Makler bezüglich den angeforderten Informationen. Er meinte so schnell kann er sie nicht beantragen (Datenschutz), wird sich bis unseren Termin nicht ausgehen. Daraufhin habe ich bei der Versicherung direkt angerufen und mich bis zum Gebietsleiter durchschleifen lassen, da anscheinend keiner dazwischen eine Möglichkeit sieht an die Vertragsdaten zu kommen. Bei ihr war es dann doch möglich und ich bekam eine genaue Auflistung der eingezahlten Prämien: • Vertragsbeginn: Oktober 2007 • Summe der eingezahlten Prämien (Oktober 2020): 7855 • Wertnachricht (Okt 2020): garantierter Wert des Produktes 6550€ In der Wertnachricht wird auch die staatliche Förderung 4.25% erwähnt. Diese gilt auf die eingezahlten Beiträge des gesamten Jahres, oder? Aus dieser einfachen Rechnung ziehe ich folgenden Schluss: Jedes Jahr werden mir vom Staat (nicht durch die Leistung der Versicherung) zu meinem Jahreseinzahlungsbetrag noch 4.25% hinzugegeben. Ein einfaches Aufsummieren ohne zutun der Versicherung ergibt bei mir 8189€ (Jahresprämie*1.042+Gesamtbetrag). Ist mein Schluss korrekt (bis auf die genauen Zahlen, der Trend sollte aber stimmen)? Ist der fehlende Betrag eine Kombination aus Provision, Spesen, Kosten des Fonds, usw.? Oder lässt sich die Differenz durch schwache Kurse erklären (ca. 11% ohne Abzug von Spesen, effektiv vielleicht 7%)? So schlecht geht es dem ATX dann auch wieder nicht. |
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Deine Angaben machen das Bild etwas klarer: a) Du hast keine Lebensversicherung b) Du hast eine staatlich geförderte Zukunftsvorsorge im Sinne von § 108g Einkommensteuergesetz = private Pensionsvorsorge c) Je nach Versicherungsanstalt gibt es unterschiedliche Veranlagungsformen im Regelfall bist Du aber nur bis max. 30% in Aktien veranlagt der Rest ist im normalen Deckungsstock der Versicherung d) sehr viele dieser Produkte wurden durch die fallenden Kurse der 2010er Jahre ausgestoppt = Du bekommst maximal den einbezahlten Wert wieder eine Wertsteigerung ist nicht mehr möglich. e) Kapitalgarantie kostet viel Geld - trotzdem das Produkt von der Versicherungssteuer befreit ist und die staatliche Förderung dazu kommt, ist die gesamte Kostenstruktur sehr sehr teuer. f) ich hatte bis vor kurzem auch so eine - meine lief aber eigentlich akzeptabel und war nach 10 Jahren schon im Plus - ich habe mir aber dann die Rentenoption angesehen und hätte 94 werden müssen um das eingesetzte Kapital wieder zu bekommen, weshalb ich das Produkt dann doch beendet habe. Die genaue Fondsbezeichnug sollte sich im Vertrag finden - ich hatte RT RT [Raumtemperatur] Zukunftsvorsorge Aktienfonds T. |
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Bei mir ist es der "Zukunftsvorsorge Aktienfonds". Zurzeit steht der Kurs etwas besser, ist aber laut 10 Jahresrückblick an seiner Grenze angekommen. Selbst mit aktuellen guten Zahlen wäre das ein Verlust von 250€. Je nachdem wie sich die Rechnung (Kosten, Zukunftsprognose) des Makler zusammenstellt tendiere ich sehr zum Ausstieg. Das sich Kurse bewegen können\ dürfen ist mir klar wenn ich auf den Weltwirtschaftsroulettetisch gehe. Was mich persönlich sehr stört ist, dass wir explizit nach einer Lebensversicherung verlangt haben, um einen möglichen Kredit im Ablebefall zu bedienen. Wir wussten damals auch schon den Rahmen in dem sich unser Projekt belaufen soll. Anscheinend hätte meine Frau somit keine Sicherheit gehabt. Wie er sich da rausredet bin ich einmal gespannt. Zum Glück habe ich noch die Emails unserer Wunschliste. Leider waren wir (Schwester, Vater hat auch einen seit 2007) zu vertrauenswürdig zu unserem 'Versicherungsfreund'. Sollten sich meine Vermutung bestätigen überlegen wir die Lebensversicherungen zu beenden und auch die anderen Produkte (KFZ, Haushalt, Rechtsschutz) zu wechseln. Das Vertrauen wäre somit weg. Hoffentlich steigere ich mich nur unnötig in die Sache hinein und es gibt klare Antworten oder noch besser aussagekräftige Zahlen. |
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Servus, sehe hier öfter die Frage: „Alte LV – kündigen, stilllegen, behalten?“ Viele verlieren bei Kündigung massiv, weil die hohen Anfangskosten schon abgezogen sind. Ich arbeite mit einem österreichischen Rechtsanwalt zusammen, der sich genau auf *Rückforderung unzulässiger Kosten* bei Lebensversicherungen spezialisiert hat (Abschlussprovisionen, Verwaltungskosten etc., die oft gerichtlich für unwirksam erklärt wurden). In vielen Fällen (besonders Verträge 90er/2000er) holen wir so 3.000–15.000+ € zurück – ohne dass der Vertrag gekündigt werden muss. - Keine Vorabkosten, nur Erfolgshonorar - Unverbindliche Ersteinschätzung kostenlos per PN Wenn ihr mögt, schickt mir einfach per PN: Versicherer + Abschlussjahr + ca. Prämie + aktueller Stand → sage ich euch in 2–3 Tagen, ob realistisch was rauskommt. LG David |
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Wie hoch ist das Erfolgshonorar? |
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Das ist natürlich bodenlos. Kommst du aus diesem Vertrag raus? Wenn ja, einfach rausgehen und in einer anderes Produkt zur Vorsorge gehen (ETF-Sparplan oder was auch immer). Das Produkt, welches euer Makler ausgesucht hat ist: A) kaum ertragreich und nicht mehr zeitgemäß B) war auch überhaupt nicht das was ihr wolltet (nannte man früher Er- und Ablebensversicherung. Gibt es kaum mehr, wäre wohl zu teuer) Wenn du rauskannst ärgere dich nicht. Leg es alternativ an und du wirst in 5 Jahren gar nicht mehr über den verloerenen 1.000er nachdenken (just my 5 cents). |
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Ich hoffe doch, Hartbau hat den Vertrag inzwischen gekündigt, da die "Zukunftsvorsorge" vertraglich eine Kapitalgarantie (für die planbaren Erträge) verankert hat, die über sogenannte Nullkuponanleihen gedeckt werden muss. Die Rendite dieser NKA ergibt sich nur aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und der Rückzahlung am Ende, fällt also dementsprechend gering aus. Somit: beende den Schrecken, das Produkt wird so gut wie nie mehr performen. Weil weiter oben die klassische LV erwähnt wurde, die die ältere Generation empfohlen hat. Ja, das war vor 25 Jahren in der Tat eine attraktive Möglichkeit zu sparen und gleichzeitig einen gewissen Ablebensschutz zu genießen. Es gab durchaus Zeiträume wo die Rendite jährlich zwischen 5, 6% lag: Dazu mussten die Lebensversicherer laufend langfristige Staatsanleihen mit seinerzeit durchaus 5,6,7,8% Verzinsung für den Deckungsstock ankaufen, der die Kundengelder aus der KLV verwaltet. Das war sehr sicher, da Sondervermögen. Und: die Versicherungssumme war garantiert. Den Ablebensschutz nahm man quasi ebenfalls mit. Wenn mich nicht alles täuscht (ist ja schon sehr lange her), mussten 85% der Verzinsung an die Kunden ausgeschüttet werden, der Rest blieb beim Versicherer hängen. Nur wie wir alle wissen ging es mit den Zinsen gegen Null, die Lebensversicherer mussten weiter (die nun immer billigeren) Anleihen kaufen und hatten somit das Problem, dass sich der Deckungsstock dementsprechend durchmischt hat und die Renditen zerschoss. Das war für die garantierte Versicherungssumme grad bei Altverträgen wenig zuträglich. De facto sind die Kapitalbildenden LV' s seitdem tot. Moderne FLV' s verkaufen sich noch immer und haben auch durchaus ihre Berechtigung. Gerade ungezillmerte Tarife, bei denen die Kosten für Fondsmanagement, Verwaltung, Provision inkl. 4% Versicherungssteuer (auf die Jahresprämie, nicht auf den Depotwert) über die gesamte Laufzeit aufgeteilt werden, können ETF- oder Bankdepotsparpläne mit ähnlicher Veranlagungsstruktur schlagen, da die FLV mit 4% Versicherungssteuer endbesteuert sind. Dem gegenüber stehen 27,5% Kest. auf die Kapitalerträge, die bei Verkauf aus dem ETF oder Depot fällig werden. Kaufkosten bei ETF sowie bei Depot und Depotkosten bei der Bank müssen ebenso berücksichtigt werden. Dementsprechend Laufzeit vorausgesetzt, mein Vergleichsrechner meint ab ca. 20 Jahren könnte die FLV im Vorteil sein. Gibt dazu immer wieder mal auch Berichte und Vergleiche in der Zeitschrift Ge....nn. |
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Hallo hartbau, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Lebensversicherung sinnvoll? |
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