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Richtige Dimensionierung Wärmespeichern

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  •  bingo72
3.1. - 6.1.2014
2 Antworten 2
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Hallo!!
Für ein saniertes EFH sollte eine Solarthermie (mit WW WW [Warmwasser] & Heizungsunterstützung) aufs Dach. Ich möchte hierfür den Wärmespeicher richtig dimensionieren. Dieser soll natürlich so heiß als möglich, das solarerhitzte Wasser speichern können, damit ich die Heizungsunterstützung (Niedertemperatursystem) so effizient wie möglich nutzen kann.
Worauf hab ich zu achten - nicht nur bei der Dimensionierung, sondern auch bei der geeigneten Auswahl der Komponenten. Ich hab z.b. gelesen man soll Speicher die schichtend landen immer mit Vakuumröhrenkollektoren betreiben (http://www.paradigma.de/lexikon/mythos-speichergroesse) - vorletzter Absatz!
Soll ich die Warmwasserbereitung im Wärmespeicher (Tank-im-Tank) machen oder besser extern? Es gibt ja da soviele unterschiedlichen Möglichkeiten - nur weiss ich nicht, was für meinen Anwendungsfall das Geeignetste ist? Was habt ihr für Erfahrungen?

  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
5.1.2014  (#1)

zitat..
bingo72 schrieb: Dieser soll natürlich so heiß als möglich, das solarerhitzte Wasser speichern können


zitat..
bingo72 schrieb: damit ich die Heizungsunterstützung (Niedertemperatursystem) so effizient wie möglich nutzen kann


Die beiden Sachen wiedersprechen sich.
Ein Niedertemperaturheizsystem braucht wie der Name schon sagt keine hohen Temperaturen.
Du solltest eher ein System wählen, das dir so viel Wasser wie möglich auf ein für die Heizung brauchbare Temperatur erzeugt.

Vakuumröhrenkollektoren mögen zwar höhere Systemtemperaturen ermöglichen, sie werden aber speziell im Winter, wennn sie schneebedeckt sind weit langsamer abtauen.

Wenn du immer frisch bereitestes Warmwasser haben möchtest solltest hal auf einen Boiler, oder auch diese "Tank im Tank", was ja auch nichts anderes als ein Boiler ist, verzichten.



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  •  bingo72
6.1.2014  (#2)
New Project - Ich hab mir das so überlegt: Solarerhitztes Wasser in einen gut isolierten Pufferspeicher - was ich mal gelesen habe liegt da die Obergrenze bei so rund 85° - stimmt das?
Und dann dieses heisse Wasser anteilsmässig über eine Weiche auf 35° senken und ab damit in den Niedertemperaturkreislauf. Ist ja gängige Praxis - was machst du sonst, wenn du 2 Heizkreisläufe hast - einen davon mit Fußbodenheizung und einen mit Heizkörper (60°). Dann betreibst du ja auch total unterschiedliche Temperaturniveaus parallel nebeneinander.
Das mit den Vakuumkollektoren wusste ich nicht - ist die Verzögerung beim Abtauen wirklich so schlimm und warum?

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