Hallo zusammen,
ich wende mich an euch, um eure fachliche Meinung zu einer Wasserinstallation in unserem Neubau einzuholen. Wir bauen in CLT-Holzbauweise (Brettsperrholz), weshalb wir bei Wasserinstallationen besonders vorsichtig sind.
Ich habe euch Bilder angehängt, die eine der Hauptwasserleitungen (ein Mehrschichtverbundrohr) zeigen. Wie ihr sehen könnt, ist die Leitung zwischen den fixen Anschlüssen und den Schellen deutlich schief verlegt. Es scheint, als ob ein Versatz nicht fachgerecht durch Biegen oder Versetzen der Schellen ausgeglichen wurde, sondern das Rohr unter mechanischer Vorspannung "passend gedrückt" wurde.
Meine Sorge ist weniger die Optik, sondern die technische Seite:
Soweit ich weiß, sollten diese Rohre eine spannungsfreie und fluchtgerechte Montage. Ein sichtbarer Schräglauf deutet für mich auf bleibende Spannungen hin.
Belastung der Fittings: Durch den schiefen Verlauf wirkt meiner Meinung nach eine dauerhafte Scherspannung auf die Pressfittings und die inneren Dichtungen (O-Ringe).
Langlebigkeit: Was heute dicht ist, kann durch Temperaturänderungen und Materialermüdung in 5-10 Jahren zur Leckage führen. In einem Holzhaus ist das Risiko für strukturelle Schäden durch Feuchtigkeit extrem hoch.
Für den Installateur ist die Montage ok so....
Wie seht ihr das?
Foto: