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Wandheizung im Trockenbau verputzen

7.10.2018
Hallo zusammen, 

Wir haben vor im EFH Neubau zwei Wände mit einer Wandheizung im Nass System zu belegen. Untergrund ist klassischer Trockenbau (Holzständer Werk, OSB, Installations Eben, OSB, Rigips). Eine Trockenbau WH kommt nicht in Frage.

Nun hätten wir die beiden Wände aus Zeitgründen mit Gipsputz verputzen lassen. Es werden Gesamt Putz Stärke von 35mm und wir hätten Knauf MP75 Diamant vorgesehen. Dieser kann laut Datenblatt bis 35mm in einer Lage aufgebracht werden. In die äußere Lage würde Textilglasgitter mit mind. 7mm Maschenweite kommen.
Die Rigips Wand wurde mit Knauf Aton vorbehandelt. 
Nun würde der Putzer aber erst mit Knauf Sm700 Pro eine minimale Lage vorziehen. Sehe ich es richtig dass sich der Zement im Klebemörtel nicht wirklich mit dem Gipsputz verträgt? 

Der Bundesverband der Gipsindustrie sagt dazu "Gips darf nicht mit noch feuchten, zementgebundenen Baustoffen bzw. mit frischem Beton in Berührung kommen, da die im Gips enthaltenen Sulfate chemische, das Volumen des Betons vergrößernde Reaktionen begünstigen, die das Bauteil nachhaltig schädigen (auch bekannt als Beton-, Sulfat- bzw. Ettringittreiben oder als Zementbazillus" (Quelle: http://www.gips.de/wissen/traeum-weiter/die-groessten-irrtuemer-ueber-gips/)

Was meint ihr? Macht die Klebemörtel Schicht überhaupt Sinn unter Gipsputz? Ich würde dann noch eher Knauf Rotband Gipshaftputz unter den MP75 nehmen. Aber Gips und Zement gebundenen Putz mischen widerstrebt mir. 

Viele Grüße.


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