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Wackelnde Balkonplatten, wie vorgehen

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14.6. - 15.6.2022
14 Antworten | 8 Autoren 14
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Neu gebautes Haus mit Balkon (8x3), dort wuerden 60x60x2cm Feinsteinplatten auf Kiesbett verlegt, mit Quarzsandfugen. Das Haus wuerde noch nich uebernommen.
Probleme:
 * Problem 1: Die Fugen verschwinden nach jeden Starken regen bzw. halbieren Sie.
 * Problem 2: Die Platten wackeln bei jedem Schritt. Ich wiege um die 70 kg, um man spuert, einige wackeln leicht und andere sich schon ein gutes 1cm am Eck anheben, wenn ich an gegenteiles Eck trete. Das macht Problem 1 noch schlimmer, da sich der Sand darunterschleicht bei jedem Schritt. Das klopfen hoert sich hohl an, besonders an den Ecken.
Absolut nich zufriedenstellen
 * Problem 3: In kaufvertrag wird eine Verlegung auf Estrich festgelegt. Warum die Firma sich auf Kiesbett umentschieden hat ist uns umklar, nehme an, auf kostengrunden. Nur, wir haben davon gewusst und haben uns nich explizit dagegen gewehrt.

Nur: was ist hier zu tun? Die Terrasse konnen wir  so nich akzeptieren, und weiss nicht ob es mit dieser Aufbau noch zu retten waere: Die platten kommen mir  2cm zu duenn vor, fuer eine lose Verlegung, besonders bei der 60x60 Groesse.
Meine Gedanken sind:
 * Mir einen unabhaengigen Sachverstaendiger zu holen, der feststellt ob die Verlegung man noch retten kann
 * Einfach verlangen, dass sie es nach Vertrag machen, also , auf Estrich. Weiss nicht, ob wir rechtlich geshen nich eingewilligt haben, da wir es gewusst haben sie werden es auf Kies legen. Allerdings, waren die Platten nich dafuer ausgedacht. Wir waeren sonst fast am Ende des Bauprojekts und koennten sonst fast einziehen, aber das mitm Estrich koennte sicher einige Wochen dauern.
 * Option 3: was fehlt euch ein?

Was sagt ihr?

14.6.2022 ( #1)
Meinst Du wirklich Kiesbett? Oder Drainagebeton? Poste mal ein Foto und nimm auch eine Platte raus und fotografiere, was darunter ist.

Das, was Du schilderst, kann nicht funktionieren. Ich würde die Firma darüber in Kenntnis setzen, dass Du das so keinesfalls abnimmst und eine fachgerechte Ausführung verlangst. Dazu brauchst Du noch keinen Sachverständigen. 

14.6.2022 ( #2)
Wenn es wirklich so ist wie du es darstellst: Platten raus, Kies raus, in Drainbeton mit Kleber verlegen, verfugen und du hast Ruhe. Das würde ich dann dem Bauträger aufhalsen. Estrich auf der Terrasse habe ich eher noch nie gehört.

2cm Feinstein reichen schon das brich nicht.

Was aber rein von der Logik nicht funktionieren kann: Auf groben Kies feinen Sand, der geht dir IMMER nach unten weg, wird eingewaschen oder sickert durch leichte Bewegungen ein. Hört sich einfach nach Pfusch an.

14.6.2022 ( #3)
@­MissT meine kies ( oder ist das Splitt?😅) , Siehe foto. Platten nehme ich ungerne raus bis das mit der firma geklaert ist. Warum  meinst du, es kann nicht funktionieren, konkret?


@derLandmann die 2cm machen wir sorgen weil die platte leichter sind, wackeln dementsprechend mehr, habe weniger angst das es bricht.



14.6.2022 ( #4)
Nach dem ganzen Theater mit Lochblech etc hätte ich auch die Schnauze voll.
Auf Stelzlager verlegen wäre zu einfach? 🙃

14.6.2022 ( #5)



@­MissT meine kies ( oder ist das Splitt?😅) , Siehe foto. Platten nehme ich ungerne raus bis das mit der firma geklaert ist. Warum  meinst du, es kann nicht funktionieren, konkret?

Vermutlich weil der feine Sand nicht vom groben Splitt gehalten wird und daher nach unten "durchrutscht".


14.6.2022 ( #6)
@alptraumhaus: Das sieht für mich nach Splitt aus - und diese Ausführung ist einfach völliger Pfusch.


derLandmann schrieb:

Wenn es wirklich so ist wie du es darstellst: Platten raus, Kies raus, in Drainbeton mit Kleber verlegen, verfugen und du hast Ruhe. Das würde ich dann dem Bauträger aufhalsen. Estrich auf der Terrasse habe ich eher noch nie gehört.

2cm Feinstein reichen schon das brich nicht.

Was aber rein von der Logik nicht funktionieren kann: Auf groben Kies feinen Sand, der geht dir IMMER nach unten weg, wird eingewaschen oder sickert durch leichte Bewegungen ein. Hört sich einfach nach Pfusch an.

Sehe ich genauso. Wie von MalcomX erwähnt, könnten Stelzlager ev. eine Alternative sein.


14.6.2022 ( #7)
Aber, wenn man die Fugen vergisst:
 •  Woran liegt das, das die platten so stark wackeln? An die Dicke, oder ist die Verlegung auf Splitt einfach falsch?
Stelzlager wollte die Firma auch machen, haben aber 'niemanden gefunden, der sowas zeitlich macht'
Wenn ich mir die Terrassen von Freunden anschaue, wo das auch auf Splitt verlegt worden ist, wackelt da nix, allerdings haben die meisten 3-4cm Betonplatten

14.6.2022 ( #8)


alptraumhaus schrieb: Das Haus wuerde noch nich uebernommen.

Die Ausführung der Terrasse zeugt nicht gerade von Professionalität... Wenn das Haus noch nicht übernommen wurde, würde ich mir an deiner Stelle in der Tat einen Sachverständigen (Baumeister, Architekten, etc.) holen, und das GESAMTE Haus checken lassen. Einfach nur, um sicher zu gehen!


14.6.2022 ( #9)


alptraumhaus schrieb: Woran liegt das, das die platten so stark wackeln? An die Dicke, oder ist die Verlegung auf Splitt einfach falsch?

1)Terassenplatten können ohne weiters auch in Splitt verlegt werden.  Bei Terassenplatten aus Naturstein wird ein Granitsplitt zwecks Vorbeugung gegen Ausblühungen bevorzugt. 
Plattenstärke von 3cm und dicker neigen weniger zum Kippen, als Platten mit 2cm.  
Aber das Allerwichtigiste ist die Vorbereitung des Splittbettes.  Die "Verdichtung" des Splitts 
muss gleichmäßgig sein - kein Hermumtrampeln auf dem Splittbett. Und das Splittbett muss 
mit Abziehlatten exakt abegzogen werden.  



2) Das Problem mit den ausgewaschen Fugen Quarzsandfugen ist auch bekannt.  
    Neffe hat es auch nach diesem Prinzip verlegt, weil eine vorgeschlagene Verlegung in 
    Drainmörtel und sauberer Verfugung ja nicht "zeitgemäß" ist.  Nachdem ein Starkregen  
  den  Quarzsand herausgewaschen hat und die  Kids  diesen mit den Socken ins 
  Wohnzimmer  verfrachtet haben, und der Quarzsand wie ein Schleifpapier den schönen, neuen Parkettboden großflächig beschädigt hat, wurde der Quarzsand mit einem Sauger 
  weggesaugt und mit Fugenmörtel alles verfugt.  Mit der Zeit brechen halt die Fugen, da sich die Platten doch wenig bewegen.  Bei der zweiten Terasse war die Verlegung in Drainmörtel  dann doch zeitgemäß😉.
     


14.6.2022 ( #10)
Wenn der Splitt nicht durch Zement gebunden ist (= Drainagebeton), setzt er sich mit der Zeit - daraus entstehen die Hohlstellen.

Verwechsle Deine Ausführung nicht mit jener einer Pflasterfläche wie sie viele in der Einfahrt haben. Da werden wesentlich dickere Steine verwendet und Setzungen treten idR in viel geringerem Ausmaß auf, weil sich die Steine über die gesamte Fläche viel mehr miteinander verbinden bzw. verkeilen. 

14.6.2022 ( #11)
Haelt jemand was von einer teilgebundene verlegung als Lösung? Heisst:
 • Platten raus
 • Splittbett verdichten
 • Platten mit kleber in buttering-verfahren verlegen
 • Verfugen Mit drainagefaehiger material

Werde gerade wahnsinnig beim googeln 😅

14.6.2022 ( #12)
Wie willst auf dem Balkon mit der Rüttelplatte fahren eigentlich?

14.6.2022 ( #13)
Handverdichter schätz ich mal oder?

15.6.2022 ( #14)
Nächste woche kommt ein SV sich das anschauen, brauche was 'offizielles' gegenueber der Bau Firma.. Hat schon angedeutet, das it ein voller Schass
Hausbauen ist ein echter Zirkus. Ich beneide die Leute die den Gesellschaftlichen Kreis und den Ruecken dafuer haben, es selber zu machen😓



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