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Umwidmung, Grundstück teilen, Zubau [Stmk]

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  •  GloriaViktoria
  •  [Stmk]
  •  [Steiermark]
23.4.2021 1
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Hallo, ihr Lieben.

Ich bin noch ganz frisch in der Idee, ein Haus zu bauen. Meine Eltern besitzen 20 Hektar Grund in der Steiermark, wovon zwei Parzellen Baugrund samt Haus sind und alle anderen Wiese. Die Häuser liegen am Ende einer Sackgasse und die Sackgasse entlang bis zur Gemeindestraße liegen unsere Wiesenparzellen.

Wir haben geplant, die Parzelle direkt im Anschluss zum Elternhaus umwidmen zu lassen. Nun sagte der Gemeindebeamte heute zu meinem Vater, dass die Anträge zur Umwidmung heuer gesammelt werden und Ende des Jahres zur Landesregierung geschickt werden. Und dass sich das Ganze bis zu 2 Jahren ziehen kann, bis wir erfahren, ob überhaupt umgewidmet werden darf...

Das war schon ein ordentlicher Dämpfer. Kann das nicht schneller gehen? Kann man absehen, ob positiv oder negativ entschieden wird? Ich warte doch nicht 2 Jahre, um dann mit einem Nein da zu stehen...

Hat da wer Erfahrungen?

Alternative wären noch, das Baugrundstück, auf dem meine Eltern ihr Haus haben, zu teilen in zwei. Geht das einfach oder ist das auch verflixt und dauert ewig?

Ansonsten würden wir dem Elternhaus ZUBAUEN. Dachten, wir bauen unser Fertighaus wie geplant hin und verbinden es mit einem "Gang" mit dem Massivhaus der Eltern. Ist das so grundsätzlich möglich?

Fragen über Fragen. Ich bin entsetzt, dass man Grund besitzen und nix damit anfangen kann ohne Gutdünken der Landesregierung... Das ist ja verrückt...

Danke schonmal und Glg,
GloriaViktoria 

  •  chrismo
  •   Gold-Award
23.4.2021  (#1)

zitat..
GloriaViktoria schrieb: Ende des Jahres zur Landesregierung geschickt werden. Und dass sich das Ganze bis zu 2 Jahren ziehen kann, bis wir erfahren, ob überhaupt umgewidmet werden darf...

Also in Kärnten ist es ähnlich. Da wird ein- oder höchstens zweimal im Jahr umgewidmet. Bekannte von uns warten schon knapp drei Jahre, weil Gemeinde und Land sich nicht einig sind bei der Umwidmung. Die Wissen aqlso derzeit noch nicht, ob sie da je drauf bauen werden oder nicht. Also ja, eine Umwidmung kann sich in die Länge ziehen - falls es in der Steiermark ähnlich ist.

zitat..
GloriaViktoria schrieb: Alternative wären noch, das Baugrundstück, auf dem meine Eltern ihr Haus haben, zu teilen in zwei. Geht das einfach oder ist das auch verflixt und dauert ewig?

Das ist im Normalfall deutlich einfacher, da es ja schon Baugrund ist. Das Grundstück muss natürlich groß genug sein damit die Bebauungsdichte bzw. Grenzabstände eingehalten werden können.

zitat..
GloriaViktoria schrieb: Ansonsten würden wir dem Elternhaus ZUBAUEN. Dachten, wir bauen unser Fertighaus wie geplant hin und verbinden es mit einem "Gang" mit dem Massivhaus der Eltern. Ist das so grundsätzlich möglich?

Wozu soll das gut sein? Entweder einen richtigen Zubau, also direkt ans Elternhaus an (halbgeschlossen), oder eben ein komplett getrenntes Gebäude, ohne "Gang" dazwischen.

zitat..
GloriaViktoria schrieb: Fragen über Fragen. Ich bin entsetzt, dass man Grund besitzen und nix damit anfangen kann ohne Gutdünken der Landesregierung... Das ist ja verrückt...

Naja, ich will mir nicht vorstellen, wie es bei uns aussehen würde, wenn es nicht so wäre emoji   Es ist im Gemeininteresse, dass Siedlungs- Agrar, Gewerbe, Industriegebiete etc. geplant werden und nicht beliebig jeder bauen kann was er/sie möchte. Raumordnung ist wichtig um unseren (begrenzen) Lebensraum optimal nutzen zu können. 



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