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umwidmen; erben/schenken

8 Beiträge | 21.6.2007 - 13.4.2008
Hsllo, habe folgende Situation, mein Vater besitzt einen geschloßenen Hof; darauf befindet sich ein schon ausgemessenes Grundstück (Bauerwartungsland), wie bekomme
ich nun am billigsten dieses Grundstück; erben oder schenken? Wer kennt sich da etwas besser aus wie ich?
Danke für Eure hilfe

 
22.6.2007 8:04
@
erben oder schenken ist im moment egal da dann genau die selben kosten auf einen zu kommen.
allerdings ist es im gespräch die erbschaftssteuer abzuschaffen ... aber wann??

have a lot of fun.

lg
24.6.2007 20:13
Übergabe
Ich bin gerade in der selben Situation. Ich kann nur folgendes sagen:

Es kommt auch auf die Größe und den Ortsüblichen Baugrundpreis an. Und auch ob du das Grundstück alleine bekommst oder auch deine Frau/Lebensgefährtin. Ich würde sagen du läßt dich von einem Notar beraten. Ich habe die ersten Versuche bei einem Anwalt getätigt (Beratung war bei mir durch Rechtsschutzversicherung gedeckt). Diesen hat jedoch nur sein Honorar interessiert.

Mein Antrag liegt zz beim Notar. Er berechnet welche Übergabeart steuerlich günstiger ist. Wahrscheinlich wird es so weit komment, dass ich meine Hälft Geschenkt bekomme und die Hälfte meiner LG "gekauft" wird.

PS: du brauchst ohnehin einen Notar also kann dir der auch sagen welche Art am besten ist.
9.4.2008 20:11
ich glaube..
am 31.07.2008 fällt die Steuer, bis jetzt ist noch keine andere Steuer im Gespräch, ich werden auch ab Juli meinen Baugrund überschrieben bekommen. Wir wissen noch nicht wies läuft aber wir müssen halt genau in der zeit übergeben....
Weiss wer schon was neues über die Steuer?
Tipps wären super...


9.4.2008 20:15
am besten...
...verkaufen zum halben marktwert. halber marktwert aktzeptiert das finanzamt bei der bemessung der grunderwebsteuer, wenn man darunter verkauft kann es probleme geben. ob die geldbezahlung wirklich passiert kontrolliert weder das finanzamt, noch der notar oder das grundbuchamt.

ich denke das ist günstiger als schenkungssteuer, da es nur die hälfte von 3,5% des marktwertes wäre.
9.4.2008 20:38
es fällt
ja die Schenkungssteuer...was dannach passiert weiss ja noch keiner, weil keiner einen ansatz hat, gibts ja noch keine neue steuer, deswegen wärs interessant ob einer in der gleichen situation ist...des mit dem verkaufen ist mir zu riskant, hab ich mir auch schon gedacht...ich brauch ne 100%tige lösung... ^^
11.4.2008 10:33
Man weiß schon was kommt.
Es kommt eine Art Schenkungsmeldegesetz, also eine Meldepflicht. Die Schenkung von Grundstücken ist aber wie es über die Presseaussendungen ging nicht zu melden, da ja sowieso Steuerrechtlich 3,5% Grunderwerbssteuer (bei einer Schenkung berechnet vom 3fachen Einheitswert) anfallen. Das bleibt ja.
Und genau das ist einer der Gründe weswegen ich nicht glaube dass die Schenkungssteuer sehr lange abgeschafft bleiben wird. Der Verfassungsgerichtshof meinte ja dass die Schenkungssteuer an sich möglich ist, aber nicht mit einer Diskriminierung derjenigen die Grundstücke schenken gegenüber denjenigen die Geld schenken. Weil Geld war eben soviel Wert wie drauf steht hat und Grundstücke jedoch wertmäßig nicht die Realität wiederspiegeln, denn der Einheitswert wurde schon ewig nicht mehr an die Realität angepasst. Ergo man bezahlte beim Schenken vom Grundstück von weniger die Steuern als der Reale Wert des Grundstückes war. Aber genau diese Diskriminierung bleibt. Wer Geld schenkt bezahlt keine Steuern, wer Grundstücke schenkt 3,5% vom Einheitswert. Irgendjemand wird dagegen klagen und ich nehme an auch hier wird er Verfassungsgerichtshof eingreifen müssen. Nichts führt an einer Reform der Berechnung der Einheitswerte vorbei.
Niemand wird sich die kommenden Steuerausfälle leisten können. Ich sehe es so, entweder kommt die Schenkungssteuer in nicht diskriminierender Form zurück, mit all seinen Auswirkungen wie Eihneitswerte die den realen Wert der Grundstücke wiederspiegeln (und damit höhere Grundsteuern; da die niemand wollte hat man die Schenkungssteuer auslaufen lassen anstatt sich eine Lösung zu überlegen) oder man macht ein Sparpaket und erhöht damit andere Steuern. Dann gibt es halt 2010 keine Steuerreform.
Die Schenkungssteuer war der Auftakt zu einer Grundsatzdiskussion, entweder Steuern auf Vermögen oder auf Arbeit. Es geht hier um Steuergerechtigkeit die bisher in vielen Bereichen nicht gegeben ist. Wie zb. bei den Stiftungen oder eben auch bei der Berechnung der Einheitswerte. Bei Steuern auf Vermögen würde die Basis die Steuern bezahlt verbreitert und die Arbeitenden hätten endlich mehr Geld in der Tasche. Es wäre fairer denn jeder hätte seinen Anteil zu leisten und nicht wie bisher dass die die Arbeiten die Deppen sind.
12.4.2008 17:02
ok...
ist klar, aber jetzt ist meine Frage, was würdet Ihr an meiner Stelle machen, der Grund könnte ab sofort überschrieben werden, nur welche Art ist am günstigsten?
13.4.2008 19:32
Lies dir mal die Grundstücksübertragungs
fibel der AK Steiermark durch.
http://www.akstmk.at/www-849-IP-14159.html


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