Hallo zusammen,
ich befinde mich aktuell in der Sanierung eines Einfamilienhauses und würde gerne eure fachliche Einschätzung zu meiner geplanten Heizungs-Hydraulik einholen.
Bestandsanlage:
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Weishaupt WTC-GW 15-B Ausf. W
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Gas-Brennwerttherme aus 2019, regelmäßige Wartung, zuletzt 01/2026
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zusätzlich Weishaupt Trinkwasserspeicher WAS 150 Eco (155 Liter)
Die bisherigen klassischen Heizkörper wurden vollständig demontiert. Künftig soll das gesamte Haus
ausschließlich über Fußbodenheizung beheizt werden.
Geplant sind:
- EG: 5 Heizkreise
- 1. OG: 7 Heizkreise
- DG: 5 Heizkreise
=> insgesamt also 17 Heizkreise über 3 Etagen mit insgesamt 3 Heizkreisverteilern.
Nun habe ich hierzu
unterschiedliche Aussagen von zwei Heizungsbetrieben erhalten:
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Betrieb 1 sagt, dass aufgrund der Anlagengröße eine hydraulische Weiche bzw. zusätzliche Pumpengruppe erforderlich sei.
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Betrieb 2 sagt hingegen, dass die bestehende Weishaupt-Therme mit ihrer internen Pumpe grundsätzlich ausreichend sei und keine weiteren hydraulischen Komponenten notwendig wären.
Daher meine Frage an euch:
Unter welchen Voraussetzungen wäre bei einer solchen Konstellation eine direkte Anbindung der
FBH FBH [Fußbodenheizung] an die Therme sinnvoll bzw. ausreichend?
Würdet ihr zusätzliche Komponenten unbedingt empfehlen, wie z.B.:
- hydraulischer Weiche,
- zusätzlicher Hocheffizienzpumpe
- hydraulischer Entkopplung
- etc etc etc???
Mir geht es insbesondere darum, die Anlage möglichst effizient und sauber aufzubauen und unnötige Komponenten zu vermeiden — gleichzeitig aber natürlich auch keine hydraulischen Probleme oder Taktungsthemen zu riskieren.
Vielen Dank vorab für eure Einschätzungen.
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