Sanierung: Auslegung Erdwärmepumpe/Warmwasser/Tiefenbohrung
|
|
||
|
ich geb mal meinen Senf dazu wenn sonst keiner was schreibt 😉 Wenn du das bewusst machst, sehe ich kein großes Problem damit. Winter 2025/26 war äußerst kalt, da hättest sicher schon paar Mal dazuheizen müssen. Die Winter davor vermutlich wenig oder gar nicht. Auf jeden Fall gilt dann: Du musst die WP WP [Wärmepumpe] etwas im Auge behalten und rechtzeitig mit Holz beifeuern wenn nötig. Manche wollen das überhaupt nicht, andere stört das nicht. eher wohl "Herr der Pufferspeicher"??? Name and shame! 😉 Pufferspeicher geht mit Flächenheizung schon gar nicht, Hygienespeicher auch viel zu groß (wie du schon richtig vermutet hast). Angebot 1 klingt bis auf den etwas zu großen Warmwasserspeicher in Ordnung. wenn ihr jetzt schon mit 200L @ 40 Grad auskommt, und auch keine Aussicht darauf besteht dass ihr mal mehr als zwei Personen werd... ja dann bitte wieder einen 200L Speicher! Zum Thema ungenutzten Stichleitungen: Unbedingt regelmässig spülen. Speichergröße (und auch Temperatur) spielt dabei nicht wirklich eine Rolle. Siehe https://www.energiesparhaus.at/forum-legionellen-mythen-und-fakten/71305 Eine einzelene Bohrung ist einfacher weil dann auch der Verteiler entfällt. Bin etwas irritiert: Schraubverbindungen? Einfach das Rohr etwas biegen und in den Technikraum einführen, hätt ich jetzt mal so gesagt. Dafür fehlen aber noch etwas Infos: Auf welcher Höhe kommt die Sole-Leitung rein? Vielleicht hilft es für die Vorstellung, ein paar Bilder von meinem Projekt: https://www.energiesparhaus.at/forum-tb-oder-rgk-wieso-nicht-beides-doku-ueber-lewurms-erdquelle/72579_2#755893 Da gings von der Tiefenbohrung aber noch zirka 15-20m Richtung Technikraum, deshalb wurde da was geschweisst. Aber bei 2-3m könnten sie dir einfach etwas länger das PE Rohr rausstehen lassen, und das dann einfach einführen? |
||
|
||
|
Vollste Zustimmung. Angebot 2 kannst in die Runde Ablage geben, zumal Kombipuffer, sowie auch der Leistungsbereich, der WP WP [Wärmepumpe]. Angebot 1 vollkommen in Ordnung, Direktheizkreis, Wenn du schon umsetzt auf Flächenheizung, dann bitte Flow 30 und vorher dazu Heizlastberechnung Raumweise, dass die Flächen die belegt werden oder auch dazu kommen, wie z.b Wand ausreichen um die Räume zu beheizen. Die Tiefenbohrung, wenn möglich wie Lewurm schon geschrieben hat eher 1 und tiefer zu Bohren. Leitungen dann im Radius biegen und mit Schweißmuffen die Rohre verlängern. Vorteil wäre immer steigend ins Haus zu verlegen um lufteinschlüsse zu vermeiden und sauber aus zu Spülen. Ob jetzt Simplex oder Duplex, entscheidet mMn die Pimpe der Maschine. Ich persönlich bin eher für Simplex, weil kein Verteiler notwendig, hydraulisch einfach. Wenn es Duplex wird, beide schleifen ins Haus und dort den Soleverteiler. |
||
|
||
|
Guten Morgen, schon mal danke für eure Rückmeldungen und Links. Das hilft schon mal alles gut weiter für die Detailplanungen. Zu Angebot 2 - In dem Fall wären es zwei getrennte Puffer - Aussage "Wir bauen das seit Jahren so, läuft bei jedem Kunden" ;) @lewurm Bezüglich ungenutzter Stichleitungen werde ich im Rahmen der Installation auch gleich eine Stichleitung die schon jahrelang komplett ungenutzt ist entfernen lassen um Risiken zu minimieren. @Akani Danke für die Hinweise für die Flächenheizung. Die raumweise Heizlast liegt schon da und muss nur noch wegen 1-2 Umbauten angepasst werden. Das ist dann ein Projekt für nächstes Jahr. Zu der Tiefenbohrung höre ich schon raus, dass die Schraubverbindungen nicht viel Anklang finden. Ich werde noch mal mit dem Tiefenbohrer reden ob er mir nicht 1-2 Meter extra Rohr rausstehen lassen kann. Wie ich das angesprochen habe war er nicht sonderlich begeistert von der Idee. Eventuell wirds ja wenn ich ihm sage, dass ich die Meter auch bezahle.... Die Höhe für die Einführung kann ich mir eigentlich selber aussuchen ich hätte an 1 Meter unter Boden gedacht. Bedeutet: Das Bohrloch bis 2 Meter unter Boden verfüllen und dann noch 2-3 Meter rausstehen lassen (Je nach Abstand zur Kellerwand). Konkret bei 3 Meter Abstand: 1,3m für 80 cm Radius + 2,2m bis Kellerwand = 3,5m Mit etwas Puffer und Wanddicke müsste das Rohr also 2m aus dem Boden rausstehen. Eventuell an der Stelle auch ein paar Links die mir viel weitergeholfen haben was die Tiefenbohrung betrifft: https://www.energiesparhaus.at/forum-duplex-doppel-u-sonde-150m-dn32-oder-dn40/84921_2 https://www.energiesparhaus.at/forum-angebot-tiefenbohrung/84854 https://www.erdsondenoptimierung.ch/themen |
||
|
|
||
|
||
|
Lass dir 3 mtr stehen, musst ja auch hantieren damit. Versuch dass die bei Tiefe 2,5 mtr Ende Verguss sind, dann Rohr sauber biegen. Und schau dass du min 1,2 mtr unter fertig bist. 80 wäre mir zu wenig, im Kernwinter nimmst dir die Temperatur aus der warmen Sole |
||
|
||
|
das verpreßmaterial mit dem vergossen wird kann man - gerade wenn es noch frisch ist - sehr gut abklopfen. würde wie @Akani schreibt auf ausreichende tiefe gehen - ansonsten muß die anbindung in einen 2-schaligen schutzschlauch zur entkopplung... |
||
|
||
|
aus interesse: war eine empfehlung hier aus dem forum oder woher kommt die zuordnung? mittlerweile haben die meisten hersteller erkannt wie schlecht wärmepumpen an parallelpuffern laufen. daher wird jetzt oft die stichanbindung empfohlen. sie ist aber nur das geringere übel. hier geht zwar nur ein teilvolumenstrom über den parallelen stich, aber auch der ist nicht kontrollierbar und gerade bei modulierenden wärmepumpen immer anders - hinten läuft die starre heizkreispumpe, vorne die modulierende integrierte umwälzpumpe. man benötigt auch eine zweite heizkreispumpe nach dem stich. viel besser für wärmepumpen geeignet ist daher der reihenspeicher mit überströmventil. da gibt es gar keine fehlzirkulation und man benötigt nur eine einzige heizkreispumpe. bei flächenheizung gibt es gar keinen grund an etwas anderes als direkte heizkreisbeladung zu denken. die decken und bodenflächen gehören natürlich auf gleiche systemtemperaturen ausgelegt... |
||
|
||
|
normalerweise wird im technikraum von PE auf bsplw CU gewechselt. das preßsystem für CU hat schöne weiche bögen. der verteiler aus dem RGK RGK [Ringgrabenkollektor]-shop hat unter anderem den vorteil daß direkt auf die wanddurchführung montiert werden kann - im idealfall entfällt dort jeder zusätzliche fitting... man müßte aus dem EA EA [Energieausweis] die simulierte heizlast rausrechnen. prinzipiell ist - gerade bei sole - eine unterdeckung bis 20-30% unkritisch, weil die spitzenlast nur kurze zeit (theoretisch) anliegt. mit 50% leistung macht man 80-90% des heizwärmebedarfs. bei gewichtet 5° sole (B5) ist die leistung auch noch höher als bei B0. bivalent mit kaminoption sehe ich zweimal kein problem... |
||
|
||
|
Kupfer hat auch geringere Wandstärken. Meine DN50 Kunststoffrohre tragen schon gut auf. Armaflex benötigt man sowieso. |
||
|
||
|
Okay dann werde ich mir mal ausmessen was das tiefste ist auf das ich gehen könnte. Irgendwo liegt an der Kellerwand der Wasseranschluss da wäre ich gerne drüber. |
||
|
||
|
Das mit CU ist ein guter Punkt, werde ich mal den Installateur fragen wie er das umsetzt. Der Verteiler vom RGP Shop hat dann Schraubverbindungen wenn ich es richtig gesehen habe oder? Mein Plan wäre dann auch von der Umsetzung zur Dokumentation in dem Betrag ein paar Bilder hinzuzufügen in den nächsten Monaten :) |
Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen
Kostenlos registrieren [Mehr Infos]
