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RGK in Hanglage mit Stützmauer möglich?

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  •  swayze
30.7. - 2.8.2019 1
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Hallo liebes Forum!

Wir Errichten derzeit unser EFH und werden in ca. 1,5 Wochen mit der Bodenplatte beginnen.
Da es sich um ein Hanggrundstück handelt (Zufahrt von oben), haben wir eine 5m hohe Stützmauer in bewehrter Erde errichtet.
Eigentlich ist geplant an die bestehende Hackschnitzelheizung des Elternhauses mittels ca. 80m langer Fernwärmeleitung anzuschließen und zu heizen.

Leider habe ich erst zu spät vom RGK RGK [Ringgrabenkollektor] gelesen, das System an sich würde mir aber sehr gut gefallen.
Im Zuge der Errichtung der Stützmauer haben wir an der östlichen Grundstücksgrenze (Nachbarseitig) 2x100 KG-Rohe durch die Mauer verlegt. Aufgrund der geringen Abstände im Norden und Osten (Nachbar bzw. Zufahrt) würde ich die beiden Soleleitungen über die Bodenplatte einführen. (Blau im Plan eingezeichnet)
Den Kollektor würde ich unterhalb bzw. westlich der Stützmauer verlegen.

Ein KNV Vertreter hat sich das ganze vor Ort schon angesehen, auch ein Angebot habe ich schon vorliegen. Da es sich beim Boden allerdings um trockenen Sand handelt, müssten wir laut ihm einen Materialaustausch (Lehm) durchführen.

Ist ein Kollektor eurer Meinung nach hier überhaupt realisierbar? Grabungsarbeiten im Hang sind nach Rücksprache mit unserem Baggerfahrer mit erhöhtem Aufwand machbar, der Materialaustausch allerdings schwierig.

Norm Außentemperatur -14,3 Grad, Heizlast laut E-Ausweis ca. 7kW

Danke und LG Patrick
 
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  •  Christiano
  •   Silber-Award
2.8.2019  (#1)
Patrick,
machbar ist einiges auch eine Erschließung ohne Bodenaustausch was aber einen wesentlich breiteren Graben bei Sand erfordert. Daher auch die Empfehlung eines Bodenaustausches da dies hier eventuell kostengünstiger um zu setzen ist. 
Wieviel kostet dich bindiges Material?
Dies hängt sehr von den örtlichen Gegebenheiten ab, bei uns bekommst du dies umsonst nur die Fahrkosten sind zu entrichten. 
Mit einem Dumper lässt sich hier Material bewegen das man selbst fahren kann, dadurch kann man die Kosten minimieren.  Würde es grob durch rechnen und anschließend entscheiden.
Eine 80m Fernwäremleitung ist auch nicht umsonst, Vorteil der SWP man kann mit eigener PV das Haus beheizen und auch bei Bedarf sehr kostengünstig kühlen. 
Habe seit 2007 eine Pelletanlage in einem 3FMH und nun in unserem EFH eine SWP, letzere erfordert auch keine Arbeit bzw, Wartung.
Eine beneidenswerte Aussicht habt ihr!

Wolfgang

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