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RGK im Schotterboden - Bezirk Wels-Land

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  •  kini3107
13.4. - 14.4.2017
6 Antworten | 3 Autoren 6
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Hallo liebe Forumsmitglieder!

Ich lese hier schon seit längerem mit und bin dadurch auch auf das Thema Ringgrabenkollektor gestoßen, den ich gerne bei unserem im Sommer startenden Hausbau einsetzen möchte. Dazu würde ich mir gerne ein paar Inputs von den Profis hier holen emoji

Zum Projekt:
Das Grundstück hat 850m² und ist eben, es muss also nichts aufgeschüttet werden.
Keller ist nicht geplant, das Haus hat eine Wohnfläche von ca. 180m² und eine beheizte Fläche von ca. 220m², Bauweise massiv mit 50er Ziegel.

Vor kurzem haben wir den Energieausweis bekommen, bei dem eine Heizlast von 7,4kW berechnet wurde.
Nun kommen wir zu dem Problem, das uns am meisten beschäftigt:
Beim Boden handelt es sich um Schotterboden, was ja für Erdwärme nicht gerade die besten Voraussetzungen sind. Ich habe mir von Nachbarn die einen Keller gemacht haben, ein paar Fotos organisiert und würde mich freuen, wenn die Profis hier eine Einschätzung dazu abgeben können, ob dieser Untergrund für den RGK RGK [Ringgrabenkollektor] geeignet ist, ob der Boden teilweise mit Lehm ersetzt werden müsste, oder ob schlimmstenfalls der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] nicht einsetzbar ist.

Hier die Fotos vom Keller der Nachbarn, ich hoffe man kann was erkennen:

2017/20170413614945.jpg

2017/20170413430170.jpg

2017/20170413283540.jpg

Im Planungstool habe ich schon erste Gehversuche gestartet, und bin dabei mal von der ungünstigsten Bodenart ausgegangen. Damit würde der Kollektor nicht genügend Leistung liefern, von einer Überdimensionierung ganz zu schweigen.
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=hv2UpqZQI8xNPHpgsbvU

Wärmepumpe:
Wie bei vielen anderen hier im Forum stellt sich auch bei mir die Frage, ob bei der berechneten Heizlast die kleine KNV mit 6kW reicht.

In diesem Sinne freue ich mich auf interessante Diskussionen und euer Feedback!
lg Christian

  •  kini3107
13.4.2017  (#1)
Hier ein paar Auszüge vom Energieausweis:


2017/20170413761568.jpg

2017/20170413647309.jpg

2017/20170413498367.jpg

2017/20170413359060.jpg

2017/20170413257325.jpg

2017/20170413144414.jpg

2017/2017041348267.jpg

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  •  mike82
  •   Silber-Award
14.4.2017  (#2)
Eine Frage stellt sich hier für mich.
Kann man bei dem Boden einen stabilen Graben graben ohne dass ständig Material nachrutscht?
Wenn ja - muss der meiner Meinung nach sehr breit mit einer starken Böschung gemacht werden.

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  •  mike82
  •   Silber-Award
14.4.2017  (#3)
So könnte die Variante mit breiteren Gräben aussehen.
Sobald es tiefer wird überproportional breiter damit ja nix passieren kann...

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=dKa4dkt9LLzx5kGtwZR8

Kannst du auf der Gemeinde fragen wie der Boden klassifiziert ist?
Die wissen das normalerweise.

Auf den Fotos schauts ja aus wie wenn es nicht nur Sand und Schotter wäre.
Oder täuscht das?

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  •  kini3107
14.4.2017  (#4)
Hab bei der Gemeinde bereits nachgefragt bzgl. Boden, leider haben die auch keine genaueren Infos außer dass es halt "Schotterboden" ist. Für mich schauts auch so aus wie wenn es nicht nur Schotter wäre, zu mir aber trotzdem schwer zu beurteilen wie (un)geeignet der Boden für einen RGK RGK [Ringgrabenkollektor] ist.

Lt. den Nachbarn ist beim Keller baggern nicht sehr viel nachgerutscht, aber wie du sagst, für den Kollektor muss vermutlich aus Sicherheitsgründen großzügig abgeböscht werden.

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  •  Executer
  •   Gold-Award
14.4.2017  (#5)
Hallo Christian,

einbringen von Lehm ist vermutlich kein Fehler, aber der Schotter scheint doch einiges an Feinanteil zu haben. Nachdem ich die reale Heizlast auf ca. 5kW schätze und der Kollektor selbst bei schlechtest gerechnet Bodenart (trockener Sand) noch 8kW bringen würde, sollte das bei guter Überdimensionierung schon machbar sein.

Vielleicht kommst du relativ einfach an Lehm? Bei uns in der Gegend sind viele froh die keine Deponiegebühr bezahlen müssen - einfach mal mit dem Erdbauer darüber sprechen.

Solche Fälle unbedingt mit Arne abklären, der hat hier den besten Background was möglich ist.

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  •  kini3107
14.4.2017  (#6)
Danke Executer für deine Inputs. Stimmt, mit der Grabenvariante von Mike würde der Kollektor um einiges mehr Leistung bringen.

Das mit dem Lehm muss ich noch abklären.

Ja ich hoffe auch, dass Arne hier vielleicht mal reinschaut, auch wenn er momentan mit Projekten ziemlich eingedeckt ist, wie aktuell zu lesen ist.
Bin dadurch auch etwas verunsichert, mal schauen wie hier der Ablauf bei der RGK RGK [Ringgrabenkollektor]- Planung in Zukunft aussehen wird.

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