» Diskussionsforum » Energie- und Haustechnik-Forum

Recherche Aluverbundrohr

13 Beiträge | 12.5. - 23.5.2020
um eine Gefühl dafür zu bekommen wie es mit der Qualität von billig-Aluverbundrohren aussieht habe ich ein wenig im Internet recherchiert, weil ja öfter gesagt wird, dass es nur ein paar Werke gibt aus denen alle Rohrmarken kommen.
- jeder ist eingelagen seine Erkenntnisse im Bereich Aluverbundproduktion beizutragen -

Hier die Ergebnisse:

Namen: Aluverbundrohr, MSVR, Mehrschichtverbundrohr, Alu-Mehrschicht-Verbundrohr, 5-Schicht-Verbundrohr, ...

Branchennews:
https://www.plastverarbeiter.de/search/Verbundrohr/any/any/any/
Fachartikel zur Technik: Kunststoff/Metall-Verbund für leistungsfähigere Rohre (https://www.plastverarbeiter.de/29806/produktion-in-fuenf-schichten/)

Hersteller für Extrusionsanlagen in Deutschland:

einige von denen stellen auch Extrusionsanlagen für Alu-Verbund her.
https://www.diedeutscheindustrie.de/09393127/deu/Extrusionsanlagen%20f%C3%BCr%20Rohre

Produktion: Liste von Herstellern
https://www.krv.de/hersteller/rohrhersteller

Schadensfälle:

Erfahrungen mit alten Verbundrohren (verbaut vor ca. 30 Jahren) und dem Reklamationsablauf bei einem bekannten Hersteller (Upon*r), da wird einem übel:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/5533/undichtes-Verbundrohr-Unicor-im-Warmwasserbetrieb

Bislang gibt es noch keine Erfahrungswerte, wie viele Jahre solche Systeme dicht sind, da sie erst seit 1990 eingesetzt werden. Hingegen sind die Schnelligkeit der Verarbeitung sowie die Flexibilität der Verlegung der große Vorteil dieser Rohre.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrschichtverbundrohr
(na Hauptsache schnell gehts)

nun zum praktischen Teil für Häuslbauer :)
Rohre im Webshop:

Webshop: heima24: hier gibt es die Rohre von PipeTec in zwei Varianten:

1) für Heizung

Recherche Aluverbundrohr
https://www.heima24.de/rohrsysteme/mehrschichtverbundrohr-16-x-20-mm-in-rollen-je-100-bis-500-m-oder-palettenware-geprueft-fuer-heizung.html?cache=1589280220
 • solides, mediumleitendes Innenrohr aus PE
 • hochwärmestabilisiertes polymeres Außenrohr, weiß, UV-stabilisiert
 • max. Betriebstemperatur: 80°C
 • max. Betriebsdruck: 6 bar
 • Langzeitbeanspruchung: 6 bar / 70°C
2) für Heizung und Trinkwasser

Recherche Aluverbundrohr
https://www.heima24.de/rohrsysteme/mehrschichtverbundrohr-16-x-2-mm-in-rollen-je-10-bis-500-m-oder-palettenware-dvgw-geprueft.html?cache=1589280220#os_detail_plugin_vars1_id
 • Fußbodenheizung
 • Sanitärinstallation
 • solides, mediumleitendes Innenrohr aus PE-RT
 • hochwärmestabilisiertes polymeres Außenrohr, weiß, UV-stabilisiert
 • max. Betriebstemperatur: 95°C
 • max. Betriebsdruck: 10 bar
 • Langzeitbeanspruchung 50 Jahre: 10 bar / 70°C
 • DIN-DVGW geprüft und zugelassen für Trinkwasserleitungen
 • SKZ geprüft und zugelassen für Heizungsanlagen
 • KIWA geprüfte und zertifizierte Produktqualität
 • hergestellt in den Produktionsstätten unserer namhaften Lieferanten in der Schweiz und in Deutschland
 • PipeTec Datenblatt: UV-Beständigkeit min. 6 Monate bei ungeschützter Lagerung. 
PipeTec Datenblatt:
https://pipetec-deutschland.de/wp-content/uploads/pipetec_technisches_handbuch-2.pdf

Recherche Aluverbundrohr
Aus dem Datenblatt erkannt man, dass sich die Heizungsrohre folgend unterscheiden:

Type = Heizungsrohr / Heizung-Trinkwasserrohr
Aluminiumschicht = 0,15 mm / 0,20 mm
Radius mit Biegefeder = R32mm oder 2xD / R48 oder 3xD (mit der Hand beide 5xD)
Betriebstemperatur über 50 Jahre = 60 / 70 Grad Celsius

Zulassungen/Zertifikate:
 - Heizungsrohr: EN ISO 21003 / Eigenschaften gemäß DIN
 - Hiezungs-Trinkwasserrohr: DVGW, SKZ, KIWA, EN ISO 21003 / GOST (RU) / HYGIENE CERTIFICATE (RU)

PipeTec ist auch ein OEM-Fertiger und bietet Fittinge und Werkzeuge mit an. Es ist daher auszugehen, dass mehre Marken von dort kommen.
https://pipetec-deutschland.de/oem-fertigung/

 
12.5.2020 16:03
Webshop: selfio
der onlineshop gehört zu 3U_Holding gemeinsam mit Pelia von denen die Rohre geliefert werden. Andere Materialien wie z.B: die Tackermatten stellt Pelia vermutlich selbst her.
https://de.wikipedia.org/wiki/3U_Holding

zum Rohr: https://www.selfio.de/heizung/fussbodenheizung/fussbodenheizungsrohr/alu-verbundrohr/alu-verbundrohr-16-x-2-mm#content--description
 • Max. Betriebstemperatur: 95 °C, Störfall 110 °C
 • Max. Betriebsdruck bei Langzeit-Beanspruchung 50 Jahre: 10 bar / 70 °C
 • Wärmeleitfähigkeit: 0,43 W/mK
 • DVGW-zertifiziert
 • Längenausdehnungskoeffizient: 0,026 mm/mK
 • Biegeradius: mit Biegefeder 2xD von Hand 5xD
 • Hakathen Datenblatt: UV-Beständigkeit min. 6 Monate bei ungeschützter Lagerung. 


Pelia bezieht die Hakathen Rohre von Gerodur:
http://www.hakagerodur.ch/front_content.php?idcat=60
Zulassungen/Zertifikate: DVGW (W542) / ÖVGW / KIWA / KOMO / CSTB / SKZ-überwacht (SKZ-Zeichen A662/ A663) / Erfüllt Anforderungen EN ISO 21003 / Weitere Zulassungen in mehreren europäischen Ländern / Eigenschaften gemäss DIN 16836

HakaGerodur scheind wie PipTec ein OEM Fertiger zu sein und bietet auch Verbindungstechniken an. Erdwärmesonden macht diese Firma auch.

Recherche Aluverbundrohr
http://www.hakagerodur.ch/upload/downloads/de/heizung/DAV_14-xxxx_HakaGerodur_Hakathen_HS-3001_de.pdf

Zum Vergleich:
Auf den ersten Blick scheinen beides gute Firmen und gute Rohre zu sein (PipeTec, HakaGerodur). Wo hier die Gründe für den guten Preis liegen, ist leider schwer zu sagen.

Kennt jemand noch mehr Hintergründe?
12.5.2020 22:35
Ich habe die Pipetec-Rohre von Heima bei einer Trinkwasserleitung seit 12 Jahren im Einsatz, völlig ohne Probleme. Naja 30 Jahre sind es noch nicht. Die Verarbeitbarkeit fand ich gut, das Rohr macht augenscheinlich einen gut verarbeiteten Eindruck.

Im Detail wird es wohl schwierig da mehr zu erfahren, hast eh schon viel rausbekommen, Respekt.
12.5.2020 23:39
Das ist auch ein Rohrhersteller in der Schweiz: Der hat ein Dokument online gestellt, in dem er a bissl auf die Quailtätsmerkmale eingeht. Aber das meiste lässt sich eh nicht ohne Labor überprüfen.

http://www.etasuisse.com/assets/etasuisse_verbundrohr_brosch.pdf


12.5.2020 23:50
@­taliesin bist der sicher das es PipeTec Rohre waren? Die Firma gibts erst seit 19.11.2012.

Recherche Aluverbundrohr
https://www.unternehmensregister.de/ureg/result.html;jsessionid=742B72F50F93E4F356CFFF78A6C0A36B.web01-1

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass heima24 von cosima auf pipetec umgestiegen ist.
13.5.2020 0:22
auch ganz interessant:

- Rohrschellenweichmacher zerstör PVC Rohr
- falsche Begleitheizung zerstört Aluverbundrohr

Rohrleitungssysteme – Materialien und Schadensfälle aus der Praxis: https://docplayer.org/28893944-Rohrleitungssysteme-materialien-und-schadensfaelle-aus-der-praxis.html
13.5.2020 0:31
Hm, auf dem Rohr steht nur 'www.heima-press.de swissmade 10.7.2007', wirst wohl recht haben. Ich habe später auch noch welche von heima verarbeitet und dachte ich hätte pipetec in Erinnerung, aber von denen hab ich keine Reste verfügbar. Im eingebauten Zustand in der FBH sehe ich die Markierung nirgends .

Dann lob ich jetzt mal offiziell das 2007er Rohr von Heima
19.5.2020 15:28
zur Garantie:

Heima24: PipeTec hat auf der Homepage die Gewährleistungserklärung, aber nur für das Presssystem in Kombination mit dem Rohr:
https://pipetec-deutschland.de/service/gewaehrleistung/
Damit glaube ich dass PipeTec wirklich der Hersteller ist.

Selfio: Dort habe ich mal angefragt wegen der Garantie für das Rohr und nach einigen Tagen habe ich ein Produktgarantiedokument von Selfio bekommen. Ausgestellt von HakaGerodur an Pelia. Damit ist der Hersteller HakaGerodur auch fix.

Gerodur ist Mitglied im "Fachverband der Konststoffrohrindustrie" PipeTec aber nicht, kann muss aber nichts heißen. https://www.krv.de/hersteller/rohrhersteller

Qualität:
Jetzt kann es aber noch immer sein, dass bei dem Billigrohr schlechtere Kleber verwendet werden und die Grenzen bei der Qualitätskontrolle ein wenig größer gesetzt werden. Auf der anderen Seite sind die Rohre bei einer FBH nicht so belastet wie bei Warmwasserleitungen.
20.5.2020 17:09
Jetzt mal ehrlich. Warum dieses Risiko wegen ein paar Euro Ersparnis? Das ist doch völlig unnötig. 
21.5.2020 10:58
@denis ja kann man durchaus so sehen und habe für mich mehrere Punkte abgewogen, die mich zum Entschluss gebracht haben, doch die Billigrohre zu nehmen.

1) ich mache die Berechnung und zeichne den Verlegeplan, dann kann ich wieder vom Insti nicht erwarten dass er das genau so nach Plan verlegt, also muss ichs auch verlegen. Habe die ganze Arbeit und der Insti den Gewinn - das geht mir gegen den Strich.

2) wie ich meine, muss man zwischen FBH (31°C) und Brauchwasserleitungen (60°C und mehr) unterscheiden. Die Brauchwasserleitungen habe ich vom Insti genommen. Der Wasseraustritt ist bei einer FBH wegen des geschlossenen Kreislaufes nicht so tragisch wie bei einer Brauchwasserleitung.

3) Falls sich die Leitungen dann nach 20 Jahren irgendwann auflösen, gibt es dann noch den Insti bzw. hilft einem dann die Markenfirma? Glaube eher nicht. Lasse mich da gerne von Beispielen überzeugen. Oben habe ich alte Schadensfälle aufgeführt, wo sich der Hersteller weigert den Schaden anzuerkennen und keiner hat die finanzielle Kraft die Gutachterschlacht durchzuziehen. Ich glaube das waren immer Warmwasserleitungen.

4) Meine Auskunft von der Gebäudeversicherung ist, dass nach 20 Jahren keiner mehr fragt ob da eine Firma beteiligt war oder nicht. Dass ich keine Verarbeitungsfehler mache, die bereits nach kurzer Zeit zu einem Schaden führen, ist natürlich meine Verantwortung. Muss mir das mit der Versicherung von Fahrlässigkeit noch ansehen.

5)  Konnte keine Fälle von Rohrauflösung in der letzten Zeit finden und keine konkreten Probleme mit Billigrohren. Es wird eher wegen des auch von dir erwähnten Risikos davon abgeraten. Aber nachdem die Hersteller in Deutschland und Schweiz sitzen gehe ich das mögliche Risiko ein.

6) Es geht ja nicht nur um das Rohr, sondern um das gesamte Verlegesystem. Und das macht ca. 4000 - 5000 Euro Unterschied aus.

Es ist immer ein gefühltes Risiko vom üblichen Pfad abzuweichen, aber das muss jeder für sich entscheiden. Ich mache es so und werde über Probleme berichten.

Über andere Sichtweisen würde ich mich freuen, als Entscheidungshilfe für andere Häuslbauer.
21.5.2020 16:41


heribert schrieb: Es ist immer ein gefühltes Risiko vom üblichen Pfad abzuweichen, aber das muss jeder für sich entscheiden.

 Ich mache das auch rel. häufig so, weil das 'im System' bleiben auch immer den Systementwickler mitzahlt. Das kann vorteilhaft sein, muss es aber nicht. Meine wärmebrückenarme Holzfassadeunterkonstruktion hätte mit Steico-Stegträgern ca. 5000€ gekostet, am Ende habe ich OSB-Platte in Trapeze geschnitten und unten eine Fichtenlatte aufgeleimt (PU-Leim).

Recherche Aluverbundrohr

 In Summe ca. 10h Arbeit und ca. 200€ Material. Weil mir natürlich keiner eine Statik dafür gemacht hat, musste ein zerstörender Test halt auch noch her ... Hat Spaß gemacht


21.5.2020 17:42
ich habe für mehrere projekte bei heima bestellt und kann folgendes sagen:
2009 wurde alu-verbundrohr von einem oem-fertiger aus der schweiz geliefert. die fittings waren von comisa. es war alles aufeinander abgestimmt und DVGW-zugelassen. da ein shop allein die prüflabors nicht bezahlen wird, nehm ich an dass heima hier den selben geprüften rohrlieferant auswählte, der ohnehin comisa beliefert. die comisa-fittinge sind seit jahrzehnten bewährt und werden von vielen installations-betrieben eingesetzt.

2015 war hat heima keine comisa-fittings mehr, sondern rohre und fittings von pipetec. dieser neue hersteller ist auch bei anderen shops verfügbar. auch diese produkte habe ich verarbeitet, inkl. pressbacken von heima. bei pipetec sind rohre und fittings "made in germany" und dvgw-geprüft ist auch alles, ich gehe von ähnlicher qualität wie bei comisa aus. einen kleinen nachteil konnte ich erkennen bei den pipetec-pressfittings gegenüber comisa-pressfittings: das hintere ende mit sichtfenster der presshülse ist bei pipetec direkt über den zweiten o-ring, bei comisa ist die presshülse ein paar milimeter weiter länger und hinter dem zweiten o-ring. d.h. bei schief abgeschnittenen rohre und weniger kontrolle beim einbau ist das comisa-system etwas fehlertoleranter wenn pfuscher arbeiten. pipetec spart damit konstruktiv mehr material im rotguss-bauteil, aber das wirkt sich nicht auf die qualität bei richtiger verarbeitung aus.

bei mehrschcihtverbundrohren wird immer noch viel diskutiert wie lange die lebensdauern sind und die prüfverfahren, die von 50 jahren (=bezeichnung "dauerhaft") ausgehen wirklich die richtigen sind. man kann aber davon ausgehen, dass dies stimmt. generell gilt bei kunststoff-rohre, dass man die temperatur in griff haben muss, d.h. sicherheitsabschaltungen (sicherheitstemperaturbegrenzer) beim wäremerzeuger und auch beim warmwasserabgang vom solar-beheizten warmwasser-speicher sollten auch gesichert sein.

mv-rohre sind seit anfang der 90iger-jahre im einsatz. falls die sachen nicht mindestens 30 jahre halten, wären jetzt schon vermehrt berichte vorhanden. PE-rohre und pressysteme sind seit den 80iger-jahren im einsatz, auch da gibts keine häufigkeiten von problemen. es gab mal eine fehlerserie mit längsrisse vor allem bei warmwasser oder zirkulationsleitungen mit einem hersteller von MV-rohren. dieser hatte die aluminium-einlage nicht stumpf verschweißt sondern überlappend am längs-stoß verarbeitet. erfahrungsberichte davon gibts im deutschen HTD-forum, der hersteller hat aber anfang der 00er-jahre den rohraufbau auf stumpf verschweißt verändert und in der zwischenzeit auch seinen markennamen geändert.

selbermacher sollen sich unbedingt die verarbeitungsdokumente bei pipetec bzw. vom eigens gewählten rohrhersteller durchlesen. abstände der befestigungsschellen, festpunkte und gleitpunkte, verarbeitung mit schutzschläuchen usw. sind wichtige details. weiters empfehle ich nur elektrische pressen, die handpressen sind bei größeren presshülsen als 20mm nur bedingt geeignet wg. dem kraftaufwand und der schwierigen kontrollierbarkeit des pressergebnisses. presswerkzeug kann man mieten oder kaufen, das TH-profil ist auch nicht mehr so selten wie vor ein paar jahren.

ich persönlich würde jederzeit wieder bei heima bestellen, vor allem sind die telefonisch gut erreichbar und kennen sich auch bei detail-fragen gut aus.
21.5.2020 22:04


taliesin schrieb: aufgeleimt (PU-Leim)


kenn mich mit Leim nicht so aus, ich hätte noch Schrauben hinein gegeben :)


cc9966 schrieb: abstände der befestigungsschellen, festpunkte und gleitpunkte

 Jetzt wo dus sagst muss ich nochmal nachschauen was das TECE Handbuch genau dazu sagt und wies mein Insti gemacht hat.
23.5.2020 0:33


heribert schrieb: kenn mich mit Leim nicht so aus, ich hätte noch Schrauben hinein gegeben :)


Schrauben sind da sowieso 5 Stk. 5x40 auf der wandseitigen Leiste und 4 auf der dann draufgeschraubten 30x50 Latte. Sorry für das off-topic, sollte dich nur zum Selbermachen animieren

Und ja natürlich die Herstellerdokumentation lesen, könnte zu dem Thema wieder über die 08-15-Professionellen lästern.



Beitrag hinzufügen oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

« Energie- und Haustechnik-Forum