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PV Kleinsterzeugungsanlagen: Was passiert mit dem überschüssigen Strom

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11.10.2021
3 Beiträge | 2 Autoren 3
Hallo,

bei einer Kleinsterzeugungsanlage (PV mit max. 800W) kann man, soweit ich weiß, direkt ohne speziellem Zähler oder Tarif in das Netz einspeisen. Was passiert dabei mit dem überschüssigen Strom? Ich habe gehört, dass sich der Zähler einfach zurückdreht. Stimmt das?

Vielen Dank!

 
 
11.10.2021 (#1)
@warrender
Man kann grundsätzlich mit jeder PV Anlage, unabhängig vom Zähler, ins Netz einspeisen.

Es ist aber verboten, man muß jede Anlage, die am Netz hängt, beim EVU melden.
Und ja, die alten Ferrarizähler haben sich dann rückwärts gedreht...einer der Gründe, dass das verboten ist.
Ein anderer, viel wichtigerer Grund ist, dass es bei PV gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen gibt, da sonst zb. bei Wartungsarbeiten des EVU Netzes immer noch rückgespeist werden würde und die Arbeiter verletzt werden können.
11.10.2021 (#2)
Vielen Dank!
Von der EVN (Netz Noe) wurde mir gesagt, das ich bis 800W nichts melden brauche. Ich muss jedoch sicher stellen, dass sich die PV bei einem Stromausfall automatisch abschaltet - aus dem von dir genannten Grund.
Ob sich der Zähler rückwärts dreht, wollten sie mir nicht beantworten. Da ich anscheind einen Ferrarizähler habe, dürfte das der Fall sein.
D.h., eine kleine Anlage rechnet sich viel schneller, weil der Einspeisetarif so hoch ist, wie der bezogene Strom.
11.10.2021 (#3)
@warrender

Melden mußt du´s trotzdem, siehe hier: https://www.netz-noe.at/Netz-Niederosterreich/Service/Okostromanlage-Portal/Kleinsterzeugungsanlagen-bis-0,8-kVA.aspx

Da werdens dir dann auch den Zähler entsprechend tauschen.



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