« Hausbau-, Sanierung  |

Probleme mit Luftdichtheit, Schalldämmung usw. - Ursache Planziegel?

Teilen: facebook    whatsapp    email
Zusammenfassung anzeigen
  •  gk71188
21.2. - 4.3.2026
19 Antworten | 8 Autoren 19
19
Hallo zusammen,

nachdem unser EFH innen bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig ist und wir auch schon eine Zeit lang darin wohnen, sind leider einige Probleme aufgetreten, die mir ziemliches Kopfzerbrechen bereiten.

Erstens dürfte es ein Problem mit der Luftdichtheit geben, vor allem bei den Steckdosen ist ein kalter Luftzug wahrnehmbar, aber teilweise auch im Bereich der Sockelleisten. Bei kalten Außentemperaturen, also jetzt im Winter besonders stark. Im Fußbodenbereich spürt man einen stetigen Zug, was auf Dauer zu kalten Füßen führt.
Wenn draußen starker Wind geht, verstärkt sich der Zug auf der Seite von der der Wind kommt. Es dürfte also eindeutig eine Undichtigkeit von draußen her sein.

Zweitens ist das gesamte Haus extrem hellhörig, dies betrifft sowohl die Geräuschübetragung von draußen nach drinnen, als auch innerhalb des Hauses. Generell ist auch die Raumakustik sehr unangenehm (Echo, hallern, die Stimmen hören sich irgendwie "metallisch" an).
Eigentlich liegt unser Haus in einer sehr ruhigen Gegend mit wenig Verkehr und 30er Beschränkung. Trotzdem hört man jedes vorbeifahrende Auto, meistens schon bevor man es sieht. Selbst Gespräche von draußen, kann man im Haus teilweise mithören. Die Geräuschübertragung im Inneren zwischen den Räumen ist leider ebenso mangelhaft.

Ein weiteres Problem ist die Trittschallübertragung. Sobald jemand im Haus geht, hört man das im ganzen Haus. An manchen Stellen ist es stärker, an anderen Stellen weniger stark vorhanden.
Gefühlt ist es so, dass tiefe Töne besonders stark übertragen werden.

Das sind derzeit die größten Probleme, darüberhinaus gibt es noch weitere, auf die ich hier mal nicht weiter eingehen möchte.

Meine Vermutung ist jedenfalls, dass es zumindest teilweise mit den Planziegeln zu tun hat bzw. mit einer fehlerhaften Verarbeitung dieser.

Grundsätzlich zum Aufbau des Hauses:
Es wurde in Ziegelmassivbauweise errichtet, hauptsächlich mit Planziegeln von Wienerberger, 50er Außenwände mit dem Porotherm 50-20 H.i Plan (der H.i. wegen dem zumindest am Papier besseren Wärmeschutz gegenüber dem normalen 50er), die meisten tragenden Zwischenwände als 20er, die Garage mit einem 30er und eine Mauer (Übergang zu einem kälteren Bereich) mit einem 38er. Nur für die nicht tragenden 12er Zwischenwände wurden keine Planziegel verwendet, diese wurden konventiell gemauert (Porotherm 12/24-50 N+F mit Thermomörtel).
Die Planziegel wurden generell mit Dünnbettmörtel verklebt, jedoch nicht vollflächig "gedeckelt", sondern mit so einer Art Malerwalze aufgerollt. Die einzelnen Ziegelreihen sind also untereinander nicht verschlossen und die Luft kann in den Wänden frei zirkulieren. 
Ich habe damals bei den Verhandlungen mit der Baufirma zwar den Wunsch geäußert, dass die Planziegel mit vollflächiger, also "deckelnder" Dünnbettmörtelfuge gemauert werden sollen, habe aber leider nicht mit Nachdruck darauf bestanden. Die Baufirma war der Meinung, die Kosten für den dafür notwendigen Mörtelschlitten kann man sich sparen und so wurde es dann auch gemacht.

Bei Einwänden meinerseits während der Bauphase sind vom Maurer Aussagen gekommen wie zB. dass ich ohnehin einen 50er Ziegel habe, da brauche ich mir keine Sorgen machen, da kann nichts sein. Der Bauleiter hat leider hauptsächlich mit Abwesenheit geglänzt.

Nach einiger Recherche zum Thema Planziegel, Luftdichtigkeit usw., dazu gibt es ja auch hier einiges an Informationen zB. https://www.energiesparhaus.at/gebaeudehuelle/moertelbaender.htm oder https://www.energiesparhaus.at/gebaeudehuelle/dichtheit-massivbau.htm, und der daraus gewonnenen Erkenntnisse, habe ich nun den Verdacht, dass die festgestellten Probleme genau auf die unter den verlinkten Seiten angeführten Punkte zurückzuführen sind. 
Unter anderem habe mir auch die Verarbeitungsrichtlinien der Firma Wienerberger durchgelesen, und musste dabei leider feststellen, dass sehr viele Punkte daraus nicht eingehalten wurden. Da ich während der Rohbauphase die meiste Zeit auch selbst auf der Baustelle war, weiß ich recht gut darüber Bescheid, wie die Arbeiten ausgeführt wurden. 
Ich habe mich damals aber grundsätzlich auf die korrekte Ausführung durch die beauftragten Unternehmen verlassen und mich daher mit diesen Themen nicht weiter befasst. Im Nachhinein gesehen war das vermutlich ein Fehler.

Zum Teil habe ich die beteiligten Gewerke schon mit den Problemen konfrontiert, aber als "Laie" wird man leider nicht wirklich ernst genommen. Nachdem dann auch noch Aussagen gekommen sind wie zB. dass der Luftzug aus den Steckdosen auf den noch fehlenden Außenputz zurückzuführen sei oder in Bezug auf den meiner Meinung fehlenden Glattstrich an manchen Stellen, damit argumentiert wurde, dass der Glattstrich ja teilweise schon vorhanden sei und das immerhin besser sei, als bei manch anderen Baustellen, nach dem Motto "schlimmer gehts immer", habe ich das Gefühl, dass hier leider das Verständnis für die Problematik fehlt.
Dass die Gewerke einzeln beauftragt wurden, macht die Sache auch nicht leichter. Wie so oft will natürlich niemand schuld sein.

Weiters stellt sich mir auch die Frage, ob nicht die einzelnen Gewerke zumindest eine Hinweispflicht gehabt hätten?

Da ich kein Fachmann bin und es sich somit nur um Vermutungen meinerseits handelt, kann ich die Mängel nur schwer beweisen und argumentieren. Deshalb bin ich nun auf der Suche nach professioneller Unterstützung. Dabei ist es mir besonders wichtig, einen einzigen kompetenten Ansprechpartner für die Abwicklung aller notwendigen Themen zu haben, welche aus meiner Sicht folgende wären:
  • gewerksübergreifende Bestandsaufnahme
  • Identifikation und Dokumentation aller Probleme/Mängel
  • Abstimmung mit den betroffenen Unternehmen
  • Ausarbeiten und Planen von Behebungsmaßnahmen (soweit möglich) und Überwachung der ordnungsgemäßen Durchführung
  • Schadensbewertung von nicht behebbaren Mängeln
  • und falls notwendig Einforderung der Mängelbehebung und/oder Schadenersatz auf dem Klagsweg

Dafür wird zumindest vertieftes Wissen in Bezug auf die korrekte Verarbeitung von Planziegeln erforderlich sein, aber auch umfangreiches Wissen in möglichst vielen anderen Bereichen/Gewerken bzw. ein entsprechendes Netzwerk an Kontakten für die weitere technische und rechtliche Unterstützung. 
Als Beispiel dafür fällt mir der aus dem Fernsehen bekannte SV Hr. Nussbaum ein, aber es wird ja auch noch andere geben. Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir Empfehlungen geben könntet, vielleicht jemand mit dem ihr selbst schon gute Erfahrungen gemacht habt?
Ich bin übrigens in der Nähe von Graz zuhause, vielleicht findet sich jemand in der Nähe.

Herzlichen Dank schon mal vorab für eure Unterstützung! Ich hoffe sehr auf diesem Weg einen Schritt weiterzukommen...

  •  brtl
22.2.2026  (#1)
Was die Innenraumakustik betrifft, weiß ich nicht, ob das irgendwas mit dem Planziegel zu tun haben kann. Das ist doch ganz maßgeblich durch den Innenputz, die Einrichtung etc. beeinflusst. Das was du beschreibst, klingt imho nach einem klassischen leeren Massivmauerwerkraum.

Was die Undichtheit betrifft, würde ich einen Blower-Door-Test durchführen lassen, dann weißt du, welche Stellen problematisch sind. Vermutlich sind die Unterputzdosen/Steckdosen nicht luftdicht ausgeführt?!

Aber ja, alles in allem wirst du da vermutlich um keinen Sachverständigen herumkommen. Hattet ihr keine Baubegleitung/ÖBA?

1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
22.2.2026  (#2)
Wegen der Zugluft: das sind die Problembereiche unterer Putzabschluss und nicht dicht ausgeführte Elektrodosen.
Ersteres ist quasi nicht zu beheben, Mangel an Bauaufsicht.

Wrnn du beim Innenputz nicht explizit auf den unteren Putzabschluss hingewiesen hast, wirst am Peoblem sitzenbleiben. Ist de facto auch nicht wirklich sanierbar.

1
  •  stefano
  •   Bronze-Award
23.2.2026  (#3)
Zum Innenputz bis nach unten ziehen und den Steckdosen wurde schon einiges gesagt.
Der Außenputz wird bei der Luftdichtheit helfen, aber ist nur ein Teil der passen soll/muss.

Bezüglich Körperschall:
  • Wie wurde der Estrich und der Bodenbelag verbaut? Schwimmender Estrich und überall sauber der Randdämmstreifen gesetzt / Estrich berührt nirgends die Wände?
  • Bodenbelag das Gleiche. Fuge hinter der Sockelleiste oder steht der Belag auch wieder beim Innenputz an?
  • Wie ist der Aufbau der Decken (welche Schüttung, Trittschalldämmung etc.)?

Welche Fenster und wie verbaut?

1


  •  speckulazius
  •   Bronze-Award
23.2.2026  (#4)
Ich würde zu einem blower Door Test raten. Hat bei uns ca 500 € gekostet inkl Vernebelung. Hat uns Undichtheiten aufgezeigt, an die wir nie gedacht hätten.

Ich habe aber extra jedes Gewerk darauf hingewiesen dass eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] verbaut wird und Luftdichtheit wichtig ist. Deswegen wurde der Innenputz auch dick in die Kniekehle gebatzt. Ansonsten hätten sie da vermutlich am Putz gespart. Nach dem Estrich kommt man an die Stelle halt nicht mehr ran.

Unser Haus ist dichter als ein Passivhaus. Selbst bei Sturm merkt man absolut nichts

1
  •  gk71188
23.2.2026  (#5)
Danke für die Hinweise. Die erwähnten Problembereiche, sind genau die, auf die ich im Zuge meiner Recherchen auch schon gestoßen bin bzw. zumindest ein Teil davon.

Bezüglich Baubegleitung hatten wir nur einen Baumeister, der grundsätzlich für die Planung zuständig war, aber auch gewisse Details mit den Gewerken abgestimmt und die Arbeiten zum Teil koordiniert hat, sowie den Baufortschritt überwacht hat. Der scheint die Probleme aber nicht wirklich ernst zu nehmen. ÖBA im klassischen Sinn hatten wir also keine.

Undichte UP-Dosen sind sicher ein Thema. Und auch der untere Putzabschluss, auf den ich nicht extra hingewiesen habe. Aber müsste nicht der Innenputzer mich darauf hinweisen? Gibt es nicht so etwas wie eine Hinweispflicht seitens Firma an den Bauherrn?

Aufbau schwimmender Estrich:
Styroporschüttung - EPS Platten - Folie - Rolljet/Trittschalldämmung - Noppenplatte für FBH FBH [Fußbodenheizung] - Estrich - Bodenbelag
Beim Randdämmstreifen könnte aus meiner Sicht die Befestigung mittels Klammern ein Problem sein, wenn da eine Verbindung zum Estrich besteht. Und ich bin mir nicht sicher ob er überall weit genug runter geht, sollte ja bei Oberkante Schüttung anfangen oder?
Estrich berührt nirgends die Wand, soweit ich gesehen habe, sehr wohl aber der Bodenbelag an manchen Stellen.

Fenster sind Internorm (Holz-Alu, Kunststoff-Alu nur in den Nassräumen und Schlafzimmer). Bei den Fenster gibt es am ehesten ein Problem im Bereich der Rollokästen, dass dieser nicht sauber verschlossen wurde (Glattstrich?)

Da ich mir bei manchen Punkten ziemlich sicher bin, dass sie problematisch sind, vor allem bezüglich der Zugluft, weiß ich nicht, ob zum jetzigen Zeitpunkt ein Blower-Door-Test Sinn macht. Möglicherweise um noch weitere Undichtheiten ausfindig zu machen.

Ich befürchte, dass es leider einige Mängel gibt und genau diese möchte ich im ersten Schritt ausfindig machen und dokumentieren. 
Diebezüglich bitte ich nochmals um Empfehlungen, an wen ich mich dafür wenden kann.

1
  •  ds50
  •   Gold-Award
24.2.2026  (#6)

zitat..
gk71188 schrieb: Da ich mir bei manchen Punkten ziemlich sicher bin, dass sie problematisch sind, vor allem bezüglich der Zugluft, weiß ich nicht, ob zum jetzigen Zeitpunkt ein Blower-Door-Test Sinn macht.

Wann macht er denn sonst Sinn, außer natürlich nach dem Innenputz und vor dem Estrich, wofür es aber schon zu spät ist?

Denn genau das ist eine objektive Möglichkeit zur Dokumentation der Mängel bzw. deren Auswirkungen:

zitat..
gk71188 schrieb: Ich befürchte, dass es leider einige Mängel gibt und genau diese möchte ich im ersten Schritt ausfindig machen und dokumentieren.


Weiters:

zitat..
gk71188 schrieb: Estrich berührt nirgends die Wand, soweit ich gesehen habe, sehr wohl aber der Bodenbelag an manchen Stellen.

Bingo. Mein Fliesenleger hat leider den Randdämmstreifen auch bündig zum Estrich abgeschnitten. 🤦‍♂️ Perfekt, dass beim Fliesen- bzw. Randleistensetzen der Mörtel reinrinnen und eine kraftschlüssige Verbindung zw. Estrich und Mauer herstellen kann... ☹️

zitat..
gk71188 schrieb: Die Baufirma war der Meinung, die Kosten für den dafür notwendigen Mörtelschlitten kann man sich sparen und so wurde es dann auch gemacht.

Haben sie wenigstens einen Deckelmörtel der obersten Ziegelreihe gemacht, sodass der Beton der Betondecke nicht reinrinnt (Gleitfuge)?

Weiterer Klassiker: WC Gestelle oder auch Heizkreisverteiler vor Außenwand wurden vor Errichtung (und dementsprechend vor Innenputz) schon extra luftdicht verputzt?

Generell würden Fotos kurz vor/nach Innenputz helfen.


1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
24.2.2026  (#7)
Wurde denn überhaupt ein Glattstrich vor den Innenwänden gemacht? 

Am ehesten wirst noch den Elektriker reklamieren können, entweder muss man die Dosen saftigst ausgipsen, dass sie dicht sind, oder man nimmt luftdichte Dosen wie die von Kaiser oder Primo, das lässt sich auch am ehesten sanieren, es gibt Dichtmanschetten für die nachträgliche Abdichtung, Leerrohre nach außen brauchen einen Gummistopfen

Heißt hald ganze Elektroinstallation demontieren, Dichtung einbauen und wieder montieren, also mehr Aufwand als die Ersterrichtung + die Dichtungen sind nicht billig, sprich der wird sich wehren...



1
  •  ds50
  •   Gold-Award
24.2.2026  (#8)

zitat..
Lu1994 schrieb: ganze Elektroinstallation

Naja, alles an den Außenwänden halt. Und die Gummistopfen bei den Schläuchen sind auch nur dort notwendig, wo sie die thermische Hülle verlassen.


1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
24.2.2026  (#9)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
Lu1994 schrieb: ganze Elektroinstallation
───────────────

Naja, alles an den Außenwänden halt. Und die Gummistopfen bei den Schläuchen sind auch nur dort notwendig, wo sie die thermische Hülle verlassen.

Wenn's keinen Glattstrich zu den Innenwänden gibt muss man alle Dosen abdichten, nicht bloß jene in der Außenwand und ich hatte ja geschrieben Leerrohre nach außen, beim 50er verlassen sie somit die thermische Hülle...


1
  •  ds50
  •   Gold-Award
24.2.2026  (#10)

zitat..
Lu1994 schrieb: Wenn's keinen Glattstrich zu den Innenwänden gibt muss man alle Dosen abdichten

Gilt das eigentlich nur für Planziegel? Ich hab normal gemörtelten, und mir fehlt da die Fantasie, wie zumindest nach dem ersten Ziegel da was undicht sein soll...


1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
24.2.2026  (#11)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
Lu1994 schrieb: Wenn's keinen Glattstrich zu den Innenwänden gibt muss man alle Dosen abdichten
───────────────

Gilt das eigentlich nur für Planziegel? Ich hab normal gemörtelten, und mir fehlt da die Fantasie, wie zumindest nach dem ersten Ziegel da was undicht sein soll...

Ziegel an sich sind nicht luftdicht, da zu offenporig + die Fugen zwischen den Ziegeln auch mit perfektem Sitz von Nut und Feder sind nicht dicht

Luftdicht macht's erst der Putz weil der einen Feinanteil hat und damit die Poren verklebt


1
  •  gk71188
27.2.2026  (#12)

zitat..
ds50 schrieb: Wann macht er denn sonst Sinn, außer natürlich nach dem Innenputz und vor dem Estrich, wofür es aber schon zu spät ist?

Mein Gedanke war, dass man zuerst versucht die bereits bekannten Mängel zu beheben und danach einen BDT macht, um die restlichen Mängel zu eruieren.

zitat..
ds50 schrieb: Denn genau das ist eine objektive Möglichkeit zur Dokumentation der Mängel bzw. deren Auswirkungen

Stimmt, wird vermutlich notwendig sein, um die Mängel zu belegen.

zitat..
ds50 schrieb: aben sie wenigstens einen Deckelmörtel der obersten Ziegelreihe gemacht, sodass der Beton der Betondecke nicht reinrinnt (Gleitfuge)?

Ja, wurde gemacht, aber eher schlecht ausgeführt.

zitat..
ds50 schrieb: WC Gestelle oder auch Heizkreisverteiler vor Außenwand wurden vor Errichtung (und dementsprechend vor Innenputz) schon extra luftdicht verputzt?

Bei den WC Gestellen ja, bei den Heizkreisverteilern leider nicht.

zitat..
Lu1994 schrieb: Wurde denn überhaupt ein Glattstrich vor den Innenwänden gemacht?

Nein 🙁

zitat..
Lu1994 schrieb: Am ehesten wirst noch den Elektriker reklamieren können, entweder muss man die Dosen saftigst ausgipsen, dass sie dicht sind, oder man nimmt luftdichte Dosen wie die von Kaiser oder Primo, das lässt sich auch am ehesten sanieren, es gibt Dichtmanschetten für die nachträgliche Abdichtung, Leerrohre nach außen brauchen einen Gummistopfen

Also die Dichtmanschetten, die ich gefunden habe (von Kaiser), passen bei mir vermutlich nicht, da sie rund sind. Meine Dosen sind aber nicht ganz rund sonder eher achteckig (ich glaube es sind Legrand).

zitat..
Lu1994 schrieb: Wenn's keinen Glattstrich zu den Innenwänden gibt muss man alle Dosen abdichten, nicht bloß jene in der Außenwand und ich hatte ja geschrieben Leerrohre nach außen, beim 50er verlassen sie somit die thermische Hülle...

Und auch die Laibungen der Innentüren gehören verspachtelt, was bei mir ebenfalls nicht gemacht wurde...

Die möglichen Fehlerursachen, die bis jetzt in den Rückmeldungen genannt wurden, decken sich mit dem, was ich aufgrund meiner bisherigen Nachforschungen auch schon in Verdacht hatte. Leider sind das doch etliche, von denen viele vermutlich nur sehr aufwändig oder gar nicht sanierbar sind.
Da ich weder die Zeit noch das notwendige Fachwissen habe, möchte ich mir, wie eingangs erwähnt, für die weiteren Schritte unbedingt externe Unterstützung holen. Deshalb nochmals die Bitte an die ganze Community um Empfehlungen von zuverlässigen Experten, Sachverständigen, Baumeistern etc., die man mit dem Projekt betrauen könnte.


1
  •  ichbauauch
  •   Silber-Award
28.2.2026  (#13)
Kann mir bitte jemand erklären wieso die Laibung der Innentüren vorm Verputzen verspachtelt werden muss? Ich hätte gedacht, dass der Putz das sowieso luftdicht macht.

Eine Frage noch zu Kemper Ventilen, wie dichtet ihr diese Anschlüsse innen ab? Die haben ja alle eine Dämmung über den Anschlussschlauch.

1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
1.3.2026  (#14)
Die Laibungen von den Innentüren werden nicht verputzt.
Das halte ich allerdings für überflüssig sofern die Anschlüsse für die Innenwände an die Außenwände vorher gespachtelt wurden.

1
  •  ichbauauch
  •   Silber-Award
1.3.2026  (#15)
Ok, so hätte ich es auch geplant. Eventuell bringt es ein bisschen was für den Schallschutz...

1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
1.3.2026  (#16)
Wenn du die Türzargen siehst, dann fällst eh von Glauben ab dass du irgendwo halbwegs Schallschutz bei den Türen kriegst.

(Ich bau mir irgendwann wenn alles erledigt ist selber geile Eichenzargen und Türen)

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
1.3.2026  (#17)

zitat..
MalcolmX schrieb:

Wenn du die Türzargen siehst, dann fällst eh von Glauben ab dass du irgendwo halbwegs Schallschutz bei den Türen kriegst.

(Ich bau mir irgendwann wenn alles erledigt ist selber geile Eichenzargen und Türen)

Ja 2k Schaum punktuell und fertig 😂


1
  •  gk71188
4.3.2026  (#18)
Danke für die zahlreichen Rückmeldungen. Aber den Thread habe ich eigentlich weniger dafür aufgemacht, um die Probleme im Detail zu analysieren, sondern vielmehr weil ich für die Mängelbearbeitung auf der Suche nach einem Sachverständigen/Baumeister etc. bin. Also gibt es irgendwelche Empfehlungen? Für die Übermittlung von Kontakten wäre ich sehr dankbar.

1
  •  ds50
  •   Gold-Award
4.3.2026  (#19)
https://blowerdoor-test.at/

Wird aber eh schon zu warm dafür, je länger du wartest...

1


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: Preisgünstige VHF