Passive Kühlung bei Nibe Kompaktabsorber sinnvoll?
17.9.
-21.9.2026
27 Antworten
8 Autoren
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Moin @operator16 , Ich hab keine Erfahrung mit dieser Quelle, allerdings meine Gedanken dazu: Dieser Kollektor zeichnet sich leider generell wie so viele "Wunder" Kollektoren vor allem in Deutschland durch sehr viel Rohr auf wenig ungestörter Entzugsfläche aus. Wenn ich aus der Erde eine gewisse Energiemenge rausholen will, dann hilft es nix, noch mehr Rohr auf gleicher Fläche unterzubringen, denn damit erschließt man nicht mehr Wärme (vgl. Tank), sondern nur mehr Tauscherfläche. Ich bringe aus einem Cocktailglas auch nicht mehr Flüssigkeit raus, wenn ich 10 statt 1 Strohalme reingebe. Zusätzlich ist dieser Kollektor mit 1,2m Tiefe sehr flach verlegt. Damit ist die Phasenverzögerung verglichen z.B. mit jener 3-monatigen eines RGK RGK [Ringgrabenkollektor] in 2m Tiefe sehr viel weniger ausgeprägt, d.h. die Erdreichtemperatur in 1,2m Tiefe hat eine viel höhere zeitliche Korrelation zur Außentemperatur verglichen zu 2m tiefen Kollektoren. Was heißt das alles nun? Einerseits dürfte (Mutmaßung!) die Kollektor Soletemperatur am Ende des Winters deutlich kälter ausfallen als die üblichen 0 - -3"C eines RGK RGK [Ringgrabenkollektor]. Dies wäre eine gute Nachricht, wenn man damit kühlen will -> also zumindest Anfang des Sommers sollte der Kollektor kalt genug sein. Anderseits wird sich der Kollektor im Laufe des Sommers aufgrund der geringen Tiefe sehr rasch aufwärmen, was für passives Kühlen bald mal zu warm werden könnte. Und der sandige Boden verschlimmert das Ganze. Zum Vergleich: Mein gut ausgelegter, in 2m Tiefe verlegte RGK RGK [Ringgrabenkollektor] hat gerade eine ungestörte Soletemperatur von guten 18°C. Das reichte im August für 21,5°C Vorlauftemperatur im Haus, was mit enormen Flächen (FBH und BKA BKA [Betonkernaktivierung]!) noch super zum Kühlen funktioniert hat (Innentemperatur nie mehr als 25°C). Allerdings würde dies wohl nicht mehr gut funktionieren, wenn die Vorlauftemperatur z.B. 4K höher wäre... Also, lange Rede, kurzer Sinn: gerade für die erste Sommerhälfte müsste mMn. das passive Kühlen super funktionieren, aber ob es für die zweite Sommerhälfte reichen würde, ist wahrscheinlich mehr als fraglich. Das ist meine Meinung dazu - explizite Erfahrungen mit diesem Kollektor hab ich keine, deswegen lasse ich mich gerne eines besseren belehren. EDIT: Auch interessant: Meines Wissens nach hat die S1256-8 eine deutlich höhere Abgabeleistung als die Nibe Figther 1245-6er. Falls also der Kollektor schon bisher die Quelle der Probleme gewesen ist, dann ist fraglich, ob das mit der neuen WP WP [Wärmepumpe] so viel besser wird. Positiv wird sich auf jeden Fall die Modulation auswirken, aber auf die Gesamt Energiemenge hat auch die neue WP WP [Wärmepumpe] keinen Einfluss. Welche Soletemperaturen hattest du denn gegen Ende des Winters? |
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Moin 😉 und vielen Dank für deine Antwort. Das Problem bei der alten WP WP [Wärmepumpe] liegt im Bereich Elektronik. Hat also nichts mit dem Kollektor oder der Heizleistung zu tun. Die ist grundsätzlich super, sofern die WP WP [Wärmepumpe] läuft (scheinbar ein Montagsmodell...) Die Erklärung mit der begrenzten Temperatur Differenz leuchtet mir natürlich ein. Ich frage mich aber, welchen Nutzen die passive Kühlung in der Praxis hätte... Denn im Sommer ist es unter dem Dach schon oft sehr warm (ca. 27 Grad). Und wenn wir jetzt schon Geld für eine neue WP WP [Wärmepumpe] ausgeben müssen, hätte ich sogerne das Thema "Hitze " gleich mit gelöst.. Hat jemand unsere Kombi gebaut und Erfahrungen? |
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Ach die Temperaturen der Soleflüssigkeit in der Vergangenheit weiß ich leider nicht. (Ist ja alles noch analog 😉) Aktuell sind es gut 14 Grad. |
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Hat die S1256 nicht sowieso standardmäßig PC? Dann müsste man das ja nur mal ausprobieren. Nichts wirds sicher nicht bringen, also kannst du eigentlich nur gewinnen. Wie hoch der Gewinn ist, wird sich dann zeigen. Edit: Wenn man mit 1 m Entzug rund um den Absorber rechnet, kommt man auf 200 m³ angezapftes Erdreich. Das entspricht grob einem RGK RGK [Ringgrabenkollektor] mit 25-30 m Länge, wobei der meistens ein gutes Stück tiefer liegt. So ein kurzer RGK RGK [Ringgrabenkollektor] ist mir nicht bekannt, aber ich weiß dass ein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] schon eher großzügig ausgelegt sein sollte für PC. Insofern wäre aktive Kühlung in dem Fall wohl die sinnvollere Variante. |
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Nein es gibt die S1256 auch ohne PC. Habe ich jedenfalls so angeboten bekommen😁 Wie würde den aktive Kühlung funktionieren? Müsste die Wärme dann nicht auch irgendwo hin? |
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Ja, aber die WP WP [Wärmepumpe] pumpt sie auf eine höhere Temperatur, dadurch geht sie dann noch ins Erdreich. Also da kann man auch mit 30°C warmer Sole noch kühlen (analog dazu, wie man mit -3°C kalter Sole heizt). |
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Wenn du nur Fußbodenheizung hast und nicht auch Wand und Decke zur Verfügung hast zum Kühlen, wird das sowieso nicht reichen. Schon jetzt nicht, und wenn die Sommer noch heißer werden erst recht nicht. Auch nicht wenn du aktiv kühlst mit der WP WP [Wärmepumpe]. Das ist einfach nicht genug Kühlfläche. Wir haben aktive Kühlung mit der Fußbodenheizung/kühlung, und haben dann trotzdem eine Klimaanlage nachgerüstet, weil wir trotzdem über 26 Grad plus hohe Luftfeuchte hatten. Ja, ich hab eine alte On/Off Wärmepumpe, aber ich kenne auch Mehrere mit modulierenden Wärmepumpen die zum gleichen Ergebnis gekommen sind. Plus: bedenke, daß du mit Flächenkühlung hohe Luftfeuchte bekommst weil du zwar kühlst, aber nicht auch entfeuchtest. Das ist anstrengend für den Kreislauf, kann zu Schimmel führen etc. Dh, du solltest auch eine Entfeuchtung verbauen. Das ist dann entweder ein Entfeuchtungsgerät daß über die Wohnraumlüftung läuft oder eine Klimaanlage. Beides kostet ca gleich viel und braucht auch ca gleich viel Strom. Ergo: nachdem sowohl dein Kollektor als auch die Kühlfläche bei dir im Haus nicht ausreichen werden, bau dir gleich die Klima ein. Spätestens zum Entfeuchten bräuchtest du sie sowieso. Passive Flächenkühlung plus Entfeuchtung über KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ist wenn man genügend Kleingeld hat und neu baut oder generalsaniert sicher die Königsklasse der Kühlung, aber es müssen halt Quelle und das Haus von vorn herein dafür ausgelegt sein. Bei dir ist das nicht der Fall und du würdest jetzt nur unnötig Geld in was investieren daß in eurem Fall eh nicht funktionieren würde. Ich finde es gut, daß dir das dein Insti ehrlich gesagt hat und würde den Ratschlag beherzigen. |
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Mir schon. Der vor ein paar Jahren hier im Forum geplante RGK RGK [Ringgrabenkollektor] für die Doppelhaushälfte meiner Schwester ist ca. 20m lang. Das ist aber Lehmboden und die Heizlast ist mit unter 4 kW auch ziemlich niedrig. Dieser RGK RGK [Ringgrabenkollektor] läuft problemlos im Passivkühlbetrieb, dürfte aber mit 2,5 Überdeckung bessere Bedingungen haben als die Kollektoren, um die es hier geht. Würde ich so nicht unterschreiben. Wir kühlen in unserem Haus (mit einer Tiefenbohrung von 99 m) passiv nur mit der FBH FBH [Fußbodenheizung]. Im Bad gibt es eine Wandheizung, aber die kühlt da alleine, weil wir die FBH FBH [Fußbodenheizung] im Bad im Sommer abdrehen, damit es nicht ganz so kalt an den Füßen ist. Das ganze funktioniert aber nur wegen zeitgemäßer Dämmung, konsequenter automatischer Verschattung mit Außenrolladen und vor allem mehr oder weniger Permanentbetrieb der Passivkühlung in der warmen Jahreszeit. Runterkühlen kann sie nicht, Temperatur halten aber schon. Damit bleiben wir meist um oder unter 23 C. Einzig in diesem Sommer, als es 11 Tage in Folge mit ziemlicher Hitze gab, haben wir gegen Ende die 24 C leicht überschritten. Das ist in der Tat ein Problem, das bei uns aber erst jetzt im siebenten Sommer der Passivkühlung relevant wurde, weil wir die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] wegen Geruchsproblemen von Enthalpietauscher auf einen normalen Tauscher umrüsten mussten, was den Feuchtigkeitseintrag entsprechend erhöht hat. Dem konnten wir aber an den drei Tagen, an denen es wirklich ein Problem war, mit einem zentral positionierten mobilen Entfeuchter ausreichend entgegenwirken, aber da bin ich schon am Überlegen für eine permanentere und automatische Lösung (also kleines Klimagerät an passender Stelle oder Entfeuchtung über die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]). Unsere Tiefenbohrung hat gegenüber einem RGK RGK [Ringgrabenkollektor] oder diesen Flachkollektoren von den Soletemperaturen her natürlich einen deutlichen Vorteil. Ganz kühl bleibt die Sole aber auch nicht - im Soleausgang haben wir am Ende der Hitzewelle auch schon fast 20 C gesehen und vielleicht 17 C im Eingang (für genaue Daten müsste ich die Logs durchsuchen). |
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So eine Aussage ist in meinen Augen irreführend, da es genug Gegenbeispiele gibt, wo reine passive Kühlung via FBH FBH [Fußbodenheizung] leidlich funktioniert. Man darf halt keine 22°C Innenraumtemperatur im Hochsommer damit erwarten, aber eine Senkung der Raumtemperatur um 2-4K sind durchaus erwartbar. Dass deine aktive Kühlung via FBH FBH [Fußbodenheizung] aufgrund offensichtlicher Taupunktabschaltung augenscheinlich nie richtig funktioniert hat steht auf einem anderen Blatt. Ich gebe auch zu bedenken, dass wahrscheinlich das Hamburger Klima verglichen zum Wiener Becken aufgrund des stabilisierenden Meereseinflusses doch etwas begünstigt sein dürfte - zumindest heuer im Sommer war es für mich da oben sehr angenehm 😉, auch wenn es heuer im Juni augenscheinlich nicht lustig war. Da sind dann die benötigten Kühlleistungen vielleicht nicht ganz so mit jenen der pannonischen Tiefebene vergleichbar. Und man muss auch sehen, dass eine Klimaanlage, welche jeden (Schlaf-) raum umfasst, im Invest auch nicht gratis ist und im Betrieb ohne PV auch nicht. Wo ich dir allerdings auch Recht gebe: Wenn die Quelle das nicht hergibt, dann ist diese Form der Kühlung wahrscheinlich nicht die zielführende. Deswegen wären die saisonalen SoleAus und -Ein Temperaturen sehr interessant anzusehen gewesen. Zusammengefasst: Ja, Kühlung via Flächen.(auch nur über FBH FBH [Fußbodenheizung]) funktioniert prinzipiell, das muss dann aber auch die Quelle hergeben, was ich hier für die zweite Sommerhälfte anzweifle. Und bei aktiver Kühlung besteht die Gefahr, dass die Mindestleistung der WP WP [Wärmepumpe] zu hoch ist und dadurch die dadurch zu tiefe Vorlauftemperatur eine Taupunktunterschreitung mit Abschaltung provoziert. |
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Das bezweifle ich, wenn die obligatorische Entfeuchtung implementiert ist. Dann ist die Kühlkurve der limitierende Faktor, wenn man nicht in einem Kühlschrank leben will. Das Resultat wird aber das selbe sein, viele Takte. |
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Zum Vergleichals Orientierung: Ich hab die 1255PC mit einem ca. 250m2 Flächenkollektor auf 1,2-1,3m und komme mit der Kühlung eigentlich jedes Jahr durch. Heuer war ich am Ende der Hitzeperiode (die gefühlt der ganze Sommer war) für ca. 3 Wochen schon am Limit. Jahresverlauf Sole EIN: |
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Danke für die vielen Rückmeldungen! Es scheint ja wirklich große Unterschiede bei den Erfahrungen zu geben🤔 @derLandmann : Habt ihr 300 qm Wohnfläche oder woher kommt die Größe des Kollektors? Wir hatten hier um Norden vor allem zwei heiße Phasen im Juni und August. Ob das reicht, dass sich der Kollektor regeneriert ist natürlich Glaskugel-gucken... Tendenziell wird es ja auch nicht kälter in den nächsten Jahren. |
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Eine Grundkühlung wird damit schon möglich sein. Ich würde die integrierte einfach dazunehmen. Ansonst könnte man noch schauen, ob es andere Modelle mit integrierter Aktivkühlung gibt. |
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Nochmal: Dein Kolkektor ist für RGK RGK [Ringgrabenkollektor] Verhältnisse stark unterdimensioniert und kühlt im Winter normalerweise recht stark aus. Dies ist für die passive Kühlung von Vorteil am Sommeranfang. Aber durch die kleine Dimensionierung und dem sehr oberflächennahen Einbau von nur 1,2m besteht die Gefahr, dass er zu warm wird, als dass er das Haus ab z.B. Mitte des Sommers noch nennenswert passiv kühlen kann. Dann wäre die Regeneration "zu gut" gewesen. Um das abschätzen zu können wären die jahreszeitlichen Aufzeichnungen der Soletemperatur sehr hilfreich, aber leider anscheinend nicht vorhanden. Wieviel kWh heizt ihr jedes Jahr? Die Größe eines RGK RGK [Ringgrabenkollektor] wird anhand des HWB und der Bodenbeschaffenheit errechnet, wobei bei Sand als schlechtester Wärmespeicher der Kollektor mehr als doppelt so lang sein muss als bei Lehm. Die Berechnung hat als Zielgröße 0 / -3°C als SoleEin/-Aus am Ende der Saison als Ziel, da vereist garnix. Und prinzipiell lässt sich die Physik halt nicht bescheißen: Wenn z.B. Geocollect sagt, dass sie mit 1/10 der Fläche auskommen, dann wird die Erde dort im Winter so ausgezutzelt, dass man de facto einen Eisblockgenerator im Garten hat - dann muss man mit Soletemperaturen von -9°C und weniger (!) klarkommen, was natürlich Katastrophe für die Effizienz der WP WP [Wärmepumpe] ist. Der Schmäh vom RGK RGK [Ringgrabenkollektor] schlussendlich ist, dass er zwar sehr viel Fläche erschließt, diese aber in der Gartengestaltung (Pool z.B.) nicht weh tut, weil er aufgrund seiner Flexibilität z.B. um die Grundstücksgrenze herum geführt wird, wo er 'nicht weh' tut. |
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Jede Menge Lehm, 180m2 Wohnfläche und 75m2 Nebengebäude. |
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@ds50 schau, das mag jetzt je nach Lage der Häuser bei Manchen noch ausreichen. Oft sind das Leute die in Gegenden leben in denen es in der Nacht noch gut abkühlt, so daß Fensterlüftung abkühlung bringt. Ab dem Moment wo das nicht mehr geht weil es auch in der Nacht draußen nicht mehr unter 26 Grad hat und das 3 Wochen lang, reißt du mit einer so gering dimensionierten Kühlung nix mehr. Ich kann dir sagen, der Punkt ist in städtischeren Lagen schon seit paar Jahren erreicht. Nein nicht nur bei mir. Ich kenne etliche Andere bei denen es so war, und wenn man zb auf Reddit querliest, findet man auch genügend Leute mit fußbodengekühlten Wohnungen in städtischen Lagen bei denen das kaum was bringt. Im Mehrparteibau wird das häufig gemacht, weil Kühlung nur über den Fußboden kaum was zusätzlich kostet und sich die Wohnung besser verkauft wenn man "mit Kühlung" ins Prospekt schreiben kann. Dann hast diese Leute auf Reddit rumschwirren die sich wundern warum es trotz Kühlung heiß wird. Also ja, in manchen Lagen mag es jetzt gerade noch so reichen, aber daß das in weiteren 5-10 Jahren auch in solchen Lagen nicht mehr reichen wird, ist absehbar. Da wie Manche hier dem TE raten darin zu investieren wenn jetzt schon klar ist, daß Fußboden prospektiv generell zu wenig sein wird, seine Quelle dafür sowieso zu klein ist und er als Entfeuchtung erst wieder eine Klima bräuchte, halte ich nicht für sinnvoll. Aber gut, bei dem Punkt sind wir uns eh einig. Und: darf ich in dem Zusammenhang daran erinnern, daß vor 10 Jahren hier im Forum gerne getönt wurde, daß es in Österreich wenn ein Haus anständig gebaut werde generell keine Kühlung brauche ? Ich glaube nicht, daß das jetzt noch irgendwer sagen würde. Daß das Thema mit nur Fußbodenkühlung den gleichen Weg gehen wird, ist jetzt schon absehbar. |
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Moin. Ich konnte gestern nicht mehr antworten ... hatte irgendein Beitragslimit erreicht😖 Wir verbrauchen ca. 3000/3200 kwh p.a. für Wärmepumpe inkl. Lüftung und leben in städtischer Lage. |
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Und wieviel kWh thermisch zeigt die WP WP [Wärmepumpe] an? |
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Sorry, aber wo finde ich diesen Wert? |
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Ich kenne die Menüstruktur der F1245 nicht wirklich, nehme aber an, dass es irgendwo ein "Statistik" Menü gibt. Allerdings wird dort wohl wie bei den neueren Nibes nur ein kumumlierter Wert über die gesamte Laufzeit aufscheinen. Wenn man etwas detailiertere Statistik und vor allem grafische Auswertungen haben will, bei welchen man im Winterbetrieb darauf schließen kann, ob die WP WP [Wärmepumpe] ideal läuft oder nicht, dann muss man sie wohl mit dem Netzwerk verbinden. Ein Nachsatz noch @melly210 : Und ich kenne genug Leute, bei denen es im Sommer rein nur mit FBH FBH [Fußbodenheizung] Kühlung nicht mehr als 25°C IT hatte. So what? Wie so oft spielen bei den Bedingungen, ob diese Kühlung funktioniert oder nicht, mehrere Faktoren zusammen. Das Alter der Bausubstanz und dessen Dämmung (bei einem 2010er BJ gehe ich von einigermaßen zeitgemäßer Dämmung aus), ob ein hydraulischer Abgleich stattgefunden hat oder sogar schlimmstenfalls eine ERR ERR [Einzelraumregelung] verbaut ist, ob die Kühlung überhaupt 24/7 läuft (Taupunktabschaltung), ob die Fensterflächen beschattet sind, ob den ganzen Tag lang die Terrassentür offen steht, usw usf. Wenn in einem zeitgemäß gedämmten Haus die Fußbodenoberfläche nie mehr als 23°C hat, und obige Randbedingungen erfüllt sind, dann ist es meines Erachtens nach quasi unmöglich, 27°C Innentemperatur zu haben. Ganz praktisch gedacht, und auch um die Kosten überschaubar zu haben: Wenn der Aufpreis überschaubar ist, dann würde ich die Kühlfunktion defintiv dazunehmen. Kommt man dann drauf, dass es doch zu wenig ist, dann muss man sich eine zusätzliche Klimaanlagenlösung überlegen. Kommt man drauf, dass die Kühlung prinzipiell passt, aber die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, dann kann man ein zentrales Klimagerät zum primären Zweck der Entfeuchtung nachrüsten. Sowas ist definitiv billiger als in jedem Raum ein Split Klimagerät hinbauen zu müssen, was ohne diese Kühloption wohl notwendig wäre. Das wäre mein pragmatischer Zugang dazu. |
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@ds50 unser Haus ist sehr gut gedämmt, alles beschattet, nichts offen, keine ERR ERR [Einzelraumregelung], hydraulischer Abgleich gemacht. Man kommt wegen dem Taupunkt nicht weiter runter. Klar kann man die Taupunktwächter sicher irgendwie abstellen, aber dann hat man halt verzogene Parkettböden und ggf irgendwo Schimmel. Wie gesagt, such mal gern auf Reddit, da gibts genügend Andere bei denen das ähnlich ist. Davon abgesehen ist die gekühlte Fläche klein und weil Boden ungünstig positioniert. Dh die Kühlleistung ist auch dann sehr begrenzt. Klar kann man zusätzlich eine Splitklima einbauen, die übernimmt dann auch den Großteil der Kühlleistung - oder man spart sich den Ärger gleich und macht von vorn herein die Splitklima. Um die kommt man, siehe oben, mit nur Fußbodenkühlung eh nicht rum. Wieviele Geräte ist wieder eine andere Diskussion, das Problem daß es feucht wird wenn die Türen zu sind bestünde bei einem Zentralgerät natürlich trotzdem. |
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