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Neue Gasheizung (Brennwert) und Kachelofen

3 Beiträge | 6.9. - 7.9.2019
Wenn man im Einfamilienhaus eine Gasheizung gegen eine neue Gasheizung tauscht, muss man dann ein Brennwertgerät nehmen?

Ist es möglich ein Brennwertgerät am gleichen Kamin anzuschließen wie einen Kachelofen? Bzw. wie wäre vorzugehen, wenn man bereits einen Kachelofen neben einer auszutauschenden Gasheizung betreibt?

 
7.9.2019 13:14
Wenn man Kachelofen und Gasgerät hat, hat man auch einen Kamin mit 2 Zügen. Was anderes wie ein Brennwertgerät wirst heute gar nicht kriegen wenn es neu ist. Beim Kamin braucht man dann eine Kanalanschluß und der Zug muß geeinet sein, d.h. es muß möglich sein dass Kondensat abrinnt und nicht ins Rohr einsickert.

Rauchfangkehrer fragen denn der muß das dann abnehmen.
7.9.2019 14:13


hausplanung schrieb: Wenn man im Einfamilienhaus eine Gasheizung gegen eine neue Gasheizung tauscht, muss man dann ein Brennwertgerät nehmen?

nein, auf jeden fall nicht nur wenn das heizgerät selbst getuascht wird. zur sicherheit rauchfangkehrer fragen.

aber nachdem inzwischen die brennwerter das standard-gerät sind, bekommt man die anderen heizthermen kaum preisgünstiger. die normalen heizwert-thermen werden ja nur mehr für die mehrparteien-häuser produziert wo man niemals alle mieter auf einen nenner bekommt um den gemeinsamen kamin gleichzeitig auf brennwert umzubauen.

freiwillig ins einfamilienhaus würd ichs mir nicht reingeben, vor allem deshalb weil das einziehen eines brennwert-kamines (doppelzügiges rohr) ungefähr 1000 bis 1500 eur aufpreis sind.

kanalanschluss beim gerät wäre gut zu haben, braucht man nicht unbedingt. geht auch kleine kondensathebepumpe bzw. auch ein kondensatbehälter, der mit speziellen gestein gefüllt ist und das dort ausdunstet.

ich würde alleine schon wegen der unfallgefahr umrüsten. diese ganzen hochsommer-kohlenmonoxid-vergiftungen passieren nur mit defekten gasheizungen, die noch nicht auf brennwert umgerüstet sind.
7.9.2019 23:09
Warum nicht gleich auf eine (Monoblock-)Wärmepumpe umrüsten?
Die Betriebskosten sind deutlich niedriger als bei der Gastherme (keine teure Wartung, Rauchfangkehrer...)



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