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Neubau mit Keller, Traufenpflaster und Terrasse sackt ab teilen

29.7.2026     5 Antworten    4 Autoren 5 2026-07-29T15:56:31+02:00
  •  wuschel
29.07.2026
5
Hallo zusammen,
ich würde mich über eure Erfahrungen und Meinungen freuen.
Wir haben einen Neubau mit Keller. Das Haus ist jetzt etwa 3 Jahre alt. Bereits relativ kurz nach der Fertigstellung hat sich das Traufenpflaster rund ums Haus gesetzt. Es betrifft nicht nur einzelne Stellen, sondern mehr oder weniger den gesamten Bereich rund ums Haus. Seitdem scheint es aber weitgehend stabil zu sein.
Leider gibt es die Baufirma nicht mehr, da sie inzwischen insolvent ist. Deshalb müssen wir die weitere Vorgehensweise selbst entscheiden.
Jetzt stellen wir uns die Frage:
  • Ist eine Betonplatte in unserem Fall wirklich die beste Lösung?
  • Oder würde ein fachgerecht aufgebauter und gut verdichteter Schotterunterbau ebenfalls ausreichen?
  • Kann eine Betonplatte überhaupt verhindern, dass später wieder Setzungen auftreten, oder ist letztendlich der Unterbau entscheidend?
  • Hat jemand von euch eine ähnliche Situation nach einem Neubau erlebt und wie habt ihr das gelöst?
Uns geht es nicht darum, an der falschen Stelle zu sparen, sondern eine technisch sinnvolle und langfristige Lösung zu finden. Gleichzeitig möchten wir natürlich vermeiden, unnötig viel Geld auszugeben, wenn es eine gleichwertige Alternative gibt.
Ich freue mich über eure Erfahrungen und Empfehlungen. Vielen Dank!

  •  Lu1994
  •   Silber-Award
29.7.2026 13:51  (#1)
Ist hald die Frage wieso es abgesackt ist, wenn das nicht geklärt ist und du betonierst bricht dir irgendwann die Platte 

Wenn's damals einfach nicht verdichtet haben würde ich mir einen Stampfer leihen, alles verdichten und Schotter nachfüllen und mittels Rüttelplatte alles verdichten 

Sollte aber dein Boden das Problem sein wird's komplizierter 

Mit schwerem Gerät wirst du die Bereiche ja nicht befahren oder?

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  •  wuschel
29.7.2026 14:13  (#2)

zitat..
Lu1994 schrieb:

Ist hald die Frage wieso es abgesackt ist, wenn das nicht geklärt ist und du betonierst bricht dir irgendwann die Platte 

Wenn's damals einfach nicht verdichtet haben würde ich mir einen Stampfer leihen, alles verdichten und Schotter nachfüllen und mittels Rüttelplatte alles verdichten 

Sollte aber dein Boden das Problem sein wird's komplizierter 

Mit schwerem Gerät wirst du die Bereiche ja nicht befahren oder?

Danke für deine Antwort. Ich weiß tatsächlich nicht warum es abgesackt ist. Denke allerdings, dass sie das Loch einfach zu geschüttet haben ohne zu verdichten und zwar mit dem Aushub. 
Welches Problem könnte der Boden haben? 
Nein wir werden nichts mehr mit schweren Geräten befahren. 


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  •  wuschel
29.7.2026 14:15  (#3)


2026/20260729761362.jpg

hier mal ein Foto des Grauens 


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  •  christoph1703
29.7.2026 15:03  (#4)
Nachdem ihr einen Keller habt, gehts da wohl mindestens 3m runter? Das wird man in einem Gang nicht maschinell verdichten können. Die Setzungen können je nach Material auch einige Jahre dauern, also kann durchaus noch weiter absacken, auch wenn sich jetzt gefühlt schon länger nichts mehr getan hat.

Beton verteilt das Problem und kaschiert lokale Setzungen (entsprechende Bewehrung vorausgesetzt), aber ist auch keine dauerhafte Lösung und vor allem teuer.

Die garantierte Lösung ist auch teuer: Alles aufgraben und lageweise verdichtet (evtl mit anderem Material) wieder auffüllen. 

Ich würde mit Schotter (ordentlich verdichtet) nacharbeiten und damit rechnen, dass das schlimmstenfalls in den nächsten 10 Jahren noch 2-3x notwendig sein wird.

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  •  bautech
  •   Gold-Award
29.7.2026 15:56  (#5)
Hier wäre wichtig zu wissen was im Untergrund bereits gemacht wurde...
Materialwahl - irgendwas wie Aushub oder setzungsfreies Kantkorn?
Wenn Aushub - verdichtet (bestenfalls lageweise) oder nicht?
Ohne das wirklich zu wissen ist es schwierig, eine Empfehlung abzugeben...

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