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Netzentgelte 2026 (im Sommer billiger) - Seite 4

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  •  ck
21.10.2025 - 11.3.2026
69 Antworten | 23 Autoren 69
69
  •  christoph1703
10.3.2026  (#61)

zitat..
Benji schrieb: Die EG ist ja nur ein "Verrechnungskonstrukt" oben drüber, und ändert nichts an den tatsächlichen Energieflüssen.

Aber an den Geldflüssen. In den für das EVU günstigen Stunden bleibt das Geld in der EG. Nur wenn es für das EVU ungünstig ist, wird ihm der Strom abgekauft.


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Hallo ck,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Netzentgelte 2026 (im Sommer billiger)

  •  Oesterreicher
10.3.2026  (#62)

zitat..
Benji schrieb:

So ganz hab es noch nicht verstanden...

ich verstehe, dass private PV-Anlagen die Prognosen ("Fahrpläne") der EVUs komplexer / ungenauer machen, und dadurch potentiell mehr Ausgleichsenergie notwendig ist, und höhere Kosten entstehen können.

Aber was hat das mit der Teilnahme an einer EG zu tun? Die EG ist ja nur ein "Verrechnungskonstrukt" oben drüber, und ändert nichts an den tatsächlichen Energieflüssen.

Angenommen an meinem Umspannwerk hängen 1000 Haushalte, 100 davon haben eine PV am Dach. Diese 100 PVler "stören" weil das Standard-Lastprofil nicht mehr passt, noch dazu wetterabhängig.

Aber was ändert es, wenn sich 50 von den PVlern mit 50 Nicht-PVlern zu einer EG zusammenschließen?

Hört sich wie eine tolle Idee an. Dann gibts auch Sondertarife für PV-Betreiber.

" In den für das EVU günstigen Stunden bleibt das Geld in der EG. Nur wenn es für das EVU ungünstig ist, wird ihm der Strom abgekauft. "

In den für das EVU ungünstigen Stunden können die den Strom KAUFEN und speichern und dann zu den für sie günstigen Stunden verkaufen. Komischerweise bauen die EVUs noch weitere PV-Anlagen, also sie produzieren selber zu ungünstigen Stunden Strom, den niemand benötigt. Warum machen die das?

Das machen sie doch schon. Oder wie lässt sich anders erklären, dass die Preise mittags um die 0 und minus herumkriechen aber nachmittag/abends auf 18ct hoch gehen? Die Pumpspeicherkraftwerksbetreiber freut es. Und die gehören wem? 

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  •  berndti
10.3.2026  (#63)

zitat..
CCMM schrieb:
Wenn seine Kunden in EGs wechseln steigen die Kosten für den EVU da dieser keine Infos über die Teilnahme an EGs bzw die Erzeugung und Verbrauch in der EG hat. 

Das ist BS, wenn der Lieferant zu blöd ist das mitzubekommen ist er selber Schuld. Wie viel Sonnenstrom in den EEGs rumgeistert ist kein Ding der Unmöglichkeit auf Bilanzgruppenebene vorherzusagen und auch nicht komplizierter als den Verbrauch der Kunden vorherzusagen. Aber wieso sich damit beschäftigen, wenn man die Kosten der eigenen Unfähigkeit wem anderen umhängen kann. Das wird aus Verbrauchersicht langfristig gesehen gottseidank egal sein, immerhin gibt's bei den Lieferanten einen freien Markt. Wer's nicht schafft, wird einfach für diese Kundengruppe unkompetitiv. Man kann den Stromanbieter einfach wechseln.


zitat..
CCMM schrieb: Zusäztlich zu den höheren Kosten durch Ausgleichsenergie, ergeben sich beim EVU auch noch höhere Kosten durch das spezielle Verbrauchsprofil der EG-Teilnehmer.

Das stimmt natürlich, ist jedoch bei PV und Kleinst-PV (Balkonkraftwerken) nicht anders, deshalb dürfen sie hier wie dort tariflich diskriminieren. 

Sonnenstrom + Speicher ist nun mal der billigste Strom mit den niedrigsten Grenzkosten. Das ist physikalische Realität und die Kostenkurven beider Technologien zeigen weiterhin steil nach unten. Dagegen kann man versuchen sich zu wehren, wird aber nicht helfen. Ganzjahresfixtarife werden für aktive Kunden langfristig daher höher als die nicht aktiver Kunden sein.

zitat..
CCMM schrieb:

EVUs kaufen einen Teil der Energie auch immer am Spot-Markt zu.

Deshalb wäre es smart als Lieferant günstige Spot-Tarife oder abgestufte Tarife anzubieten, welche diese Dynamik nachbilden. Damit holt man sich jene seltenen "flexiblen" Verbraucher in die Bilanzgruppe, die das ganze etwas ausgleichen. Wozu eine PV installieren oder einer Energiegemeinschaft beitreten, wenn man den Strom vom Lieferanten um die Zeit quasi sowieso gratis bzw. günstiger als aus der Energiegemeinschaft bekommt?
Gerade der letzte Punkt zeigt, warum es dumm ist, den monatlichen 15-Minuten Höchstverbrauch als Messlatte für die bezogene Leistung der Stromnetzentgelte anzusetzen. Es werden nie alle Verbraucher flexibel sein. Deshalb ist es kontraproduktiv damit jene wenigen zur Kasse zu bitten, die gerade dort flexibel sein könnten. 

Das ganze ist noch relativ neu und braucht einfach Zeit sich einzuspielen.


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Hallo berndti, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
  •  andi102
  •   Gold-Award
11.3.2026 5:58  (#64)

zitat..
gerhardg schrieb:

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CCMM schrieb:
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──────..
 §72 ElWG (EVUs dürfen eigene schlechtere Tarife für EG-Teilnehmer anbieten). 
───────────────

Gibt es schon EVUs die schlechtere Tarife für EG-Teilnehmer anbieten??

Aae, ich zahle 9,5ct brutto, darf dafür bei keiner eeg sein. Ist auch gerechtfertigt, da der eeg Teilnehmer überwiegend den teuren strom bezieht, ich auch den billigen/wertlosen pv strom


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  •  CCMM
11.3.2026 8:10  (#65)

zitat..
andi102 schrieb:

──────..
gerhardg schrieb:

──────..
CCMM schrieb:
───────────────

──────..
 §72 ElWG (EVUs dürfen eigene schlechtere Tarife für EG-Teilnehmer anbieten). 
───────────────

Gibt es schon EVUs die schlechtere Tarife für EG-Teilnehmer anbieten??
───────────────

Aae, ich zahle 9,5ct brutto, darf dafür bei keiner eeg sein. Ist auch gerechtfertigt, da der eeg Teilnehmer überwiegend den teuren strom bezieht, ich auch den billigen/wertlosen pv strom

That's the point 👍


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  •  g.horak
11.3.2026 10:30  (#66)

zitat..
andi102 schrieb:

──────..
gerhardg schrieb:

──────..
CCMM schrieb:
───────────────

──────..
 §72 ElWG (EVUs dürfen eigene schlechtere Tarife für EG-Teilnehmer anbieten). 
───────────────

Gibt es schon EVUs die schlechtere Tarife für EG-Teilnehmer anbieten??
───────────────

Aae, ich zahle 9,5ct brutto, darf dafür bei keiner eeg sein. Ist auch gerechtfertigt, da der eeg Teilnehmer überwiegend den teuren strom bezieht, ich auch den billigen/wertlosen pv strom

so ganz kann ich dies nicht nachvollziehen, da dann in Zukunft vielleicht auch PV Besitzer ausgeschlossen werden, da diese ja auch nur Strom beziehen in den teuren Zeiten.


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  •  christoph1703
11.3.2026 10:34  (#67)

zitat..
g.horak schrieb: so ganz kann ich dies nicht nachvollziehen, da dann in Zukunft vielleicht auch PV Besitzer ausgeschlossen werden, da diese ja auch nur Strom beziehen in den teuren Zeiten.

Wäre logisch...


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  •  CCMM
11.3.2026 11:32  (#68)

zitat..
g.horak schrieb:

──────..
andi102 schrieb:

──────..
gerhardg schrieb:

──────..
CCMM schrieb:
───────────────

──────..
 §72 ElWG (EVUs dürfen eigene schlechtere Tarife für EG-Teilnehmer anbieten). 
───────────────

Gibt es schon EVUs die schlechtere Tarife für EG-Teilnehmer anbieten??
───────────────

Aae, ich zahle 9,5ct brutto, darf dafür bei keiner eeg sein. Ist auch gerechtfertigt, da der eeg Teilnehmer überwiegend den teuren strom bezieht, ich auch den billigen/wertlosen pv strom
───────────────

so ganz kann ich dies nicht nachvollziehen, da dann in Zukunft vielleicht auch PV Besitzer ausgeschlossen werden, da diese ja auch nur Strom beziehen in den teuren Zeiten.

Ja, laut §72 wäre es möglich auch PV-Besitzern eigene "schlechtere" Tarife anzubieten. Wird definitiv früher oder später kommen. 

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  •  Oesterreicher
11.3.2026 13:48  (#69)
Dann sind zwei Zähler doch wieder attraktiv.

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