Loxone, KWL, WP und Modbus
26.7.
-31.7.2026
16 Antworten
7 Autoren
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dazu reicht in der Regel schon ein Kanalsensor im zentralen Abluftrohr vorm Lüftungsgerät-Eintritt. Eine Dusch-Session bildet man auch damit recht gut, mit einem Spitzen-Ausschlag, ab. Da kannst du ganz Fancy-Regelbedingungen bauen und es auch an die Spitze treiben. So ähnlich habs ich z.B. 😇 😉 abs. Außenluftfeuchte mit abs.Innen-Feuchte Vergleichen. ist die abs. Außenfeuchte spürbar geringer, erstmal nur die Frischluftrate höher drehen. Wenn nicht, Entfeuchter einschalten (generelle Auslösung aber nach rel. Feuchte Innen, siehe unten) Dämpfung der Feuchte-Messwerte: Zur Vermeidung von Aktivierungen bei kurzzeitigen Feuchtigkeitsspitzen (z.B. Küche oder Badezimmer) sollte der gemessene Luftfeuchtewert über einige Minuten gemittelt werden. Oder alternativ mit Start-Zeitverzögerungen arbeiten. Mittelung mehrerer Raumluftfeuchtesensoren: Wenn mehrere Feuchtesensoren im Gebäude verteilt sind, sollte ein Mittelwert aller Sensoren zur Regelung herangezogen werden. Zusätzlich wären auch Grenzwertfunktionen empfehlenswert, z.B: Überschreitet mindestens ein Sensor einen Wert von ca. 70 % r.F., wird die Entfeuchtung unabhängig vom Mittelwert aktiviert. Unterschreitet ein Sensor einen Wert von ca. 40-45 % r.F. - Entfeuchtung unterbinden. |
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Hast du eventuell einen Link zu dem Produkt (Kanalsensor) das du verwendest @Pedaaa? Ich habe schon mal ein Bild gesehen, aber konnte den Sensor nicht finden. Danke! :) |
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siehe hier: https://www.energiesparhaus.at/forum-pedas-kwl-fotostory-spiro-system-mit-entfeuchtung/56167_2#542860 beide Marken sind aber recht teuer bzw. privat eher schwer zu bekommen |
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Kurze Frage: wenn du eh Loxone hast, wieso planst du nicht die Feuchtigkeitswerte die von den Tastern gemessen werden zu verwenden, statt irgendwelche Sensoren mit der Lüftung zu verbinden? Ich lese die relative Feuchtigkeit von den Tastern ein und berechne die absolute Feuchtigkeit über einen Mittelwert, den ich dann vergleiche mit der absolute Feuchte draußen, um zu entscheiden, ob entfeuchtet wird (wie von Pedaaa beschrieben). Habe auch die Entfeuchtung und Lüftung über eine Modbus Extension angebunden. Die Logik kannst du dann in Loxone programmieren wie du möchtest. Genauso wie die Badheizkörper die dir das Handtuch warmen (Präsenz plus Feuchtigkeit zB). Die Nibe kannst du einfach über Modbus TCP einbinden - Netzwerkkabel oder Wifi reicht. Ich verwende das nur um alle Werte auszulesen weil die Pumpe sich wunderbar von selber regelt, aber wenn du willst kannst du auch die Heiz- oder Kühlkurve um einen Grad verschieben, oder mehr Brauchwasser produzieren. Das sind die Basis Steuerungen die noch am ehesten mit einer Loxone Logik gemacht werden können/sollen. Ansonsten einfach im Automatik Modus laufen lassen... |
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Und noch etwas: du brauchst für die Kühlung keine Deckenkreise auf- oder zudrehen (maximal vielleicht den Kreis im Badezimmer oder Keller zudrehen im Sommer). Du solltest sie nur starten/stoppen können und die Kurve anpassen. Ein Tipp: verwende sowohl FBH FBH [Fußbodenheizung] als BKA BKA [Betonkernaktivierung] (und auch WH WH [Wandheizung] wenn du die hast) für kühlen und heizen. Das erhöht die Behaglichkeit und die Effizienz. Und lass das ordentlich planen wie zB von @dyarne. So habe ich es gemacht... |
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Danke für den Input! Merkt man eine Duschsession im Bad mit 30m3/h bei 190m3/h Gesamtvolumen merklich? Ich dachte mir, der Ausschlag geht dann eher in den normalen Schwankungen unter, daher eigene Sensoren in beiden Bädern. Wo misst du absolute Außenluftfeuchte und Innenluftfeuchte? Ich würde die Sensoren natürlich gerne wo platzieren, wo ich dann noch ggf. dazu komme, um sie auszutauschen (also in der Combi-Verteilbox wenn zentral, oder direkt hinterm Auslassventil, wenn für einen einzelnen Strang). Weil ich davon ausgehe, dass die Sensoren hinter den Tastern viel träger und ungenauer reagieren, als Sensoren, die ständig aktiv von der Raumluft umströmt werden. Ich kann mich natürlich auch täuschen. Wo misst du die absolute Luftfeuchtigkeit außen? Ja, verstehe. Ich dachte da eher daran, dass wir die Kühlung im Sommer mehr oder weniger dauerhaft laufen lassen fürs Schlafzimmer, weils dort ruhig kühl sein kann, und fürs Gym im Nebengebäude (schlechter isoliert und daher naturgemäß wohl immer wärmer als im Haus), und dass die restlichen Kühlkreise (hauptsächlich die Wohnküche mit Galerie) auf oder zumachen je nach gemessener Temperatur in den Räumen. Wir brauchen keine < 22 Grad drinnen, wenns draußen 35 Grad hat, aber Gym und Schlafzimmer sollten immer so kühl sein. Daher. Was meinst du dazu? |
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ja, durchaus. siehe die Spitzen hier: (unten sind Außentemp. und Außen abs.Feuchte) und hier reingezoomt, bei einer Teeny-Dusch-Orgie... im Vergleich dazu grün, die Feuchtewerte aus einem Zimmer. hier ist dann aber auch der Entfeuchter angesprungen und hat das schnell wieder runtergedrückt. Außenfeuchte und Temp. messe ich an zwei Stellen: - direkt im KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] Außenluft-Ansaugrohr (Süd/West) - an der Fassade (Nord/Ost) |
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Liefert das LG350 nicht die Werte für Tenp/Feuchtigkeit der Außenluft über die Ansaugung? Ich hätte bislang dort keinen Sensor geplant 🤔 |
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Danke Pedaaa für die detaillierten Infos! Im Ansaugrohr wirklich außen, oder von innen irgendwo im Lüftungsgerät drin? Draußen hab ich dort leider keine Leerverrohrung gelegt für die Kabel. Angeblich nur Temperatur. Hat mich auch überrascht. |
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Absolute Feuchtigkeit draußen berechne ich in Loxone anhand von Wetterserver Daten. Auf oder zumachen anhand gemessenen Temperaturen klingt nach Einzelraumregelung. Das ist das was Loxone verkaufen möchte. Wir haben es nicht. Es ist sonst wahrscheinlich schwierig nur in 2 Räumen zu kühlen weil die Raume nicht losgelöst sind von den anderen Räumen. Wenn du nur 2 Kreise aufdrehst müsstest du wahrscheinlich auch den Volumenstrom vom Heizsystem reduzieren. Wir kühlen immer mit allem, ausser im Keller. Wie wäre es wenn du die Räume, wo du es wärmer haben willst weniger beschattest? |
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Hallo tomarse, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Loxone, KWL, WP und Modbus |
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Ich bin zwar mit HomeAssistent oder Modbus noch nicht soweit, weil ich das seit Baufertigstellung vor mir herschiebe, aber wäre ggf. eine verhältnismäßig günstige Variante für Außentemp + relFeuchte an einer oder mehrere Stellen (würd innen natürlich auch gehen) die Mobile Alerts von ELV? Ich hab die seit der Bausphase wg. damals Lüftung, Heizen etc. :) Soweit ich weiß kann man die Daten mit Modbus etc. auch auslesen und die Werte sind durchwegs nachvollziehbar und aktualisieren glaub im paar Minutentakt... |
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Sind solche Wetterserverdaten öffentlich/frei zugänglich? Soweit hab ich mich leider mit Loxone & Co. noch nicht beschäftigt. Jein, Einzelraumregelung in dem Sinn wollen wir ja nicht. Aber im Schlafzimmer und Gym (und gern auch im Lagerraum) darfs immer kühl(er) sein. Viel mehr als 1-2 Grad Unterschied zum restlichen Haus wirds eh nicht sein, aber das reicht ja. Eventuell dass 1 oder 2 von den 5 Deckenkreisen in der Wohnküche auch immer offen sind, aber dass man bei höherem Kühlbedarf im Haus die restlichen 3 Kreis nur zuschaltet, wenn es eben zu warm wird. |
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Nein, man braucht eine Lizenz dazu. Beim Kauf einer Loxone Wetterstation kriegt man die dazu für 10 Jahre. Am besten einfach testen. Ist der Lagerraum im Keller? Es gibt immer Temperaturdifferenzen die man berücksichtigen soll (unten ist immer kühler). Auch wird die Wohnküche vielleicht wärmer sein, weil man öfter rein und rausgeht. Ich stelle es mir mühsam vor, die Kreise immer auf- und zuzudrehen. |
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"Brauchen" ist relativ. Ich hab eine Wetterstation, welche ins Wunderground Netzwerk seine Daten einspeist. Von dort ziehe ich alle Parameter in meine Loxone. Einzig für sicherheitskritische Gschichtln wie Windsensor (Sturm) würde ich einen lokalen Windsensor verwenden. Für den Rest tut es meine abofreie Lösung auch. |
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Ich sehe bei einer guten Heizkreisplanung (AKA flow30) keine Notwendigkeit der Steuerung einzelner Heizkreise AKA ERR ERR [Einzelraumregelung]. Denn entweder es herrscht im Sommer Kühlbedarf (Heizkreispumpe an) oder nicht (Heizkreispumpe aus). Das regelt komplett selbständig der Regler meiner WP WP [Wärmepumpe]. Die Loxone darf sich bei der Beschattung austoben, aber das war es schon. Bei den Loxone Videos bekomm ich immer einen Grant, wenn im Neubau suggeriert wird, dass jeder Raum über die Heizung auf ein Zehntel Grad genau eingestellt werden kann und die ERR ERR [Einzelraumregelung] um 3000€ da soooo effizient ist - in Wirklichkeit braucht man dann zusätzlich einen Pufferspeicher gegen Hochdruckstörung + 2. Umwälzpumpe (jetzt sind wir schon bei 5000€ Mehrkosten), um schlussendlich ein System zu erhalten, welches deutlich ineffizienter rennt als wenn man sich den ganzen Schmarren gleich eingespart hätte. 🤬 Was es prinzipiell umzustellen gibt: Sommer / Winterbetrieb. Denn im Sommer kühle ich grundsätzlich nur via BKA BKA [Betonkernaktivierung], im Winter heize ich über FBH FBH [Fußbodenheizung] und BKA BKA [Betonkernaktivierung]. Die Bäder BKA BKA [Betonkernaktivierung] hängt auf der FBH FBH [Fußbodenheizung], somit wird dort automatisch nicht gekühlt. Das Umschalten dauert 2x im Jahr vielleicht 5 Minuten, da ist für mich eine Automatisierung absolut sinnlos. |
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Was man allerdings im Auge behalten sollte, ist der Temperaturunterschied zwischen KG und EG/OG. Da bewährt sich eine "Brinksche Umschaltung" zur Reihenschaltung der Heizkreisverteiler. Nicht wenige Häuser haben damit zu kämpfen, dass sie in gewissen Zeiten nicht wissen, ob sie heizen (KG) oder kühlen (EG, OG) sollen. Die Umwälzung der Wasserkreise in Reihe ohne Wärmepumpenbetrieb zum Temperaturausgleich zwischen den Geschoßen hat sich dabei als Lösung erwiesen. Die Umschaltung kann manuell, oder wenn man es komfortabler mag, auch automatisch nach Temperaturdifferenzen oder ganz modern nach aktueller Wetterprognose erfolgen |
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