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Leerverohrung - wer haftet dafür

2 Beiträge | 28.7. - 29.7.2008
Hallo miteinander,

ich hab eine Frage zur Leerverrohrung die von einem konzessionierten Elektrikerbetrieb verarbeitet wurde.

Die Rohre kommen, soweit mir bekannt vor dem Estrich rein, somit kann es mitunter passieren, dass jemand in den noch feuchten estrich steigt und dabei ein Rohr verletzt bzw. knickt sodass es nicht bzw. nur noch schwer möglich ist dieses Rohr später mal zu nutzen. Wie sieht das aus, werden nach dem Estrich die Rohre getestet bzw. sollten / müssen diese auf Schäden geprüft werden? Was meint ihr?

Ich würde es ziemlich ärgerlich finden, weil wer haftet im Anschluss für eine "kaputte" Leerverrohrung?

Danke für die Antworten

 
28.7.2008 15:30
Pfusch oder kein pfusch...
Kommt drauf an wie gut die Firma gearbeitet hat, und ob am Material gespart wurde. Normalerweise müssen da sowieso Panzerschläuche verwendet werden, dass der Beton selbst mal nix anhaben kann.
Wenn natürlich einer drauf herumsteigt und nix mehr durchgeht wirds schwer, weil wie willst du beweisen wer´s war?
Kann beim Verlegen passiert sein, oder beim Dämmen (falls du eine Dämmschicht hast) oder beim Einbringen vom Estrich. Wennst es nach dem Einbringen erst testest bringts sowieso nix, dann isses eh vorbei. Kostet meines Erachtens nur wieder Geld.
Ich glaub also kaum dass da jemand die Haftung übernimmt, außer du kannst zu 100% nachweisen dass außer den Estrichbauern keiner im Haus war.

Ich kenn aber jetzt niemanden bei dem das passiert wär muss ich sagen.
29.7.2008 11:21
Darum..
... ziehen wir noch vor der Schüttung und dem Estrich die Leitungen ein. Weil ich da die Muffen nochmal aufmachen kann, wenn ich irgendwo anstehe.
Wir haben auch Panzerschläuche verlegt und die halten schon einiges aus.
Wie es nun in deinem Fall aussieht, kann ich leider nicht sagen, da wir das Elektische selber machen!
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