« Elektrotechnik & Smarthome

längeres Stromkabel im Garten teilen

21.9. -24.9.2026    10 Antworten    7 Autoren 10 2026-09-24T14:53:04+02:00

Zusammenfassung
  •  hausplanung
  •   Silber-Award
21.09.2026
10
Hab gehört, dass längere Stromkabel im Garten (in der Erde verlegt) ein Problem bzgl. Blitzschlag sein können, sprich wenn in der Nähe ein Blitz einschlägt, kann sich durch die Kabellänge angeblich ein starkes Feld bzw. Spannung aufbauen. Stimmt das so und was kann man zur Vorbeugung tun? Wären da im Fehlerfall nur der Stromkreis dieses Kabels betroffen oder alle Geräte im Haus?

  •  thohem
22.9.2026  (#1)
Ja, ab 10-15m Länge hast da evtl ein Problem, auch bei keinem direkten Treffer eines Blitzes (EM-Feld und so). Es liegt halt eine Antenne im Garten :) glaub da ist ein Überspannungsschutz SPD SPD [Überspannungsschutzgerät, surge protective device] Pflicht (?) oder zumindest empfohlen (?) 

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
22.9.2026  (#2)
Überspannungsschutz solltest ab 10m haben, so mein Elektriker bzgl meiner Wallbox mit 35m Kabel

1
  •  hausplanung
  •   Silber-Award
23.9.2026  (#3)
wo muss dieser Überspannungsschutz sein? Speziell bei diesem Kabel oder im Elektrokasten? Im E-Kasten habe ich einen Überspannungsschutz ("Überspannungsableiter") der quasi alle nachfolgenden Stromkreise schützt.

1


  •  christoph1703
23.9.2026  (#4)
Der Überspannungsableiter kennt keine Richtung, der schützt die "nähere Umgebung". Also wird auch hier greifen, die Frage ist ob der ausreicht. 

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
23.9.2026  (#5)

zitat..
hausplanung schrieb:

wo muss dieser Überspannungsschutz sein? Speziell bei diesem Kabel oder im Elektrokasten? Im E-Kasten habe ich einen Überspannungsschutz ("Überspannungsableiter") der quasi alle nachfolgenden Stromkreise schützt.

Lt Elektriker müsste der draußen beim Verbraucher sitzen, deswegen wird er ab 10m bei Wallboxen gefordert, weil's von dem im Verteiler zu weit weg ist 




1
  •  Magnum2
  •   Silber-Award
23.9.2026  (#6)

zitat..
thohem schrieb:

Es liegt halt eine Antenne im Garten :) 

Seit 30 Jahren gibt es Mähroboter mit Kabelbegrenzung, da liegen dann knapp 100m Kabel im Garten herum. Nachdem es keine gehäuften Berichte über Schäden diesbezüglich gibt, nehme ich an das Risiko ist verkraftbar. 


1
  •  thohem
23.9.2026  (#7)

zitat..
Magnum2 schrieb: Seit 30 Jahren gibt es Mähroboter mit Kabelbegrenzung, da liegen dann knapp 100m Kabel im Garten herum. Nachdem es keine gehäuften Berichte über Schäden diesbezüglich gibt, nehme ich an das Risiko ist verkraftbar. 

Ändert nix dran, dass da eine Antenne liegt und Strom induziert wird. 

Aber ja, das Risiko ist überschaubar. Der Überspannungsschutz ist halt eine Versicherung, die man nur einmalig zahlt ;)


1
  • ▾ Anzeige
    Energiesparhaus.at ist Teilnehmer des durchblicker-Partnerprogramms.
Hallo thohem, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
  •  Dirm
  •   Bronze-Award
23.9.2026  (#8)
Der Überspannungsschutz leitet den Strom im besten Fall ab. Aber das Erdungskabel, läuft zum Beispiel bei uns in den Keller.

Irgendwo stand mindestens 1m Abstand, wegen dem elektromagnetischem Feld.

Parallel laufen ein paar Stromkabel. Wird dort Spannung induziert, dann müsste die auch direkt abgeleitet werden.
Aber was passiert mit Geräten.
Sollte man die mindestens 1m entfernt platzieren? Oder bekommen die das meiste sowieso über den Stromanschluss ab. (Wenn kein Feinschutz davor.)
Hilft es das Erdungskabel mit einem Blech zu verkleiden?

Oder hilft der Überspannungsschutz (außer Feinschutz) hauptsächlich gegen Brand?

1
  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
24.9.2026  (#9)
Ich würde mir da nicht all zu große Gedanken machen. Länge <30 Meter. 
1) Bei der Verlegung darauf achten, dass die Leitung einen Abstand von ca. 1,5m vom Blitzschutzerder hat (Parallel- Verlegung vermeiden). 
2) Das man sich sicherer fühlt, einen Überspannungsschutz vom Typ 3 am Verbraucherende installieren. 


2026/2026092461147.png


1
  •  hausplanung
  •   Silber-Award
24.9.2026  (#10)
zu 1) das sollte kein Problem sein, weil das Kabel vom Haus wegführt und nicht entlang der Hausmauer geführt wird, somit gibts dort im Garten eigentlich keinen Blitzschutzerder.

zu 2) was ist mit Verbraucherende gemeint? Am Ende des Stromkabels im Garten ist eine Steckdose, da kann ich so einen Überspannungsschutz nicht einbauen.

Konkreter Anwendungsfall bei mir:
bereits jetzt vom Elektriker verlegt ist ein Kabel zum Pooltechnikschacht im Garten, dieses ist an sich nicht weiters abgesichert. Allerdings befindet sich im Haus wie gesagt so ein Überspannungableiter im Sicherungskasten eingebaut.
Weiters würde ich in Eigenregie ein ca. 15m langes Kabel zu einem "Balkonkraftwerk" im Garten legen. Dieses Kabel ist dann im Haus an einen Stromkreis angeschlossen (Steckdose).

1


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: Einstieg in Home Assistant: Lohnt sich der Aufwand?