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HILFE: Bitte dringend um Rat bzgl. Fortluftrohr

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  •  Massimoo
18.4. - 19.4.2017
6 Antworten | 4 Autoren 6
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Hallo zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir hierzu in der schnelle noch ein Rat geben.
Mein Bauunternehmer hat vorgeschlagen für die Fortluft ein Betonrohr (DN 200 innenmaß und 240 Außen) in die Schalung einzusetzen (siehe Bild). Am kommenden Montag soll die Schalung beginnen. Die Kellerwand wird mit 14cm XPS Dämmung gedämmt.

Frage:
Bei 200mm innenmaß heißt das bei einem 180er Wickelfalzrohr (192 Außenmaß), dass es gerade noch so durch geht und keine Dämmung mehr drauf passt.
Fällt genau an dieser Stelle Kondenswasser an und schimmelt mir dann die Kellerwand weg?

Die Alternative wäre ein 160er Rohr für die Fortluft, aber laut Plan steht bei mir empfohlen 180.
Achso und sollte das Betonrohr eine leichtes Gefälle in Richtung Haus aufweisen, damit das Kondensat aufgefangen werden kann?

[url=http://www.fotos-hochladen.net]
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/image4ok180bzep5.jpgBildquelle: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/image4ok180bzep5.jpg [/url]

  •  NTWK
18.4.2017  (#1)
wozu denn ein betonrohr, komplizierter gehts wohl nimmer ? eine runde aussparung mit gewünschtem durchmesser wird wohl einfacher sein. oder gleich ein stück wickelfalzrohr samt isolierung.

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  •  Massimoo
18.4.2017  (#2)
Der Bauunternehmer hat hierfür die Firma Permaton beauftragt. Der Keller wird in WU-Beton ausgeführt und das Betonrohr kommt auch von der besagten Firma. Die geben eine 10 Jährige Garantie auf die Dichtheit des Kellers.

Ich weiß nicht ob die 10 Jährige Garantie wegfällt wenn ich da selber ein Wickelfalzrohr einsetze bzw. ob die Firma das denn macht. Müsste morgen mal nachfragen.
Moment mal: Wenn wir ein Wickelfalzrohr einsetzen, wie kann man dann später ein Rohr damit verbinden? Hab grad im Netz gesucht und nichts gefunden hierfür.


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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
19.4.2017  (#3)
Die Futterrohre für Schalbetonkeller können aus Faserzement, Kunststoff oder Stahl sein.
Das durchgeführte Rohr wird außer bei hochdichten Anforderungen (>10m Wassersäule?) an den WU-Beton mit einer RDS-Durchführung abgedichtet, die in das Futterrohr eingeschoben wird. Diese RDS ist aber relativ kurz, sodass die Wärmebrücke relativ gering ist (Entkopplung durch die Gummieinlagen.) Hinter der RDS Dichtung kann man das Rohr in der Wand mit einem geschlossenzelligem Dämmstoff dämmen.
Das durchgeführte Rohr sollte außen glatt sein, daher eignet sich Wickelfalz in diesem Bereich nicht! Es sind nur Kunststoffrohre möglich (DN200). Bei 200 mm sollte das Futterrohr DN300 sein. Bei Futterrohren DN200 passen meines Wissens nur Rohre bis 160mm Außendurchmesser in den Dichteinsatz hinein.
Gefälle ist aufgrund des Dichteinsatzes nur geringfügig möglich, aber machbar.



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  •  Massimoo
19.4.2017  (#4)
Besten Dank Leitwolf!
Ich denke du meinst das so:

[url=http://www.fotos-hochladen.net]
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/20131003750865ucz21nafyi.jpgBildquelle: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/20131003750865ucz21nafyi.jpg [/url]


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  •  Ziegelrot
  •   Silber-Award
19.4.2017  (#5)
Wird die Fortluft im Bereich des Kellerfensters (Lichtschacht) ausgeführt? Evtl. Lichtschacht breiter planen, dann mündet das Fortluftrohr im Freien. Damit würde der Lastfall bzgl. drückendem Wasser entfallen.


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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
19.4.2017  (#6)
@Massimo
Ja, das ist gemeint.

zitat..
Ziegelrot schrieb: Wird die Fortluft im Bereich des Kellerfensters (Lichtschacht) ausgeführt? Evtl. Lichtschacht breiter planen, dann mündet das Fortluftrohr im Freien. Damit würde der Lastfall bzgl. drückendem Wasser entfallen.


Das würde ich nur machen, wenn es wirklich nicht anders möglich ist, da sich im Lichtschacht vermehrt Kondensat und Eis bilden kann (Gitter). Die Fortluft sollte immer frei ausgeblasen werden und keine kalten Oberflächen anblasen. Außerdem kann es bei einem starken Unwetter den Lichtschacht fluten und das Gerät Schaden nehmen.

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