Heizungsüberlegungen für Altbau - WP mit HK?
10.8.2026
4 Antworten
2 Autoren
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Wenn ihr schon groß umbaut (Stahlrohre raus und WW WW [Warmwasser] neu), würde ich trotzdem FBH FBH [Fußbodenheizung] in Erwägung ziehen. Im Trockenbau geht die schon mit geringen Aufbauhöhen und bringt kaum Last auf die Decken. Potenzielle Mieter freuen sich über die niedrigen Betriebskosten und ihr habt ein wartungsfreies und deppensicheres System. DLE würde ich nicht machen, das wird ab 2027 ein riesiges No-Go. |
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Hast du zu dem mit dem DLE ab 2027 einen Link? Ich hatte dazu noch nicht weiter geforscht... Standort ist allerdings nicht Österreich, sondern Brandenburg in DE. FBH: Naja... dann müssten zumindest auch alle Innentüren neu und in den gefliesten Räumen (großes Bad und Eingangsveranda) die Fliesen neu. Mit wirklich niedrigen VL VL [Vorlauf]-Temperaturen wird man aber auch da nicht auskommen, weil die nötige Heizleistung bezogen auf die Fläche zu hoch ist und nur endlich Fußbodenfläche zur Verfügung steht. In unserem Neubau haben wir die ca 1,5 fache Wohnfläche bei halber NAT-Heizleistung, was also insgesamt einen Faktor drei ausmacht. Gut, da haben wir 29C bei NAT, aber für die dreifache Heizleistung pro Bodenfläche muss man sicher auch in Richtung 40 C gehen (mit den Nachteilen eines ziemlich warmen Fußbodens). |
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Ah, das ist was anderes. In AT AT [Außentemperatur] kommt Leistungsmessung für alle. Dann ist ein DLE für die Dusche oder Badewanne eine Kostenfalle. DE wird da noch länger brauchen, aber irgendwann wird auch bei euch sowas kommen. Innentüren könnten schon bleiben, die sind ja bei Trockenestrich nicht im Weg. Fliesen... ja. Was du beschrieben hast, hat für mich nach einem größeren Umbau geklungen, bei dem auch die Fliesen nicht unbedingt verschont werden. Klar, ohne thermische Sanierung wird auch das nicht supereffizient. Aber eine neue Heizkörperinstallation würde ich nicht mehr machen (auch wenn ein Teil evtl weiterverwendet wird). |
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Das mit der Leistungsmessung ist in der Tat ein wichtiges Argument. Da bin ich bei dir, dass das auch in DE sicher nicht mehr beliebig lange auf sich warten lässt. Zudem sind DLE relevanter Leistung genehmigungspflichtig, was auch noch ein wichtiger Punkt ist. An die Elektrik müssen wir leider schon wegen der WP WP [Wärmepumpe] ran, denn das Haus hat noch einen einphasigen Anschluss. Bis in den Keller liegen seit ca. 20 Jahren zwar drei Phasen, aber der HAK ist einphasis und der Zähler auch. Das muss dann vermutlich alles neu, weil halt auch alt und sicher nicht mehr den aktuellen TAB genügend. Einphasig halte ich bei einer 10-12 kW WP WP [Wärmepumpe] für kaum machbar, denn auch wenn es für den Kompressor alleine reichen würde, braucht das Haus ja auch noch was und den Heizstab sollte man bei einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] auch nicht ignorieren für extrem kalte Tage. Bezüglich neuer HK hast du natürlich auch nicht unrecht, denn ganz wenig Aufwand ist das nicht, aber FBH FBH [Fußbodenheizung] zieht natürlich sehr viel mit sich: Die Böden sind aktuell Holzdielen mit Auslegware oder irgendwelchem PVC-Zeugs drüber. Letzteres kann natürlich weg, aber Trockenestrich kann von der Höhe her eher nicht auf die Dielen, denn die Systeme, mit denen ich mich vor ein paar Jahren für unseren Dachboden auseinander gesetzt habe, sind wenigstens 3 cm hoch. Die Dielen müssten dann raus bzw. zerkleinert zwischen die Balken, was auch ein gigantischer Aufwand wäre. Zwischen den Balken ist irgendeine Schüttung aus dem Baujahr, also Schlacke oder ähnliches. An die Fliesen wollen wir eigentlich nicht ran. Man könnte natürlich auch noch einen ganzen Schritt zurücktreten und überlegen, ob man einen Wärmeerzeuger findet, der mittels Wärmetauscher (zur Entkopplung von aktuellen System) mit den bestehenden HK + Verteilung arbeiten kann (eventuell mit Umbau auf Zweirohr). Das würde aber sehr viel höhere VL VL [Vorlauf]-Temperaturen bedeuten, als man sinnvollerweise mit einer WP WP [Wärmepumpe] fährt, was also Verbrennung bedeuten würde. Da Gas und Öl zukunftslos sind, bliebe dann nur Pellet. Da bin ich mir aber auch nicht sicher, ob man sich das antun will und wie lange man die Dinger noch betreiben darf, denn gerade der Feinstaubausstoß ist ja nicht ohne (und der Gestank auch nicht). |
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