» Diskussionsforum » Energie- und Haustechnik-Forum

Heizungserweiterung KNV 1145-6 möglich

2 Beiträge | letzte Antwort 3.12.2018 | erstellt 3.12.2018
Hallo Community,
folgendes Problem stellt sich mir derzeit:
Bei unserem Hausbau vor 4 Jahren habe ich die super Idee gehabt unser Nebengebäude (40qm) nicht mit 25er+20cm EPS wie das Haupthaus sondern nur mit 5cm EPS dämmen zu lassen weil ich es im Winter ohnehin nur bei 14° halten wollte, und was kann man da schon für eine Energie dazu benötigen. Und aus vermeintlich baurechtlichen Gründen habe ich auch keine FBH hineinlegen lassen, sondern Infrarot-Paneele die ja, so wurde es erzählt, für so eine Minimal-Temperierung  viel besser sind und auf dem Einreichplan nicht aufscheinen müssen.
Tja, und jetzt habe ich die Situation dass ich für die Temperierung auf 14° im NBGB ca. 1500kwH Strom pro Jahr benötige (mittels Schaltaktoren mit Strommessung gemessen) während meine KNV 1145-6 Sole WP mit Flächenkollektor im Haupthaus nicht viel mehr braucht.
Deshalb der Gedanke: Wenn ich nachträglich eine Heizleitung ins NBGB verlegen könnte, an die ich einen Niedertemperaturheizkörper montiere könnte ich mit meiner WP auch das NBGB mitheizen. Nur müsste ich die Leitung aufputz durch das Garderobenzimmer und ein Stück im Nebengebäude verlegen (insgesamt ca. 20M einfache Strecke zum Heizkörper) und kann auch keinen mega großen Heizkörper montieren. Eher so 1200 * 600mm

Deshalb meine Frage:Wie berechnet man die Heizleistung die so ein Heizkörper abgeben kann bei 14° Raumtemperatur und nur ca. 27 bis 30° Vorlauftemperatur (im Prospekt nur 35/30/20° angegeben) Momentan heize ich mit einem 600 W Infrarotpanel das fast dauer läuft und einem 2. Paneel mit ebenfalls 600 W das nur bei sehr niedrige AT läuft.

Und die 2. Frage: Kann ich so einen Niedertemperatur Heizkörper hydraulisch überhaupt sinnvoll am bestehenden FBH-Verteiler betreiben? Momentan sind alle anderen Kreise voll geöffnet.

Die Gebäudeheizlast (Hauptgebäude) ist übrigens 5,5kw. Verkraften sollte die 1145-6 den zusätzliche Heizkörper denke ich also schon noch. (KWL mit Enthalpiewärmetauscher ist auch verbaut. Der Flächenkollektor ist sicher nicht riesig dimensioniert, sollte aber auch noch etwas reserven haben (bisher minimalster Sole-Eingang jemal gemessen bei -3°)

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen ob diese Heizkörper Idee so funktionieren soll, oder ob ich doch die andere Idee mit einer Inverter Split-Klima Anlage zum heizen weiterverfolgen soll.
Danke und LG,
Stephan

 
3.12.2018 10:29


Leoaust schrieb: Bei unserem Hausbau vor 4 Jahren habe ich die super Idee gehabt unser Nebengebäude (40qm) nicht mit 25er+20cm EPS wie das Haupthaus sondern nur mit 5cm EPS dämmen zu lassen weil ich es im Winter ohnehin nur bei 14° halten wollte, und was kann man da schon für eine Energie dazu benötigen. Und aus vermeintlich baurechtlichen Gründen habe ich auch keine FBH hineinlegen lassen, sondern Infrarot-Paneele die ja, so wurde es erzählt, für so eine Minimal-Temperierung viel besser sind und auf dem Einreichplan nicht aufscheinen müssen.


Was ist das für eine Nutzung bei nur 14°C?
Hast Du Dir schon mal überlegt die Dämmung zu verbessern? Dann würde, bei nur sporadischer Nutzung, die IR-Heizung wieder Sinn machen.
Ein Gebäude, ohne entsprechende Dämmung, zu heizen ist ein +nogo". Hast Du ja jetzt schon erfahren!
Gruss HDE
3.12.2018 13:28
das Nebengebäude beeinhaltet den Fitnessraum und die Werkstatt, da reichen 14° locker.
Die Dämmung verstärken geht so leider nicht mehr. Das Nebengebäude steht auf 2 Seiten an der Grundstücksgrenze und ist auch fertig verputzt. Die Dämmung der Decke ist eine Gefälledämmung (EPS unter EPDM Plane) mit 5cm an der dünsten Stelle. Hier habe ich voriges Jahr nochmals mit 5cm XPS über der Folie nachgearbeitet. Mehr war wegen der Attika Höhe nicht möglich.
Leider war ich in der Planungsphase noch ziemlich ahnungslos was eine Heizenergieberechnung angeht......


Beitrag hinzufügen oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

« Energie- und Haustechnik-Forum