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Hausbau/ Fertighaus Wunschkonzert

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  •  kouku
21.7. - 22.7.2022
14 Antworten | 7 Autoren 14
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Hallo an alle. Ich bin einfach nur neugierig wie derzeit die Lage ist. Irgendwie fällt es mir nämlich schwer zu glauben, dass jemand bei dieser Preispolitik tatsächlich noch Fertighäuser bzw. Häuser überhaupt ordert. Scheinbar läuft das derzeit ja überall so: ja bitte unterschreibens den Vertrag fix, Fertigstellung vermutlich in 12 Monaten und Preis gilt dann der im nächsten Jahr. Wie soll man da kalkulieren? Woher soll ich jetzt wissen ob ich mir die 90m2 Haus in einem Jahr noch leisten kann????  Ich verkauf ja auch kein Auto/Keine Küche/Etc und sag ich überleg mir dann bei Lieferungen einen Preis den sie fix bezahlen müssen? Und bei der Zinspolitik wird das jetzt richtig krass. Alle 4 Wochen können wir gut 25.000 weniger fürs Haus ausgeben weil die Zinsen steigen :D. Oder sind wir die einzigen hier die ein normales Gehalt haben? 

  •  kernoel
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
21.7.2022 ( #1)
Du musst Dir die verschiedenen Firmen einzeln anschauen, jeder hat andere Bedingungen. 

  •  kouku
21.7.2022 ( #2)
Ja sicher, aber irgendwie scheint das der Tenor zu sein. Zumindest bei den Firmen in unserer Nähe anscheinend.

  •  kernoel
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
21.7.2022 ( #3)
Wenn das der Tenor ist, vielleicht geht es auch nicht anders, weil die Firmen nicht das volle Risiko für Dein Haus tragen wollen. 



  •  kouku
21.7.2022 ( #4)
Aber der Konsument soll das volle Risiko sehr wohl tragen?! Das ist eine sehr einseitige Sichtweise.

  •  kernoel
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
21.7.2022 ( #5)
Ein Geschäftsmann darf (bzw. sollte) gar nichts verkaufen, wenn er nicht weiß, ob am Ende ein fettes Minus steht. Macht er es, liest man nach seiner Insolvenz wieder, das hätte er natürlich vorher wissen müssen. Das ist ja keine Liebhaberei. 
Die Situation ist unangenhem - aber für beide Seiten. 

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
21.7.2022 ( #6)


kouku schrieb:

Aber der Konsument soll das volle Risiko sehr wohl tragen?! Das ist eine sehr einseitige Sichtweise.

Ja aber normal aus Unternehmersicht. Wenn das Vorhaben so auf Kante gestrickt ist, ist redimensionieren vielleicht am sinnvollsten...


  •  PhilippG
21.7.2022 ( #7)
Gibt aber schon, zumindest für einige Gewerke (zB Holzbau), schon noch Fixpreise bei manchen Firmen.

  •  kouku
21.7.2022 ( #8)
Ja eh aber auf eine Seite so abwälzen ist halt auch nicht sinnvoll.
Und nein wir haben sicher nichts überdimensioniert und überlegen uns gut was an Kapital zur Verfügung steht, aber ob die Preise in mindestens! 12 Monaten nun um 10 oder 50% steigen kann keiner sagen. Solch einen Puffer wird wohl kaum jemand planen können!

  •  kernoel
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
21.7.2022 ( #9)
Und Du denkst, eine Firma könnte das?

  •  Gemeinderat
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
21.7.2022 ( #10)
Wenn mit Minus verkauft wird kann das unter Umständen als Liebhaberei gewertet werden... 

  •  4694
22.7.2022 ( #11)


Gemeinderat schrieb:

Wenn mit Minus verkauft wird kann das unter Umständen als Liebhaberei gewertet werden...

Eher ned als Konsument Seite, warum kann ein Unternehmen mit einem "Preis" werben und wenn die Kunde dies akzeptiert, ist es ja ok. Und nun gehen die Einkaufspreise nach oben, darum soll der Kunde mehr bezahlen? Für mich eine "krude" Entschuldigung, nichts anderes = Gewinnmaximierung nicts anderes. Ich sehe als so als ich bestelle mir ein Schnitzel, und wenn der Koch darauf kommt dass er mehr Geld für seine Arbeit braucht = den Job sofort kündigt, soll die Kunde mehr bezahlen weil der Wirt einen neuen Koch braucht und dieser will mehr als der alte Koch = das Schnitzel würde mehr kosten ....

Lg

4694


  •  MalcolmX
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.7.2022 ( #12)
Ein Haus herstellen dauert halt länger als ein Schnitzel backen. Ich verstehe es teilweise, teilweise ist es halt wirklich Ausnehmerei. Sucht euch eure Firma gut aus, nicht die billigste sondern die die euch die richtigen Grundwerte zu haben scheint. Im Zweifelsfall vielleicht doch den lokalen Baumeister der einen Ruf zu verlieren hat usw...

  •  Gemeinderat
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.7.2022 ( #13)


4694 schrieb:

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Gemeinderat schrieb:

Wenn mit Minus verkauft wird kann das unter Umständen als Liebhaberei gewertet werden...
───────────────

Eher ned als Konsument Seite, warum kann ein Unternehmen mit einem "Preis" werben und wenn die Kunde dies akzeptiert, ist es ja ok. Und nun gehen die Einkaufspreise nach oben, darum soll der Kunde mehr bezahlen? Für mich eine "krude" Entschuldigung, nichts anderes = Gewinnmaximierung nicts anderes. Ich sehe als so als ich bestelle mir ein Schnitzel, und wenn der Koch darauf kommt dass er mehr Geld für seine Arbeit braucht = den Job sofort kündigt, soll die Kunde mehr bezahlen weil der Wirt einen neuen Koch braucht und dieser will mehr als der alte Koch = das Schnitzel würde mehr kosten ....

Lg

4694

Das Beispiel war nicht umsonst gewählt.
Das Problem ist, dass bei langen Lieferzeiten (Risiko Verkäufer) und rückwirkenden Preiserhöhungen (Hersteller / Großhändler macht das einfach) du ja auch nur zwei Optionen hast:
Es fressen oder dem Kunden weitergeben (Preisanpassungsklausel in den AGBs). 
Am Ende sind beide die Dummen - der Kunde ist nicht happy (viele verstehen es sogar!) oder man kassiert eine frustrierte Bewertung (verständlich) und niemand wünscht sich das. 
Aber selbst wenn man im Sinne der Kundenzufriedenheit sagt: Ok, wir verdienen an dir nichts mehr aber in der Masse geht das unter und wir halten deinen Preis weil wir das einfach wollen und uns das Kundenversprechen wichtig ist - heißt das noch lange nicht, dass das Finanzamt das so sieht. 
Das Unternehmen sieht sich also konfrontiert mit einem Finanzamt, das evtl. sagt: 
"50 Kunden defizitär etwas verkauft - Liebhaberei" und einem Kunden, der nach zig Monaten des Wartens zusätzlich noch eine Preis-Ohrfeige bekommt und dann storniert oder es frisst und natürlich zurecht grantig ist (auf die Situation oder den Verkäufer sei ja dahingestellt).
Was machst? 
Der Konsument steht für mein Dafürhalten im Mittelpunkt - ganz klar.
Aber am Ende des Tages stellt sich nicht alles so einfach dar, wie man das als Privatperson meint. 

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  •  jayjay
22.7.2022 ( #14)


kernoel schrieb:

Und Du denkst, eine Firma könnte das?

Es gibt tatsächlich Firmen die das Material schon vor dem Angebot lagernd haben.




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