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Hattet ihr einen Reallohnverlust?

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  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
6.5. - 7.5.2026
53 Antworten | 25 Autoren 53
53
Irgendwie wird man privat immer wieder damit konfrontiert, dass die Leute sagen alles sei teurer geworden und man könne sich immer weniger leisten. 
Das bezieht sich zumeist auf kurzfristige Ereignisse, z. B. Anstieg der Kraftstoffpreise (2026), Lebensmittelpreise (2022-2024), Baumaterialien & Energie (2021/22) und fühlt sich daher besonders hart an. Mit Blick auf die Inflation der letzten 10 Jahre in Österreich ergibt sich aber folgendes, neutraleres Bild:

_aktuell/20260506691240.png
Die o. a. Tabelle bedeutet schlichtweg, dass wir in den letzten 10 Jahren eine Schnittpreissteigerung (Inflation) über rund 40% hatten. 

Mich würden nun interessieren, ob euer Lohn in diesem Zeitraum in diesem Verhältnis mitgestiegen ist oder ob tatsächlich ein Reallohnverlust eingetreten ist. 

Die Nominale ist dabei eigentlich egal, mich würde nur interessieren, ob die Stammtischplauderei der Realität entspricht. 

Antwort "Ja": Mein Lohnzuwachs von 2015 bis 2025 lag unter 40%. 
Antwort: "Nein": Mein Lohnzuwachs von 2015 bis 2025 lag bei oder über 40%. 


[Hinweis: Umfrageergebnisse sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar]

  •  brabsi
  •   Bronze-Award
6.5.2026 12:59  (#1)
Abgestimmt mit: Nein
exakt 66% seit 2014

1
  •  einHausMussHer
6.5.2026 13:11  (#2)
Abgestimmt mit: Nein
nein, kann man aber auch nicht vergleichen, da damls nur Teilzeit neben dem Studium tätig also mehrere 100%.
Außerdem ist das hier das falsche Klientel für solch eine Frage. Im Hausbaualter steigt das Einkommen normalerweise deutlich mehr als im Vergleich zur Gesamtbevölkerung und du befragst hier wahrscheinlich die obsten 20%


1
  •  LiConsult
  •   Gold-Award
6.5.2026 13:29  (#3)

_aktuell/20260506880938.png

1


  •  thohem
6.5.2026 13:29  (#4)

zitat..
einHausMussHer schrieb: Außerdem ist das hier das falsche Klientel für solch eine Frage. Im Hausbaualter steigt das Einkommen normalerweise deutlich mehr als im Vergleich zur Gesamtbevölkerung und du befragst hier wahrscheinlich die obsten 20%

This. Komplett die falsche Frage für das komplett falsche Publikum.

Die Frage 

zitat..
Hausbau24 schrieb: mich würde nur interessieren, ob die Stammtischplauderei der Realität entspricht. 

wird man so nicht beantworten können, ja nichtmal beurteilen können, ob es der Wahrheit entsprechen könnte oder nicht




1
  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
6.5.2026 13:43  (#5)

zitat..
einHausMussHer schrieb:

Abgestimmt mit: Nein
nein, kann man aber auch nicht vergleichen, da damls nur Teilzeit neben dem Studium tätig also mehrere 100%.

Außerdem ist das hier das falsche Klientel für solch eine Frage. Im Hausbaualter steigt das Einkommen normalerweise deutlich mehr als im Vergleich zur Gesamtbevölkerung und du befragst hier wahrscheinlich die obsten 20%

Weiß nicht, wir haben hier Hausbauer, haben aber auch Gartenneugestalter, E-Auto-Interessierte, PV/Speicher-Ergänzer also eigentlich die komplette arbeitende Schicht. Jugendliche kann man ja kaum befragen, deshalb weiß ich nicht ob der Ansatz stimmt. 


1
  •  radmutter
6.5.2026 13:53  (#6)

zitat..
Hausbau24 schrieb: Weiß nicht, wir haben hier Hausbauer, haben aber auch Gartenneugestalter, E-Auto-Interessierte, PV/Speicher-Ergänzer also eigentlich die komplette arbeitende Schicht.

nein, die komplett arbeitende Schicht hast du hier nicht. Die Leute die sich im Internet, im speziellen hier im Forum, informieren decken nicht die komplette arbeitende Schicht ab. Ich würde unterstellen, der Anteil an Leuten mit Bürojob sind hier im Forum recht hoch.


1
  •  einHausMussHer
6.5.2026 14:10  (#7)

zitat..
Hausbau24 schrieb:

Weiß nicht, wir haben hier Hausbauer, haben aber auch Gartenneugestalter, E-Auto-Interessierte, PV/Speicher-Ergänzer also eigentlich die komplette arbeitende Schicht. Jugendliche kann man ja kaum befragen, deshalb weiß ich nicht ob der Ansatz stimmt.

Ja den Gartenneugestalter der Besitzer der Gärtnerei ist und den E-Auto Interessierten der auch noch ein Garage voller Oldtimer hat und den PV/Speicher-Ergänzer der Verbund Hauptaktionär ist 😂
Aber bin gespannt was hier herauskommt.


1
  •  brabsi
  •   Bronze-Award
6.5.2026 14:16  (#8)
machen wir hier auf sozialstudie?

is doch vollkommen egal, "wer" hier ist, oder? simma uns irgendwas neidig?
er wollte halt wissen, ob es einen reallohnverlust bei dem einen oder anderen gibt oder nicht.

wer das nicht beantworten will - ganz getreu nach dem österreichischen usus "wos geht di an, wos i verdien" (was ich überhaupt nicht versteh - in anderen ländern is das ganz normal) - muss es ja nicht beantworten

1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
6.5.2026 14:21  (#9)
Abgestimmt mit: Nein
Ich kann es nicht wirklich beantworten weil ich 2013 bis 2021 nicht in AT AT [Außentemperatur] war, somit komplett andere Voraussetzungen.
Ich hab brutto ca 55% mehr als "davor", also würde ich tendenziell auch eher "nein" sagen.

Aber ich gehe hier konform - falsches Publikum um sowas hier realistisch abzuhandeln.

Fakt ist, im ÖD steigen wir 2027-2029 sehr schlecht aus mit dem 3-Jahres Abschluss, und dann stellt sich die Frage vielleicht schon langsam wieder...

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
6.5.2026 14:23  (#10)
Ähm die Rechnung stimmt nicht, du darfst die jährliche Inflation nicht summieren, sondern musst den Prozentwert vom Vorjahreswert rechnen, sonst müsste die Inflationsrate immer 2014 als Ausgangsbasis haben

1
  •  Destroent
6.5.2026 14:24  (#11)
Abgestimmt mit: Ja
Arbeite erst 8 Jahre , aber die 40% gehen sich leider knapp nicht aus. Hätte aber die Option auf eine Teamleiter Position, da wäre ich dann drüber 

1
  •  Zypern
6.5.2026 14:29  (#12)
Was soll diese Frage? Abstimmen, dass man zu der Erkenntnis kommt, alles super? Ich bin so alt, ich hatte schon Einkommen vor dem Euro. Es ist für mein Gefühl katastrophal, wie sehr das Geld seither entwertet wurde. Die letzten Jahre waren besonders bitter.

Ich bin froh, nimmer in Ö zu sein, wo ich wohne hatten wir letztes Jahr 0,2% Inflation, heuer wird es nur sehr wenig mehr, trotz den Energiepreisen. So ginge es auch, wenn man wollte. In Ö will man halt nicht.

1
  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
6.5.2026 14:41  (#13)

zitat..
Lu1994 schrieb:

Ähm die Rechnung stimmt nicht, du darfst die jährliche Inflation nicht summieren, sondern musst den Prozentwert vom Vorjahreswert rechnen, sonst müsste die Inflationsrate immer 2014 als Ausgangsbasis haben

Die Summe ergibt 34,5%, die "verzinste" Version 40%. 

zitat..
Zypern schrieb:

Was soll diese Frage? Abstimmen, dass man zu der Erkenntnis kommt, alles super? Ich bin so alt, ich hatte schon Einkommen vor dem Euro. Es ist für mein Gefühl katastrophal, wie sehr das Geld seither entwertet wurde. Die letzten Jahre waren besonders bitter.

Die Frage steht o. a. und es geht genau darum ob dein "Gefühl" korrekt ist oder nicht. Nicht mehr und nicht weniger. 

zitat..
brabsi schrieb:

machen wir hier auf sozialstudie?

is doch vollkommen egal, "wer" hier ist, oder? simma uns irgendwas neidig?
er wollte halt wissen, ob es einen reallohnverlust bei dem einen oder anderen gibt oder nicht.

wer das nicht beantworten will - ganz getreu nach dem österreichischen usus "wos geht di an, wos i verdien" (was ich überhaupt nicht versteh - in anderen ländern is das ganz normal) - muss es ja nicht beantworten

Danke - mehr hab ich da auch nicht zu ergänzen. Brutal aber wie sensibel manche reagieren wenn es ums Geld geht und auch eine Bestätigung das das Zugeben eines Reallohnverlustes in Österreich noch immer einen Nerv trifft. 




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  •  Equity
  •   Bronze-Award
6.5.2026 14:48  (#14)

zitat..
Lu1994 schrieb:

Ähm die Rechnung stimmt nicht, du darfst die jährliche Inflation nicht summieren, sondern musst den Prozentwert vom Vorjahreswert rechnen, sonst müsste die Inflationsrate immer 2014 als Ausgangsbasis haben

Die Rechnung stimmt schon, 140,0/135,1 (im letzten Jahr) ergibt 1,036 (bzw. +3,6%).

Den VPI mit den verschienden Basisjahren gibt es aber auch direkt hier https://www.statistik.at/fileadmin/pages/214/2_Verbraucherpreisindizes_ab_1990.ods bzw. hier https://www.statistik.at/fileadmin/pages/214/2_Verbraucherpreisindizes_ab_1990.pdf , bis zurück zum LHKI (38) Lebenshaltungskostenindex für eine vierköpfige Arbeiterfamilie, Basis: April 1938.




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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
6.5.2026 15:16  (#15)
Abgestimmt mit: Nein
Nein, hauptsächlich dank Jobwechsel.

Ich versteh nicht, warum sich da einige wegen der Frage so aufpudeln.

1
  •  Altromondo
  •   Bronze-Award
6.5.2026 15:41  (#16)
Unser Kollektivvertragsgehalt (Metaller) hat sich nur durch die Infaltionsanpassungen um 45% erhöht seit 2014.
Und da sind die 2-Jahressprünge noch nicht dabei, welche auch im Kollektivvertrag festgeschrieben sind.
Also hatte man bei uns im selben Job weit über 45%.

Und dazu kommen dann noch eventuelle individuelle Gehaltserhöhungen oder Aufstiege.

1
  •  TheSeeker
  •   Bronze-Award
6.5.2026 16:13  (#17)

zitat..
Hausbau24 schrieb: Mich würden nun interessieren, ob euer Lohn in diesem Zeitraum in diesem Verhältnis mitgestiegen ist oder ob tatsächlich ein Reallohnverlust eingetreten ist. 

Spannende Frage, aber inwiefern würde ein nicht repräsentativer Wert aufgrund einer kleinen, nicht unabhängigen Stichprope sich wesentlich vom Potential der Verallgemeinerung eines Gefühls eines Stammtischgehers unterscheiden? Würde mich wundern, wenn statista da nicht einen valideren Wert zu bieten hätte.


zitat..
Altromondo schrieb: Und dazu kommen dann noch eventuelle individuelle Gehaltserhöhungen oder Aufstiege.

Das macht es auch extrem schwierig so zu vergleichen. Rein hypothetisch: Wenn ein Berufsanfänger sich zu einem Senior in 10 Jahren entwickelt und +/- 0 dabei an Kaufkraft herausschaut, könnte man aus der Logik ableitend sagen, das Leben sei in den letzten 10 Jahren nicht teurer geworden. Müsste man die Entwicklung nicht mit einem ähnlichen Karriereweg vergleichen und wie geht man damit um, dass sich Karrierewege im Laufe von Generationen ändern? Da würde ich eher die Kaufkraftentwicklung der Gesamtbevölkerung betrachten. Immobilienpreisentwicklungen sind zudem meines Wissens auch noch nicht in der Inflation enthalten. Das soll erst kommen. https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2022/heft/5/beitrag/wohnimmobilienpreise-inflationsmessung-und-geldpolitik-im-euroraum.html




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  •  Magnum2
  •   Silber-Award
6.5.2026 16:21  (#18)
Abgestimmt mit: Nein
Nein, mein Gehalt ist mehr als 40% gestiegen, aber es fühlt sich nicht so an. 

Ich empfinde vieles als extrem teuer mittlerweile, Restaurants, Skikarten, Autos.

Benzin/Diesel noch am wenigsten, kann mich erinnern 2008 war Diesel schon auf 1,80€/l, dann kam die Wirtschaftskrise und es wurde wurde billiger.

Aber an steigendes Gehalt gewöhnt man sich halt rasch schmerzfrei, an steigende Preise nicht.

1
  •  melly210
  •   Gold-Award
6.5.2026 16:51  (#19)
Das ist hier das falsche Klientel. Die Lohnschere ist in den letzten Jahren stark aufgegangen. Im Niedriglohnbereich wurde viel weniger stark erhöht als ohnehin bereits hohe Gehälter.

Die Grafik von @Liconsult ist Themenverfehlung. Unsere Inflation war wesentlich höher als im EU-Schnitt, also logisch sind auch unsere Gehälter mehr gestiegen. Ein Reallohnverlust bezogen auf die kumulierte Inflationsrate der letzten 10 Jahre kann trotzdem da sein.

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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
6.5.2026 17:03  (#20)

zitat..
TheSeeker schrieb:

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Hausbau24 schrieb: Mich würden nun interessieren, ob euer Lohn in diesem Zeitraum in diesem Verhältnis mitgestiegen ist oder ob tatsächlich ein Reallohnverlust eingetreten ist. 
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Spannende Frage, aber inwiefern würde ein nicht repräsentativer Wert aufgrund einer kleinen, nicht unabhängigen Stichprope sich wesentlich vom Potential der Verallgemeinerung eines Gefühls eines Stammtischgehers unterscheiden? Würde mich wundern, wenn statista da nicht einen valideren Wert zu bieten hätte.

Er wills halt einfach wissen?!
Warum immer alles hinterfragen?

Ich denk nicht, dass er eine Studie draus macht


1
  •  knauk
6.5.2026 17:07  (#21)
Abgestimmt mit: Nein


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