Grundsatzdiskussion Wärme- und Energiewende
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Ich glaub man kanns runterbrechen auf: Planung kostet Geld, und zwar jetzt. Die Ersparnis ist abstrakt, liegt in der Zukunft, und ist nicht exakt vorhersehbar. Und Angst vor Neuem ist sicher auch ein Faktor. Das Haus von meinen Eltern ist nicht luftdicht, nicht gedämmt, wird mit Gas geheizt, und sie leben trotzdem gut darin. Warum von altbewährtem abweichen? (Nicht meine Meinung, falls das nicht klar ist) Handwerker haben auch nichts davon, was neues auszuprobieren. Im Fall einer knapp dimensionierten WP WP [Wärmepumpe] schießt sich der Insti sogar doppelt ins Bein: Haus wird evtl nicht warm genug und die WP WP [Wärmepumpe] lebt potenziell doppelt so lang. |
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Ich kann's aus Sanierungssicht sagen: hier "rechnet" (im Sinne einer wirtschaftlichen Rechnung) es sich halt einfach nicht. Bei uns war die thermische Sanierung (Fenster, Fassade, Dachboden, Kellerdecke, WP) ohne Förderung um die 120k. Vorbesitzer hat um die 5k in Gas verbrannt.....das sind halt viele viele Jahre. Mit der großzügigen Förderung bei uns wurden halt ~15k daraus und damit rentiert sich das halt viel viel schneller. Wir hätten so oder so saniert, aber für viele (grade in der heutigen Zeit) ist's halt eine Kosten-Nutzen Rechnung. Für Neubauten sollten mMn so oder so gewisse Vorgaben gelten (mind. HWB, keine Verbrenner Heizung usw) |
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Zusammenfassung: wenn ich eine Million für ein neues Haus ausgebe habe ich anschließend niedrige Betriebskosten? ;) Das klingt ähnlich wie die Kommentare zu den neu gekaufen / geleasten Autos und dann die ersten Jahre keine Wartungskosten und keine Betriebskosten weil der Strom ja gratis vom Dach kommt. Die ganzen Investitionskosten blendet man halt gerne mal aus. Neues Haus / Auto kann sich nun nicht jeder leisten und so muss man aus meiner Sicht aus beste / effizienteste aus der jeweiligen Situation machen. Ich kann allerdings die ganzen negativen Erfahrungen mit Firmen z.B. Installateueren nicht nachvollziehen. Hab die letzten 15 Jahre 3 mal mit unterschiedlichen Installateuren zu tun und jedesmal wurde es genauso umgesetzt wie der Wunsch / "Vorgabe" meinerseits war. Ob vor 15 Jahren die nur 5kW LWP LWP [Luftwärmepumpe], vor knapp 10 Jahren der selbst gerechnete Erdwärmekollektor oder letztes Jahr im Altbau die Erdwärmepumpe an der selbst geplanten Tiefenbohrung mit Heizkörpern und 500l Puffer zur Rücklaufanhebung via anderer Wärmequelle. Aus meiner Sicht müssten sich die Bauherren/innen damit mehr beschäftigen und den Firmen dann halt klar kommunizieren was sie sich vorstellen. Nur viele wollen das halt nicht und verlassen sich auf die Firmen die dann die standard Lösung umsetzen... |
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Hallo manuon, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Grundsatzdiskussion Wärme- und Energiewende |
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Ist bei uns in D Gesetzlich festgelegt. Kein Öl in Neubauten. Konventionelle Energie muss mit 65% regenerativ abgedeckt werden im Neubau also WP WP [Wärmepumpe] ist da fast Pflicht. Ist aber bei Sanierung an Häusern das gleiche viele bleiben bei Öl und Gas weils schlichtweg von den sogenannten Profis nicht kommuniziert wird. Warum auch sollte ein HB zum Kunden sagen der ne neue Heizung will, mach erst dein Gebäude auf einen besseren Standard und leg darauf die Heizung aus. Nein, lieber jetz die größere verkauft und verbaut, bringt mehr Geld. Und die Unwissenheit der Leute, falsche Gesetzgebung und fehlinformationen aus jeder Ecke. Also bleibt dabei, des ha mer scho immer so gemacht. Hier baut auch jeder mit 42er Ziegel, keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], keine BKT, kein flow30, keine zusätzlichen Heizfkächen in Bädern oder fehlender Heizlast in Räumen. ERR, usw........ Ma redet und erklärt sich gegen Windmühlen und Wände |
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