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Gießen im Spätherbst/Winter

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14.11. - 16.11.2021
6 Beiträge | 6 Autoren 6
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Hallo zusammen!

Bei uns (NÖ/St. Pölten) ist in den letzten Monaten September, Oktober und auch bis jetzt im November nur seeehr überschaubarer Niederschlag gefallen.

Jetzt hab ich schon immer ein wenig ein schlechtes Gewissen bezüglich dem Durst meiner Pflanzen.

Im Sommer 2020 gepflanzt:
Blühende Ziergehölze (Hartriegel, Hibiskus, Flieder und vieles mehr). Hier hab ich mir vorgenommen die eigentlich gar nicht mehr zu gießen, sind auch schon 1.5 Jahre in der Erde.

Heuer gepflanzt:
Beerensträucher (Frühjahr): Ribisel, Heidelbeere 4x Strauchrose (Juli)
1 Kirschbäumchen und Zierkirsche Anfangs November (wurden gut eingeschlämmt bei der Pflanzung)

Vor allem bei den Beerensträuchern und Rosen bin ich unsicher, sollten die auch in trockenem Herbst/Winter zumindest im ersten Jahr gelegentlich bewässert werden?

Wie handhabt ihr das so?

LG Alex


 
 
14.11.2021 ( #1)
Ich gieße im Winter nur das Zeug im Topf, der Rest muss das selber schaffen. 
bei uns gibt es keine weicheier 😅
 
15.11.2021 ( #2)
Wie es richtig geht, weiß ich auch noch nicht. Gießen ist aber fix ein Thema, denn auch die Baumschule hat uns gesagt, dass wir über den Winter an Stellen wo kein Schnee hinkommt manchmal gießen müssen. Die Pflanzen vertrocknen sonst.
Bin auf weitere Meinungen gespannt!
15.11.2021 ( #3)
Zumindest bei dem heuer Gepflanzten schau ich das ich 1x die Woche mal gieße wenn wirklich gar kein Niederschlag ist. Aber alles was schon länger als ein Jahr in der Erde ist muss auch so durchkommen, das sehe ich wie @atma.

Was ich auch zB nicht weiß wieviel die Pflanzen an Nebeltagen bei nahezu 100% Luftfeuchtigkeit durch die Luft aufnehmen können oder ob das kaum eine Rolle spielt (von denen haben wir ja gerade auch genug)


15.11.2021 ( #4)
Ich bin auch im Bezirk St. Pölten und gieße um diese Zeit jetzt fast gar nichts mehr. Zisterne, Bewässerung und Gartenwasser habe ich vorgestern eingewintert. Wesentlich ist, dass es aufgrund der niedrigen Temperaturen kaum Verdunstung gibt. Wenn es untertags mal wieder etwas wärmer wird, dann gibt es nachts dafür Tau. Weiters ist der Wasserbedarf mangels Wachstum sehr gering.

Selbst in den Hochbeeten mit Frühbeetaufsätzen, in denen es Wachstum gibt und bei Schönwetter die Temperaturen auf etwas über 20°C steigen, hält sich die Feuchtigkeit aufgrund der meistens geschlossenen Deckel sehr gut.

Im Winter gieße ich nur Pflanzen in Töpfen. Aber auch das nur sporadisch und eher sparsam, damit es nicht zu Staunässe und Fäulnis gibt. Im Außenbereich vertragen Pflanzen mit nassem Wurzelballen auch Bodenfrost schlechter - meines Wissens.

Zu beachten ist auch die Bodenstruktur. Wir haben unter einer Rasenerdeschicht Lehmboden, und da ist die Gefahr des zuviel Wässern erhöht. Eine Mulchschicht verringert auch den Wasserbedarf

Wenn Du Dir unsicher bist, dann grab ein bisschen in den Boden rein und teste, wie trocken oder feucht er tatsächlich ist.
15.11.2021 ( #5)
Bei Laubgehölzen mach ich mir diesbezüglich überhaupt keine Sorgen. Anders ist es bei Koniferen: Da hab ich nach einem trockenen Winter bei meiner Thujenhecke schwere Schäden feststellen müssen. Seit diesem Erlebnis achte ich darauf, dass meine Nadelgehölze auch in der kalten Jahreszeit nie ganz austrocknen.
16.11.2021 ( #6)
also immergrüne pflanzen solange es nicht friert und 1 monat lang kein regen, schadet es nicht, wenn sie etwas wasser bekommen, wenn noch nicht lange angewachsen - thujen, kirschlorbeer...

pflanzen die ihr laub abgeworfen haben, brauchen eigentlich wenig energie/wasser und würde ich nicht gießen - außer ganz frisch gepflanzt und es ist KEIN frost in sicht


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