Meine Partnerin und ich haben es nun nach fast 1,5 Jahren geschafft einen Grund bei uns in der Heimat zu ergattern (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld). Nun geht es in die Planung bzw. "Shortlisting" der verschiedenen Anbieter. Aufgrund der kurzen Bauzeit und der hohen Vorfertigung tendieren wir schon sehr stark Richtung Fertigteilhaus. Wir werden demnächst auch schon eine detaillierte Planung mit ein paar Anbietern machen, um mal einen Richtpreis für unsere Vorstellungen zu haben:
2 Ebenen ohne Keller mit "Mittelerker" bzw. 3. Giebel, ca. 150m2 - "technologisch fertig" - also nichts besonderes. Im Moment sind folgende Anbieter für uns am interessantesten:
Malli Haus (Ziegelfertigteil)
Griffner
Die oberösterreichische Firma mit W
Ok-Haus (aus dem Burgenland)
Holzriegel wäre uns auch daher spannend, weil wir gerne so ökologisch wie möglich (und kostentechnisch sinnvoll) bauen würden. Also wenig bis kein Styropor, Plastik etc.... Gibt es vielleicht einige von euch, die mit diesen Firmen Erfahrung hatten (was die Bauqualität und den Ablauf angeht). Vom Gemeinderat (Malli Haus) und dem kraweuschuasta (W-Haus) habe ich schon ein bisserl gelesen... Ein paar Punkte, die mir (uns) noch am Herzen liegen in Bezug auf Holz vs. Ziegel:
Schalldämmung
Wärmedämmung
und natürlich Preis (zumindest zirka, mir ist bewusst, dass das sehr individuell ist)
Und um das Ganze nochmal abzurunden: Ziegelmassiv (50er Hochloch) - der "Klassiker" am Land - wo verhalten wir uns hier kostentechnisch? Gibt es da auch "aktuelle" Referenzzahlen? Mir geht es dabei mehr darum, nicht 20% mehr für eine Fertigteilhaus zu bezahlen als beim "Selber bauen".
Für einen Erfahrungsaustausch wäre ich sehr dankbar!😊
Wir habens uns übrigens auch die klassichen Fertigteilhausfirmen angeschaut, die in den Musterhausparks vertreten sind. Hier hatten wir aber nirgendwo das Gefühl, dass wir Richtig abgeholt wurden. Zudem scheint mir, dass man mit anderen (vielleicht weniger bekannten Firmen), durchaus ein viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zustande bringt. Stichwort: Holzfaserdämmung, Zellulose, 24er Riegel, Massivholzdecke, gedämmte Installationsebene usw...
Unser Lumar Atractivo 175 ist gerade im Fertigwerden, diese Woche sollte der Feinputz kommen (temperaturabhängig). Bei den von dir angeführten Stichworten kann ich sagen, daß das eigentlich alles von Lumar abgedeckt werden kann. Wir haben die iQWood DLT-Wände für Aussen genommen, aber uns dafür die massiven Decken und Innenwände gespart. War kein Problem für Lumar. Holzfaserdämmung hätten wir gern gehabt, wären aber schlanke 15k Aufpreis gewesen, die wir dann in andere Dinge investiert haben. Seit heuer ist Holzfaserdämmung aber Standard bei Lumar. Unsere Installationsebene an den Aussenwänden ist innen gedämmt. Das Haus wurde ab 29. Januar errichtet und wir sind grundsätzlich sehr zufrieden mit der Firma. Auch die von mir selbst vergebenen Gewerke (sind in der Planungsphase von schlüssel- auf belagsfertig zurückgegangen), die bisher da waren, haben durchwegs gemeint, daß alles hoch qualitativ ausgeführt wurde und einen top Eindruck macht. Ein paar Kleinigkeiten gibt's immer, aber die bessert Lumar prompt aus und kleine Sonderwünsche während der Bauphase sind auch immer gleich erledigt worden. Wir haben übrigens RGK RGK [Ringgrabenkollektor] und KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] verbaut, aber alles mit Stiebel Geräten der neuesten Generation. Lumar verbaut Vaillant, wollten wir nicht.
wir beginnen auch gerade mit der Planung eines Hauses bei Lumar. Kann leider noch keine privaten Nachrichten hier schreiben, daher würde ich mich über neue Erfahrungsberichte freuen oder Kontaktdaten, falls du für ein paar Fragen Zeit hast. Danke! :)