Hallo Leute,
Wie in anderen Threads mitgewirkt und im Projektthread beschrieben, hab ich meine Heizung vom sanierten 1987 BJ EFH selbst von Gas+Holz auf
LWP LWP [Luftwärmepumpe] umgebaut, es läuft alles zur Zufriedenheit, Panasonic Aquarea 7kW R290.
Saison 2024/2025 waren es erzeugte 14068kWh Wärme
Saison 2025/2026 waren es bisher 9229kWh Wärme
An Peak-Kältetagen 100-117kWh nötig.
Monatsarbeitszahlen letzten Winter November bis Feber 4,6/4,4/4,2/4,2
Monatsarbeitszahlen diesen Winter November bis Feber 4,1/4,9/3,7/...
Ich denke, dass man damit sagen kann, dass ich mit einer 7kW Heizquelle gut zurecht komme.
Jetzt folgen neue Überlegungen:
Sollte die aktuelle
WP WP [Wärmepumpe] eingehen, wär das Außengerät mit 2600EUR / Innengerät 2100EUR flott getauscht, da könnt ich mir schon helfen.
Bin ich 100% zufrieden mit
LWP LWP [Luftwärmepumpe]? Nein, Preis/Leistung sehr fein, aber hat auch Nachteile wie Abtauen, Energiebedarf im Vergleich zu Erdwärme.
Alternativen? Bohrung ist wirklich schwierig, unsere Ortschaft ist als Grundwasserschongebiet markiert, die Bohrfirma hatte damals gemeint, dass man Entnahmeleistung reduziert, daher mehrere Bohrungen nötig, Kosten von >10k EUR für die Bohrung wurden genannt inkl. mühsamen und langwirigem Genehmigungsprozess.
Bevor der hintere Garten in den nächsten Jahren nun völlig verbaut/versiegelt, schön gemacht wird, will ich euch Experten trotzdem nochmal fragen, ob es Sinn macht, bei einem nächsten Heizungstausch doch Erdwärme auch anzudenken - oder man ist sich hier einig - mit der möglichen Fläche wird das sowieso nix - dann bleibts einfach die
LWP LWP [Luftwärmepumpe] Lösung.
🧐 Zum hinteren Garten führt ein Weg, der ist in der Skizze grau eingezeichnet.
Wenn ich mir hier ein paar Projekte durchschaue, mit eingeschränkten Platzverhältnissen, dann wäre vielleicht ein stehender vertikaler
RGK RGK [Ringgrabenkollektor] eine Idee?
Also den Trenchplanner mal gefüttert:
Die Länge vom Weg beträgt rund 62lfm. Hinter dem Haus gibts auch noch eine Fläche mit ~8,5*8,5m beinahe quadratisch, also weitere 72m².
Ich komme dann in Summe auf knapp 4,2kW aus Erdwärme. Das wird für meine Heizlast wohl nicht ausreichen.
😴
Schwierig ist bei dem Weg, dass er vorne knapp 10m lang überdacht ist, das Nachbargrundstück durch eine Stützmauer nochmals >1m tiefer liegt, mittig auf einer Länge von ~25lfm stehen Betonlegosteine, die stützen auch nochmals 1,2m Höhe richtung Haus. Also Baggern ohne Schäden wird sicher eine Herausforderung, aber die Erdwärme reizt, und daher möcht ich mich hier beraten lassen, was mit den gegeben Eckpunkten möglich ist.
Ich reiche aktuelle Drohnenfotos nach, damit man die "Terrassierung" und Höhenunterschiede Nachbargrundstück - Weg - Haus sehen kann.
Was vielleicht positiv zu erwähnen ist: Wenn man bei unserem Grundstück 1,0-1,5m nach unten gräbt, ist man auf Grundwasser.
Was haltet ihr davon?
Finger weg von Erdwärme in diesem Fall?
Danke für eure Ideen,
schöne Grüße