Empfehlung/Diskussion Rasenmähroboter ohne Begrenzungskabel - Seite 6
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Darüber bin ich mittlerweile hinweg, von der eierlegenden Wollmilchsau zu träumen die alles kann. Wesentlich ist meiner Meinung nach ein Herausarbeiten und Gegenüberstellen von Gegebenheiten des Gartens und Stärken/Schwächen des Roboters. Der große Allrad(Luba) hat bei unserem verwinkelten Garten mit (schräger)Steigung in der Kurve und in spitzen Ecken einfach zu viel wenden müssen und dadurch die Grasnarbe beschädigt. Speziell bei leicht feuchtem Gras. Und der GPS Empfang ist im schmalen Streifen direkt unter dem Blechdach vom Haus und ganz knapp entlang des 2,4m hohen Alu Zauns einfach nicht vorhanden. Dafür kann der Roboter nichts, wenn ich einen aussuche, der auf GPS zur Navigation ausgelegt ist und die Kamera zur Hinderniss-Erkennung nutzt. Hab jetzt einen Terramow V1000 der nur die drei Kameras für alles nutzt und kein GPS hat. Funktioniert supersupersuper, zumindest in unserem Garten. Nur ein Messerteller, nur drei Klingen, nur zwei Antriebsräder und ein kleines Stützrad, braucht drei bis viermal so lange wie der Luba (wirklich...), aber das ist bei 280m² zu mähender Rasenfläche komplett egal, er kommt locker! zurecht. Hab mich Anfangs von den 1.000m² die das Grundstück hat, blenden lassen (Steinschlichtungen, Pflanzen, Rabattl, Kiesstreifen...) der Luba war dann halt ratzfatz fertig und hat nur einen Teil vom Akku gebraucht. Optische Navigation setzt eine durchgehende optische Abtrennung / Rasenkante voraus, also Steine/Leiste usw. Und diese muss immer einigermaßen gut ausgeschnitten sein, also nicht komplett überwachsen. Wenn die Karte einmal an den Außengrenzen fertig kartiert ist, gibt es die Funktion "Außengrenzen sperren" , dann erweitert er nichts mehr nach außen sondern konzentriert sich auf alles innen liegende. (Man kann aber jederzeit virtuelle Grenzen und Sperrzonen, Verbindungsgänge wo er das Messer abschalten soll usw. einrichten). Für uns als Familie ist die rein optische Navigation ein großer Gewinn von Flexibilität und erfordert weniger Konsequenz ;) Hundespielzeug, Kinderfahrrad, Gartenschlauch, Schachtdeckel offen gelassen.... Alles wurscht/nicht dringend im Vergleich zu vorher: "um 11:00 fährt das Roboschaf los und frisst alles" , sondern der fährt einfach nur die Flächen ab, die zugänglich sind und umfährt alle Hindernisse. Passt schon mal ohne Zutun von uns super. Und zusätzlich ist die Software einfach mächtiger und ich kann alles einstellen was ich mir von einem Roboter erwarte und vom Dreame Staubsauger auch gewohnt bin: hier die 5*5m mähst du bitte heute gar nicht, dort fährst bitte enge 8cm Bahnen ganz langsam und beginne mit 5cm, den Rest mit 3cm, da mähst du mir den Rand bitte mit Überlappung und fährst exakt 12cm über die 16cm Steine, drüben lässt du unbedingt 8cm Abstand zum Rand sonst krachts... Und das alles ohne auch nur irgendetwas neu zu kartieren draußen oder überhaupt Zuhause zu sein dafür. nichts davon konnte der Luba (oder ich musste bei jedem Anlass Bereiche neu händisch!!! kartieren). |
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Danke für deine ausführliche Darstellung. Ich schwanke momentan zwischen diesen drei Modellen: - Segway navimow i208 Lidar - Mammotion Yuka Mini 2 800 Lidar - Mova Lidax 800 Ultra Kann da noch nicht so richtig einen Favoriten definieren. Unser Garten ist jetzt nicht besonders komplex. Sandkiste mit 19cm Mähkanten rundum, Blumenbeete welche (rund um die Blumen) mit Rindenmulch bedeckt sind. Und eine reine Rasenfläche von in etwa 400m². |
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Begrenzungskabel: Wir nutzen im Hauptgarten einen Roboschaf RS2 Pro, der fährt seit einem Jahr exakt gleich, eingegrabener Draht, Kantenschnitt gut und gleichbleibend. Nachteil sind eben die Chaosoptik, oder ich nenns Ping-Pong zwischen den Grenzen fahren. ohne Begrenzungskabel: Seit kurzem fährt im anderen Garten ein Navimow i210 Lidar Pro. Der war traumhaft einfach zum Kartieren, fährt auch täglich, alles nett. Aber: So oft, wie bei Navimow in einem Monat, hatte ich den Makita Rasentrimmer ganzes letztes Jahr sicher nicht in der Hand. Ich versuche diverse Einstellungen, versuch neu zu kartieren, vielleicht wirds auch durch Updates besser - aktuell denk ich mir: Rund um ein Hinderniss "Baum" bleibt Rand stehen. Tage drauf erkennt er, das stehengelassene Gras neben dem Baum als "größeren Baum" (?) und fährt noch weiter herum. Schaut ungepflegt aus, also mit Trimmer stutzen und hoffen dass er diverse Bäume als immer gleichen Durchmesser behandelt. Ich denk die Entwicklung braucht noch ein paar Modelle bis es perfekt wird 😉 |
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Aktuell sind die Terramow und Mova die besten Mäher bei 'üblichen Größen'. Terramow V600 Terramow V1000 Mova Lidax Ultra Wobei die Mova Softwaremäßig noch ein bisschen am aufholen sind, wird aber immer besser. |
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Woher kommt deine Einschätzung? |
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Vom Terramow liest man tatsächlich sehr viel positives speziell zum Thema einfach Einrichtung. Dennoch hat er scheinbar seine Probleme mit Schattenkanten, welche er als Hindernis erkennt und es muss scheinbar zwingend eine klar abgegrenzte Rasenfläche sein. Simon42 hat gestern erst ein Youtube-Video veröffentlicht, welches mMn (trotz vermeintlichem Sponsoring) halbwegs neutral gestaltet ist. Ich hab mir aktuell mal den Mammotion Luba Mini 2 Lidar bestellt. Bin gespannt wie dieser seinen Bahnen fährt. |
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Ich habe nun seit 10 Jahren einen Husqvarna 430X laufen und bin grundsätzlich zufrieden. Vor allem weil noch kein einziger Defekt aufgetreten ist und er absolut zuverlässig läuft. Allerdings haben wir aufgrund der Tatsache, dass unser Garten nicht nur sehr kompliziert ist, sondern auch Hanglage hat, damit zu kämpfen: Ich liebäugle mit demHusqvarna Automower 435X AWD NERA. Leider mehr als doppelt so teuer als der teuerste Chinese.... Kann jemand berichten ob der Mehrpeis sich in der Anwendung positiv niederschlägt? |
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Um das Geld bekommt man schon ziemlich geile Ambrogio Modelle, welche aber im Hang die Rasennarbe nicht zerstören... 😜 Nur so als Beispiel: https://gartenshop24.at/products/ambrogio-4-36-elite-4wd-bis-6000m2 Gleicher Preis, aber qualitativ wie Tag und Nacht. |
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Hab jetzt mal LLM ein paar Fragen gestellt. Am Ende sind die beiden leider überhapt nicht vergleichbar. Der Ambrogio ist der Traktor unter den Mährobotern. Das schönere und Golfrasen ähnlichere Schnittbild erzeugt eindeutig der Husqvarna. So gesehen wäre der Ambrogio schon ausgeschieden. Den 435X würde ich als Aussteller für 4k bekommen. Beim Ambrogio müsste man wohl die Power Unit dazu nehmen, damit der vernünftig laufen kann und dann ist man bei knapp 6k 🤑 |
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Tja, wenn du meinst... |
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der Ambrogio ist wohl nur zu gebrauchen mit der Power Unit, die dann den KP nochmal um 1k erhöht... ![]() ehrlich gesagt, schrecken mich die 4k für den Husqvarna schon ab, da sind die 6k für den Ambrogio dann völlig out of budget, aber trotzdem danke für den Tipp - ich kannte den vorher nicht... |
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Frag die KI, ob ein Pufferspeicher parallel zur WP WP [Wärmepumpe] und Heizung Sinn macht, und sie wird sagen, Ja natürlich! Sagen ja alle Installateure... Frag die KI, welcher der vorigen beiden Rasenroboter das bessere Schnittbild hat, und sie wird denjenigen bevorzugen, welcher das bessere Marketingbudget hat und (deswegen?) verbreiteter ist. Für mich ein schönes Beispiel dafür, dass die KI falsch eingesetzt halt auch a ziemlicher Trottel sein kann. P.S.: Der Automower ruiniert gerade wieder die Böschung meines Schwagers... |
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Darf ich das so interpretieren, dass du meinst, der Ambrogio in der Basis um knapp 5k ist ausreichend? Hab jetzt noch nicht verstanden ob ich mit dem Aufpreis nur den stärkeren Akku bekomme oder sonst noch Unterschiede sind? Welchen hat dein Schwager - 435x Nera ?? |
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Den Vorgänger (435X AWD). An der grundsätzlichen Fahrmechanik dürfte sich aber nicht wirklich was geändert haben, nehme ich an. Schau dir mal die Roboschaf YT Videos zu dem Themenkomplex an. Ich kann auch deren Beratung sehr empfehlen. Meines Wissens nach neigt der Husquvarna zum Rasen zerstören bei stärkeren Hangneigungen. Und ein festes Sternmesser hat normalerweise einen besseren Schnitt als diese Klingenmesserchen. Bei den Details kenn ich mich nicht aus, sorry. |
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Ja glaub auch, dass der Vorgänger 435x wohl den gleichen Antrieb haben wird. Hätte schon gehofft, dass der 435x hier liefert. Ich hab 2 Problemstellen im Garten wo mein 430x ohne Allrad nicht scheitert, aber im Laufe der Saison - weil steil spitz zulaufend - beim Umkehren Löcher in die Grasnarbe arbeitet. Und sobald das der Fall ist dauert es dann nicht lange bis sich die Räder drin vergraben. Ich werde es dieses Jahr an den je 1m2 mit einem "Rasen-Gitter" probieren. Ich betreibe meinen 430x mit einem modifizierten Messerteller mit 9 C-Klingen dessen Schnittbild unglaublich ist. Eigentlich der Hauptgrund warum ich ihn eigentlich gar nicht wechseln möchte. |
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Das hab ich hinter mir - v.a. nachdem es mich mal voll auf die Schnauze gehaut hat, als ich bei nassem Wetter vergessen hatte, dass ich so ein Gitter eingegraben hatte... 🤬 Kannst dir bei mir noch ein paar m² von dem Gitter (neu) holen - bevor ich es zum ASZ bringe. 😁 |
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Hab die erste Generation Terramow S800. Läuft jetzt die 2. Saison. Gerader Garten, ca. 300m² Rasenfläche. Der Roboter ist top, alles mögliche zum Einstellen. Ich brauche zwar die Funktion nicht, aber kann man nicht auch eine Fläche definieren, wo er zwingend mähen muss - egal ob Schattenkanten oder nicht? Mein Nachbar hat auch einen Terramow nachdem er ihn bei mir gesehen hat. Auch er ist sehr zufrieden. Kein GPS, keine Kabeln, einfache Installation. Egal welche Marke es ist, bei mir würde nur noch ein Gerät mit Kamera und KI in den Garten kommen (solange es so funktioniert wie das was ich habe). |
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Ich häng mich mal in die Diskussion ein, vielleicht habt ihr eine Idee. Mein größtes Problem ist, dass ich einige Rasenstücke habe, die durch die Schotterzufahrt oder durch einen Schotterweg bzw. durch Drainageschotter vom restlichen Garten getrennt sind. Gibt es Modelle, die die Messer irgendwie nach oben klappen können? Ausserdem mit ca. 4800 m² nicht grade klein, einige Steigungen drin (20 Höhenmeter auf 110 m Länge, max Steigung laut ALS Daten 30°), viele Bäume und Büsche und auch 2 mal eine Mauer aus Betonblocksteinen, wo der Robotor möglichst nicht runterfallen sollte. Ich hab auch unterschiedliche Rasenqualität, also vor der Terasse eher sehr feinen Rasen, hinterm Haus eher so eine Wiese die als Kuhweide dienen könnte. Ich habe nicht überall WLAN und möchte auch nichts monatlich für eine SIM Karte bezahlen, also wären mit die Modelle mit eigener RTK Station sympatisch. Bekannte von mir haben einen Luba 2, der funktioniert bei denen gut, aber meine Schotterstraße könnte er glaub ich nicht überqueren oder? Von der Werbung her springt mir immer der Lymow one plus ins Auge, diese Schubraupe statt den kleinen Rädern stell ich mir bei den Steigungen vorteilhaft vor, aber da gibts in Österreich auch gar keinen Händler. Habt ihr Ideen? Mal mit einem Kleinen rund ums Haus starten und den über die Schotterwege zu den abgeschnittenen Stücken drüberheben? |
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Mein Schwager hat auch den Luba 2, der ist letztens auf eine ca. 3cm hohe Randsteinkante raufgefahren. Also kann mir nicht vorstellen das der Schotterweg ein Problem ist ! |
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Ich habe zuletzt diverse 26er Modelle verschiedener Hersteller durchgesehen, da gibts einige mit schwimmenden Mähwerk (und elektrischer Höheneinstellung). Die kann man vielleicht so parametrieren dass sie bei Leerfahrt das Mähwerk hochfahren? Ich finde den Youtubechannel vom Roboschaf ganz informativ, die Schubraupe kommt da übrigens nicht so gut weg 😉 |
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Ich auch nicht. Wenn das ein eigener Mähbereich ist und nur die Zufahrt über den Schotterweg erfolgt, dann ist das Mähwerk während der Zufahrt deaktiviert und ganz nach oben gefahren. Wenn er dann im Mähbereich ist, fährt er die Messer auf die gewünschte Höhe und aktiviert sie. |
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