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Elektro Hausanschluss teilen

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  •  fenestro
7.2. - 16.2.2024
12 Antworten | 8 Autoren 12
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Servus,
ich wollte fragen ob zufällig jemand Erfahrungen zu folgender Sachlage hat.

Es gibt 2 Grundstücke, auf jedem steht ein Haus. Diese sind jedoch an einer Wand zusammen gebaut. (Mein Haus und das Elternhaus)
Zwischen den Zählanlagen würde es leerschäuche geben.

Wir würden nun gerne einen Zähler abmelden und das eine Objekt über den Zähler des anderen versorgen um die PV-Anlage/Speicher beide nutzen zu können.

Vom Versorger (NetzOÖ) haben wir die Info bekommen dass das "nicht üblich" ist.
Was wir nicht bekommen haben ist eine konkrete Information warum wir das so nicht umsetzen dürfen.

Vielen Dank für jeden der hier seine Erfahrungen teilt.

  •  Ulairi
  •   Bronze-Award
7.2.2024  (#1)
Habt ihr bekommen, dass ist es nicht so üblich ist oder wirklich ein nein?

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  •  fenestro
7.2.2024  (#2)
Ein mehr oder weniger nein mit der Begründung das es nicht üblich ist.
Ich hoffe hier auf ein paar Anregungen und Informationen bevor ich in die nächste Gesprächsrunde gehe.

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  •  Ulairi
  •   Bronze-Award
7.2.2024  (#3)
Ich würde genauer nachfragen, egal was die sagen, es geht immer darum was steht im Gesetz. Steht irgendwo im Gesetz das es nicht erlaubt ist?

Ich kann dir ein Beispiel von uns sagen, Nachbargrundstück ist die Schwester, deren Hauptleitungen gehen über unser Grundstück. War damals eine Riesendiskussion mit NetzNÖ, weil das ist nicht üblich und blabla. Es gibt kein Gesetz das besagt das darf nicht sein, also wurde es auch so gemacht.

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  •  opa12
8.2.2024  (#4)
würde ich so nicht machen, irgendwann wird eines der beiden Häuser verkauft und spätestens dann gibt es Probleme.
Von der Diskusion wer braucht mehr Strom ganz abgesehen.

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  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award
8.2.2024  (#5)
nAbend,
wär da auch eher skeptisch, wie schaut das mit den Vor- und Nachzählersicherungen aus, die werden ja ned verdoppelt, d.h. die Haushalte dürfen ja dann nur den halben Maximalstrom verbrauchen, oder? Reissts dann die Sicherung, wenn "zufällig" in beiden Haushalten der EHerd rennt und wer a zusätzlich a Maschine einschaltet?

Für Aufteilung der PV Energie gibts ja div. Energiegemeinschaften

LG Wolfgang

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  •  fenestro
9.2.2024  (#6)
Die Hauszuleitung wird ja nicht rausgerissen, Anschluss beim Netz also jederzeit wieder möglich.
Netzbezugsrecht kann man für einige 100€ nachkaufen, hier sehe ich also auch kein Problem.

Abgerechnet wird über eine Zählerkaskade mit geeichtem Zähler.

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  •  Innuendo
  •   Gold-Award
9.2.2024  (#7)
Aktuell 2 Netzpunkte? Haftung ist auch immer ein Thema bei Blitzschaden etc. Auch wenns jetzt aktuell nur dich und die Eltern betrifft.
Wenns nur wegen der PV ist, würd ich sowas einfach über eine peer2peer EEG machen, die
hoffentlich mit dem neuen Gesetz , das in Begutachtung ist, bald realisierbar wird. Dann sparst die auch die bastelei und jeder zukünftige Besitzer könnte das übernehmen.

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  •  andreas82
9.2.2024  (#8)
würde auch EEG überlegen. p2p wäre super, da sind aber (aktuell) leider keine reduzierten Netzkosten vorgesehen. wäre sonst genial.

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  •  fenestro
10.2.2024  (#9)
Wo finde ich den Gesetzesentwurf zur p2p eeg? Würde mich da gerne einlesen.

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  •  andreas82
10.2.2024  (#10)
ElWG
ico https://www.bmk.gv.at/recht/begutachtungsverfahren/ElWG-EnDG_E-ControlG.html
ico https://www.360ee.at/elwg-check-peer-to-peer-vertraege-strom-von-mir-zu-dir/

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  •  ulrich85
10.2.2024  (#11)
Hallo!
Hatte vor ca. 10 Jahren ein ähnliches Anliegen. Auszugshaus am Grundstück und auch wir wollten den Netzanschluss teilen. Netz OÖ hat uns das abgelehnt, da jedes Haus natürlich eine eigene Adresse bekommen hat. 

Um PV Strom mit dem Auszugshaus zu teilen bin ich gerade bei eeg's am einlesen.

Fg

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  •  Altromondo
  •   Bronze-Award
16.2.2024  (#12)
Wenn man eine Einspeisebeschränkung hat dann bringt die EEG nix.

Ist ziemlich frustrierend wenn man 2 Häuser nebeneinander besitzt und man muss beim einen den Wechselrichter abregeln und beim anderen gleichzeitig Strom aus dem Netz beziehen...


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