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Einschätzung zu einer Terrassentür in unserem Holzriegelhaus

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  •  AlfredN
31.5. - 1.6.2026
9 Antworten | 4 Autoren 9
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Hallo zusammen,

ich hoffe auf eure Einschätzung zu der Terrassentür in unserem Holzriegelhaus.

Das Haus wurde vor etwa 6 Jahren errichtet. Es handelt sich um einen Holzriegelbau mit leichtem Dachvorsprung. Die betroffene Terrassentür ist eine etwa 2 Meter breite zweiflügelige Balkon-/Terrassentür.
Mir ist aufgefallen, dass unterhalb der Tür bzw. im Bereich des unteren Rahmens ein Spalt vorhanden ist, durch den ich ein Metallineal hindurchschieben kann. Außerdem wirkt der untere Rahmen etwas beweglich. Die Tür lässt sich zeitweise auch nur schwer schließen bzw. man muss etwas mehr Kraft aufwenden.

Zusätzlich gibt es in einer Raumecke, ungefähr 2 Meter von der Terrassentür entfernt, eine kleine Schimmelstelle. Ob hier ein Zusammenhang besteht, kann ich nicht beurteilen.

Da ich kein Fachmann bin, stellen sich für mich einige Fragen:
  • Ist ein solcher Spalt bei einer Terrassentür normal oder deutet das auf einen Mangel bzw. Schaden hin?
  • Wie sollte der untere Anschluss einer Terrassentür in einem Holzriegelhaus fachgerecht ausgeführt sein?
  • Könnten Setzungen, Feuchtigkeit oder andere bauliche Probleme die Ursache sein?
  • Könnte der Spalt Einfluss auf die Dämmung, Luftdichtheit oder Feuchtigkeit im Wandaufbau haben?
  • Ist die kleine Schimmelstelle möglicherweise ein Hinweis auf ein größeres Problem oder eher Zufall?
  • Welche Kontrollen oder Messungen würdet ihr als Erstes empfehlen?


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Mir geht es vor allem darum zu verstehen, welche Auswirkungen die Situation tatsächlich haben kann und ob hier Handlungsbedarf besteht.

Der Einbauer meinte am Telefon, einfach PU-Schaum reinsprühen und dann den Rahmen niederschrauben. 

Vielen Dank für eure Tipps und Hinweise!

  •  christoph1703
31.5.2026 21:19  (#1)
Man siehts auf den Fotos nicht, schiebst du das Lineal von innen nach außen durch? Wenn ja, ist da gar nichts luftdicht und du hast ein Riesenproblem. Abgesehen davon, dass du im Winter durch den Spalt hinausheizt, fällt da jede Menge Kondensat an, das dir auf lange Sicht das Haus wegfaulen lässt. Wenn das ganze Haus in der Weise gebaut worden ist, hast du so ziemlich den schlimmstmöglichen Fall erwischt. Der Schimmel wäre dann der erste Indikator dafür.
Und nein, mit PU-Schaum löst man das Problem nicht.

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  •  AlfredN
31.5.2026 21:22  (#2)
Hallo Christoph1703,

Das dunklere Holz ist die Terrasse aus Lerchenholz. Am letzten Bild rechts der Aussenbereich, links Innenbereich mit Fichtenholz. 

Vielen Dank für dein Antwort!

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  •  christoph1703
31.5.2026 21:30  (#3)
Dann würde ich schnellstmöglich einen Bausachverständigen hinzuziehen, der diesen und weitere Mängel dokumentiert. Möglicherweise wird man an der Schimmelstelle beginnen, die Wände zu öffnen, um eventuelle verdeckte Mängel zu finden.


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  •  AlfredN
31.5.2026 21:32  (#4)
Christoph1703,
vielen Dank für deine Auskunft.


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  •  AlfredN
1.6.2026 10:40  (#5)
Nachtrag:
Ich habe im Stiegenaufgang das Holzbrett welches als provisorisches Fensterbrett dient abmontiert und so sieht die Situation darunter aus. An anderen Stellen komme ich nicht ran.


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Kann eine Beurteilung der "fachmännischen" Umsetzung über diese Bilder gemacht werden?


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  •  AlfredN
1.6.2026 10:47  (#6)
Nachtrag Nr.2
Hier noch das Eck welches sich rund 2 Meter rechts der Terrassentüre befindet. Inwiefern könnte es sich hier schon um die erste Auswirkungen handeln? Auch über diesem Eck ist eine nicht bodenbündige (rund 60cm) über den Boden lange fixe Glasfront verbaut. 


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Vielen Dank für die Unterstützung!


 


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  •  kernoel
  •   Gold-Award
1.6.2026 10:50  (#7)
Lass das begutachten, da bahnen sich mMn. gröbere Schäden an. 

Welche Firma hat die Bude gebaut? 

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  •  Robert1994
1.6.2026 11:22  (#8)
Welche Fenster wurden verbaut?

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  •  christoph1703
1.6.2026 11:53  (#9)

zitat..
AlfredN schrieb:

Nachtrag:

Ich habe im Stiegenaufgang das Holzbrett welches als provisorisches Fensterbrett dient abmontiert und so sieht die Situation darunter aus. An anderen Stellen komme ich nicht ran.

Kann eine Beurteilung der "fachmännischen" Umsetzung über diese Bilder gemacht werden?

Schwierig zu sagen, ohne das Material zu kennen. Schaut auf den Fotos eher wild aus (ist das Schimmel?), aber muss nicht unbedingt Pfusch sein. Müsste man sich vor Ort anschauen.

zitat..
AlfredN schrieb:

Nachtrag Nr.2

Hier noch das Eck welches sich rund 2 Meter rechts der Terrassentüre befindet. Inwiefern könnte es sich hier schon um die erste Auswirkungen handeln? Auch über diesem Eck ist eine nicht bodenbündige (rund 60cm) über den Boden lange fixe Glasfront verbaut. 

Vielen Dank für die Unterstützung!

Durchaus möglich, dass auch diese Glasfront nicht luftdicht angeschlossen ist und die Dämmung schon komplett abgesoffen ist. Zur Erklärung (weil du sagst, du bist kein Fachmann): Die Wand wird von innen nach außen immer kälter (innen beheizt, außen kalt). Wenn warme Luft nach draußen strömen kann, kühlt sie ab, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit steigt. Wenn die auf 100% kommt (den Taupunkt unterschreitet), kondensiert der Wasserdampf und die Wand wird feucht. Deshalb ist es essenziell, diese Luftströmung zu unterbinden, indem man möglichst luftdicht baut.

OTOT [Off Topic]: Die Beplankung mit Dreischichtplatten gefällt mir 🙂


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