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Detailfrage zur Stromrechnung (Leistungspreis - kW)

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  •  ildefonso
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21.9. - 23.9.2022
6 Antworten | 2 Autoren 6
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Ich bin da in einem Objekt quasi Mieter. Ich habe keinen eigenen Stromanschluß, sondern bloß einen internen Zähler der meinen Verbrauch mißt.

Ich habe jetzt die EVN-Jahresabrechnung zur Ansicht bekommen, und will mir ausrechnen wieviel ich dem Anschlußinhalber bezahlen muß.
Ich habe das zu bezahlen was durch meine Nutzung zusätzlich angefallen ist.
Kosten, die es auch ohne meine Anwesenheit unverändert geben würde (z.B. Zählerpauschale, Grundgebühr, Ökostrompauschale...), zahle ich nicht.

Eigentlich kein Problem, da auf der Stromrechnung die meisten Kosten eh in kWh angegeben sind.
Aber der "Leistungspreis" ist nicht in kWh, sondern in kW angegeben. Konkret 11 kW.
Da weiß ich nicht wie das zu verstehen ist?!

Siehe die gelben Positionen am Screenshot (die 2 unteren Positionen hängen bzgl. Berechnungsbasis eh mit der oberen zusammen):



 
Ich habe da nicht wirklich viel zum Thema gefunden.
Wäre der Leistungspreis genau gleich hoch, wenn es mich als Mitverbraucher nicht gegeben hätte? Oder ist der schon irgendwie verbrauchsabhängig?

Falls relevant: Der Gesamtverbrauch beträgt etwa 35 kWh (davon ca. 1/3 von mir).

  •  rabaum
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21.9.2022 ( #1)


ildefonso schrieb: Ich habe das zu bezahlen was durch meine Nutzung zusätzlich angefallen ist.

Ist das so vereinbart oder deine Interpretation?



ildefonso schrieb: Wäre der Leistungspreis genau gleich hoch, wenn es mich als Mitverbraucher nicht gegeben hätte?

Das sind Fixkosten die von der Anschlussgröße bzw. -leistung abhängen, im konkreten Fall 11 kW. Egal, ob da jetzt 5.000 kWh oder 6.000 kWh drüber laufen.


  •  ildefonso
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.9.2022 ( #2)
@rabaum

Danke. Sowas in der Art hatte ich eh schon in Verdacht.
Denn auf der Seite der Wien-Energie fand ich dann auch irgendwo den Hinweis dass sich das nach der Wohnungsgröße richtet.

Danke dass Du wegen der Abrechnung nachfragst. Ja, ich denke dass das schon so passt


  •  rabaum
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.9.2022 ( #3)


ildefonso schrieb: Danke dass Du wegen der Abrechnung nachfragst. Ja, ich denke dass das schon so passt

Kommt halt immer drauf an, in welchem Verhältnis man steht. Ob man mit Vollkosten oder Grenzkosten rechnet. 

Die Mietwagenfirma verrechnet dir auch nicht nur den Sprit, weil das Auto ja sowieso schon da steht...




  •  ildefonso
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
23.9.2022 ( #4)
@rabaum
Es ist ein gutes und sehr enges Verhältnis


rabaum schrieb: Die Mietwagenfirma verrechnet dir auch nicht nur den Sprit, weil das Auto ja sowieso schon da steht...

Ich steh' auch auf Autovergleiche, aber das hinkt halt, da man ein Auto ja nur 1x gleichzeitug benutzen kann, während Strom von mehreren Personen gleichzeitig bezogen werden kann.

Machen wir es so:
Dein Nachbar zapft eine größere Menge Strom von Dir.

Normalerweise wäre Deine Stromrechnung 2.000 Euro hoch (10.000 kWh).

Aufgrund des gezapften Stroms erhöht sich die Stromrechnung jedoch auf 2.700 Euro (15.000 kWh).

Verrechet man dem Nachbarn jetzt 700 Euro, denn das sind die tatsächlich angefallenen Mehrkosten für die 5.000 kWh?

Oder sagt man er muß 1/3 (900 Euro) der Gesamtrechnung bezahlen?
Er muß also auch bei der Zählermiete, der Grundgebühr und den sonstigen verbrauchsunabhängigen Kosten mitzahlen. Bei dieser Variante würdest Du als Stromlieferant dann tatsächlich monetär profitieren. Denn plötzlich kannst Du Kosten, die auch ohne diese Stromlieferung angefallen wären, mit jemanden teilen.

Es gibt für beide Varianten gute Gründe.
Wenn Du Deinem Nachbar nahestehst, würdest aber möglicherweise nur 700 verlangen.

  •  rabaum
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
23.9.2022 ( #5)


ildefonso schrieb: da man ein Auto ja nur 1x gleichzeitug benutzen kann, während Strom von mehreren Personen gleichzeitig bezogen werden kann.

Da hast recht, und die Stromleitung nützt sich außerdem nicht ab. 
Dennoch ist es eine Frage der Dauer und der Beziehung.

Dem Nachbarn kurz mit ein paar kWh aushelfen: von gratis bis Grenzkosten verrechnen.

Hängt rein hypothetisch ein Untermieter das ganze Jahr an deinem Stromanschluss, dann teilt man da natürlich aliqot sämtliche Kosten auf.


  •  ildefonso
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
23.9.2022 ( #6)
Es ist halt so wie's ist. Es geht nach KWh.

Als Außenstehender kann man das halt nur schwer beurteilen vor allem weil man die sonstigen Begleitumstände ja nicht kennt.

PS: Sollte ich mal einen Kostenrechner brauche, komme ich auf Dich zurück



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