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40% Aufschlag für Sonderwünsche?

10 Beiträge | 16.2. - 29.4.2010
Unser Bauträger verrechnet 40% Aufschlag für Sonderwünsche,und 20% Abschlag bei nicht "konsumierten" Leistungen. Ist das Branchenüblich? Mir erscheint das weit überhöht...

 
16.2.2010 20:23
lass' halt mal das vertragsanbot prüfen...
http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318865112598

ist wie immer: der eine teil kann sich wünschen, was er will - wenn ihm der andere das nicht abnimmt, wird's nix.

erst unterschreiben und dann motzen ist hingegen nicht so toll - aber selbst da gibt's rücktrittsfristen gem. kschg.
16.2.2010 21:32
der Vertrag ist OK...
...nur dort steht nix von den Aufschlägen für die Sonderwünsche. Das haben wir durch Zufall herausgefunden. (Zu einem Angebot wurde irrtümlich die interne Kalkulation mitgeschickt)

Aber Danke für die Info, ich werde den VKI mal kontaktieren.
17.2.2010 13:03
wenn's nicht vereinbart wurde, ist es auch nicht ...
vertragsgegenständlich - und damit wäre es zusätzlich zu verhandeln, da ansonsten nur die normalen kosten zu verrechnen gewesen wären.


17.2.2010 14:16
@scuba
Versteh nicht ganz die rechnung.
Wenn ich einen Sonderwunsch habe, dann werd ich diese Leistung (zu 100 % ) bezahlen müssen.
Wenn ich was nicht in Anspruch nehme, zahl ich gar nix dafür.
17.2.2010 14:50
@gdfde
Wenn ich aber für eine Leistung, die beim Baumeister EUR 10000.- kostet, beim Bauträger EUR 14000.- zahle, dann passt für mich die Relation nicht. Eines ist mir schon klar, der Bauträger will für seine Arbeit (muss ein Angebot einholen, und die Rechnung legen, bzw. an die Baufirma zahlen) entlohnt werden. Aber dafür 40% Aufschlag zu verlangen, erscheint mir zu viel.
Mit meiner Frage/Beitrag würde ich gerne herausfinden, ob diese 40% üblich sind.
Einige Sonderwünsche können leider nicht nachträglich mit anderen Firmen ausgeführt werden.(zB FBH, Kellerisolierung, Fenster, etc.), da ist man an den Bauträger gebunden.
17.2.2010 22:04
@scuba
also unser gu hat einen aufschlag auf fremdfirmen von 15%. ist aber glaub ich etwas anders als wenn man mit bauträger baut.

lg
fruzzy
28.2.2010 12:55
Bauträgeraufschlag
üblich ist es nicht. Es gibt BT die überlassen dem GU die Sonderwunschabwicklung (nach positiver Zustimmung).
Durch den Zuschlag wird jedoch auch die Haftung übernommen.
Die Änderung der Pläne könnte auch damit abgegolten sein.
25.4.2010 16:42
das ist so beim gu
es gibt immer ein vor, und ein nach, der unterschrift! drumm immer erst unterschreiben biss alles fix ausgemacht ist!
27.4.2010 13:44
Wenn der Bauträger auf die Baufirmen-Rechnung, die er bekommt, schulmäßig seine tats. Kosten aufschlagen will, könnte er schon an die 25-30% herankommen, weil die Honorare und Nebenkosten von den Baukosten (BAK) berechnet werden. DH zB der Architekt bemisst sein Honorar in % von den BAK - auch von den Sonderwünschen, weil sie ja vom Arch. auch beplant werden müssen (Einarbeiten in die Pläne, Abstimung mit E- und HLS Planung etc.).
Zzgl. Gewinn sind das dann 40%. Dieser "schulmäßige" Aufschlag ist am Markt aber vermutlich undurchsetzbar.
Im GU-Bereich sind 8% Aufschlag üblich.
29.4.2010 10:10
@scuba
die frage ist doch nur, ob du das zahlen willst oder nicht.

unser GU wollte teilweise auch aberwitzige preise für änderungen und "sonderwünsche". die preise hab ich immer auf marktüblichkeit geprüft und dort wo es zu teuer war gemeint, ich mach's selber oder mit einer anderen firma. auf einmal waren die "aufschläge" dann weg...

lg nymano.


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