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easy Peer 2 Peer - Es geht los teilen

30.9. -22.10.2026    92 Antworten    23 Autoren 92 2026-10-22T18:58:10+02:00    5 Empfehlungen
     
Zusammenfassung
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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
30.09.2026
97
Endlich.
Ab morgen sollte der P2P Handel ohne viel bürokratischen Aufwand möglich sein.

https://energiegemeinschaften.gv.at/peer-to-peer-vertraege/


2026/20260930130698.png
https://eg-austria.at/peer-to-peer-stromhandel-oesterreich-p2p/

Für Lokal hätte ich schon einige Anwendungen, mit Haushalten die am gleichen Trafo hängen und sich so 57% Netzentgelte sparen.
Mein Elternhaus wurde leider auf ein andere Umspannwerk verlegt, was dessen Netzentgelte leider nur um 28% verringert. Sind aber beide bei der NetzOÖ.

Musterverträge findet man ja bereits auf der Energiegemeinschaften Homepage.

Welches Portal nutzt man zur Anmeldung? Einfach beim EDA-Portal anmelden?
Sind die Verbräuche aller Teilnehmer dann dort ersichtlich? Gibts eine automatische Abrechnung per Bankeinzug?

Wie geht ihr das an?

Auf der Suche nach einer Anleitung 🙂

  •  Oesterreicher
  •   Bronze-Award
30.9.2026  (#1)
Aber das mit den Netzgebühren kommt doch erst nächstes Jahr wenn ich es richtig im Kopf habe.

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  •  christoph1703
30.9.2026  (#2)
Ich weiß grad nicht wo, aber hab gelesen, die VNB setzen das mit 5.10. um. Netz NÖ hat ein Wartungsfenster bis inkl 4.10. angekündigt, nehme an das wird damit zusammenhängen. In den Musterverträgen klingts so, als müsste jeder Teilnehmer das einfach im Portal angeben und fertig. 

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  •  chavez
30.9.2026  (#3)

zitat..
Oesterreicher schrieb:

Aber das mit den Netzgebühren kommt doch erst nächstes Jahr wenn ich es richtig im Kopf habe.

Ja steht auch so im Link:
Peer-to-Peer-Verträge (P2P)
Neu ab 01.10.2026:  
  • Die neuen Bestimmungen für die gemeinsame Energienutzung bzw. Energiegemeinschaften (Bürgerenergie – ElWG § 65 Abs. 1 Z 6 und Abs. 2 sowie die §§ 66 bis 72) treten mit 01.10.2026 in Kraft.
  • Ab 05.10.2026 können die  neuen Möglichkeiten vorübergehend nur mit Zählpunkten umgesetzt werden, die alle beim selben Netzbetreiber sind. Die Umsetzung über mehrere Netzgebiete bzw. österreichweit wird voraussichtlich erst ab April 2027 möglich sein.
  • Nach heutigem Stand tritt die novellierte Verordnung zu den Netzentgelten (SNE-VO) am 01.01.2027  in Kraft. Erst ab diesem Zeitpunkt gelten voraussichtlich die festgelegten Netzentgeltreduktionen sowie deren Ausweitung auf  lokale und regionale BEG/P2P/EVA. Das bedeutet: Diese Modelle können zwar bereits ab 05.10.2026 im lokalen und regionalen Bereich eines Netzbetreibers umgesetzt werden,  jedoch kann der Netzbetreiber aufgrund der noch fehlenden Verordnung im Zeitraum Oktober bis Dezember 2026 keine vergünstigten Netzentgelte verrechnen. Somit haben bis Ende 2026 weiterhin  nur Mitglieder einer lokalen/regionalen EEG ein Anrecht auf den reduzierten Netzarbeitspreis.




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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
30.9.2026  (#4)
Das ist auch völlig in Ordnung, immerhin haben wir jetzt so lange drauf gewartet dass es auf die 2 Monate auch nicht mehr ankommt 😉
Würde aber den Überschuss trotzdem schon gerne verteilen, man spart ja auch bei den Kosten pro kWh.

Wie und wo man das also durchführt ist die Frage.

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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
30.9.2026  (#5)

zitat..
derLandmann schrieb:

Würde aber den Überschuss trotzdem schon gerne verteilen

AT003100000009912345678910034040 - das wär ein Zählpunkt wo Du Strom hinschicken kannst kostenlos 
DANKE fürn Überschuss ! 😇


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  •  Oesterreicher
  •   Bronze-Award
1.10.2026  (#6)
Bei uns im Haus. Wir haben PV und Akku und GEA ging nicht weil das dann auch den Akku genutzt hätte. Das wollte ich nicht weil wir die Anlage gekauft haben und auch ein extra Zähler hätte eingebaut werden müssen beim Anschluss vor den beiden Zählern. Zudem wäre die PV dann direkt am Netz.
P2P bietet uns die Möglichkeit direkt im Haus dann den Strom weiter zu geben, es bleibt an unserem Zählpunkt und was raus geht von uns geht dann rein beim anderen Zähler und wird dann innerhalb der 15-Min verrechnet und der Andere muss keine Netzgebühren zahlen. Kommt nichts von der PV und wir nutzen unseren Akku kann der Andere unseren Akku nicht leerziehen. Reine Überschusseinspeisung. Wäre mit GEA nicht gegangen in der Form.

Verwandte haben wir dann auch am selben Umspannwerk. Könnten 28% sparen. Wobei das 2027 hinfällig wird. Dann sind es 28% vom neuen kWh Netzgebührenpreis und bin gespannt was mit den KW passiert, die während der Nutzung des P2P genutzt werden. Sonst sind 28% nicht mehr 28% sondern 14%... 
Aber an die Erfahrenen: Wie könnte ich denn für beispielsweise den Nutzer des P2P Vertrages dafür sorgen, dass er WEISS, was meine Anlage gerade liefert? In Echtzeit alle Daten ins Internet geben und er kann sie dann, ebenfalls mit Hardware auslesen und an sein Energiemanagementsystem übergeben welches die Daten nutzt? Sonst meint der: "Ah,wir haben 13:00, da kommt eh viel von seiner PV, ich koch mal mit allen drei Phasen!" und ich bin hier grad das E-Auto mit 11KW laden. Oder wenn eine Wolke kommt. Dann zieht er mit vollen KW ausm Netz und zahlt höhere Gebühren wegen mehr KW. 


Fragen über Fragen.


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  •  thohem
1.10.2026  (#7)

zitat..
Oesterreicher schrieb: In Echtzeit alle Daten ins Internet geben und er kann sie dann, ebenfalls mit Hardware auslesen und an sein Energiemanagementsystem übergeben welches die Daten nutzt?

Genau so macht man das, ja. Ein paar SBUs besorgen und Datenbank bespielen, fertig 


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  •  ck
1.10.2026  (#8)

zitat..
Oesterreicher schrieb: Wobei das 2027 hinfällig wird. Dann sind es 28% vom neuen kWh Netzgebührenpreis und bin gespannt was mit den KW passiert, die während der Nutzung des P2P genutzt werden. Sonst sind 28% nicht mehr 28% sondern 14%... 

Aha, kennst du schon die SNE 2027?


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  •  Oesterreicher
  •   Bronze-Award
1.10.2026  (#9)
Bisher war es auf die kWh, weil alles per kWh berechnet wird. Wie es kommt weiss eben keiner. Weder bei SNAP, WiNAP und auch hier bei den bisherigen 28%. 

Ich bezweifel nur, dass der Netzbetreiber und die e-control nicht einen Mechanismus einbauen, indem der Privathaushalt dennoch genug zahlen muss. 

@thohem 
SBU?


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  •  Innuendo
  •   Gold-Award
1.10.2026  (#10)
Macht es irgendeinen Sinn, eine 2j ahre alte, rein lokale EEG mit einem Teilnehmer umzustellen? Verein auflösen etc.?
Anscheinend gibt es ja den Nachteil:
"Bei Peer2Peer verliert man die Befreiung von der Elektrizitätsabgabe und vom Erneuerbaren-Förderbetrag."

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
1.10.2026  (#11)

2026/20261001559001.png



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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
1.10.2026  (#12)

zitat..
Oesterreicher schrieb: Wie könnte ich denn für beispielsweise den Nutzer des P2P Vertrages dafür sorgen, dass er WEISS, was meine Anlage gerade liefert? In Echtzeit alle Daten ins Internet geben und er kann sie dann, ebenfalls mit Hardware auslesen und an sein Energiemanagementsystem übergeben welches die Daten nutzt?


2026/2026100163676.png

Am Beispiel Fronius kann ich einfach einen Nutzer als "Viewer" anlegen, der sieht dann meine Daten.

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  •  Oesterreicher
  •   Bronze-Award
1.10.2026  (#13)
Ok, aber wann sieht der die? Weil ganz normal vom Netzbetreiber (der heute morgen noch Fehler500 und jetzt Unauthorized Permition! hat) kommt erst einen Tag später und nicht aktuell. 

Nunja, da steht MUSS. Wenn ich das also nicht habe, darf ich kein P2P machen? Kann doch der Netz OÖ egal sein...

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
1.10.2026  (#14)
Ich denke sie wollen nur ausschließen, dass jemand annimmt diese Infos stellt der Netzbetreiber bereit, also wenn dein Abnehmer diese Infos benötigt sollst du dich quasi selbst drum kümmern?

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  •  cutcher
1.10.2026  (#15)
Oder dass nicht aus dem Speicher bei der oemag eingespeist wird

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  •  ck
1.10.2026  (#16)

zitat..
cutcher schrieb: Oder dass nicht aus dem Speicher bei der oemag eingespeist wird

Das war auch mein erster Gedanke.

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  •  Oesterreicher
  •   Bronze-Award
1.10.2026  (#17)
Das ist doch dem Netzbetreiber egal... Die sind doch alle separiert.

Ok, dann haben sie es sprachlich komisch gemacht, fehlt der Zusatz "wenn gewollt". Weil P2P ist doch sowieso ein Vertrag von 2en. Wenn man dann 15- Min-Werte haben will, muss man halt selber dafür sorgen. Es wäre halt komisch wenn man muss.

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  •  andreas82
  •   Bronze-Award
1.10.2026  (#18)

zitat..
Oesterreicher schrieb:

Bei uns im Haus. Wir haben PV und Akku und GEA ging nicht weil das dann auch den Akku genutzt hätte. Das wollte ich nicht weil wir die Anlage gekauft haben und auch ein extra Zähler hätte eingebaut werden müssen beim Anschluss vor den beiden Zählern. Zudem wäre die PV dann direkt am Netz.
P2P bietet uns die Möglichkeit direkt im Haus dann den Strom weiter zu geben, es bleibt an unserem Zählpunkt und was raus geht von uns geht dann rein beim anderen Zähler und wird dann innerhalb der 15-Min verrechnet und der Andere muss keine Netzgebühren zahlen. Kommt nichts von der PV und wir nutzen unseren Akku kann der Andere unseren Akku nicht leerziehen. Reine Überschusseinspeisung. Wäre mit GEA nicht gegangen in der Form.

Verwandte haben wir dann auch am selben Umspannwerk. Könnten 28% sparen. Wobei das 2027 hinfällig wird. Dann sind es 28% vom neuen kWh Netzgebührenpreis und bin gespannt was mit den KW passiert, die während der Nutzung des P2P genutzt werden. Sonst sind 28% nicht mehr 28% sondern 14%... 

Aber an die Erfahrenen: Wie könnte ich denn für beispielsweise den Nutzer des P2P Vertrages dafür sorgen, dass er WEISS, was meine Anlage gerade liefert? In Echtzeit alle Daten ins Internet geben und er kann sie dann, ebenfalls mit Hardware auslesen und an sein Energiemanagementsystem übergeben welches die Daten nutzt? Sonst meint der: "Ah,wir haben 13:00, da kommt eh viel von seiner PV, ich koch mal mit allen drei Phasen!" und ich bin hier grad das E-Auto mit 11KW laden. Oder wenn eine Wolke kommt. Dann zieht er mit vollen KW ausm Netz und zahlt höhere Gebühren wegen mehr KW. 

Fragen über Fragen.

den Gedankengang hab ich noch nicht verstanden - GEA geht nicht aber P2P schon? da ist ja physikalisch und rechnerisch alles exakt gleich. sogar mit dem Nachteil, dass für GEA aktuell die interne Leistung ausgenommen ist von der Spitzen-Verrechnung.
Sofern du deinen SmartMeter (das PV Teil, nicht das vom Netz) nicht bewusst im Allgemeinteil eingebaut hast kann dir der Nachbar doch nicht den Akku leer machen weil dein WR WR [Wechselrichter] sieht ja nur den Verbrauch ab deinem Netz und wird ja nur dann ggf. aus dem Akku einspeisen...
Es ist mMn umgekehrt - wenn man WILL dass man innerhalb der GEA/StandortP2P aus dem Akiu versorgt dann muss man eben einen Zähler im allgemeinen Teil setzen der Bezug von allen erkennen kann.




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  •  andreas82
  •   Bronze-Award
1.10.2026  (#19)

zitat..
Innuendo schrieb:

Macht es irgendeinen Sinn, eine 2j ahre alte, rein lokale EEG mit einem Teilnehmer umzustellen? Verein auflösen etc.?
Anscheinend gibt es ja den Nachteil:
"Bei Peer2Peer verliert man die Befreiung von der Elektrizitätsabgabe und vom Erneuerbaren-Förderbetrag."

sofern der Aufwand für den Verein aktuell nicht extrem ist würde ich das mal laufen lassen.


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  •  etzldl
1.10.2026  (#20)
Habe eine EEG mit einem Teil der Familie, alle am gleichen Trafo. 
Kann ich zusätzlich p2p aufbauen mit anderen Familienmitgliederndie im gleichen Netz sind.
Kurz gesagt: darf ich eeg und p2p gleichzeitig beliefern?


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  •  andreas82
  •   Bronze-Award
2.10.2026  (#21)
ja, das ist gleich zu sehen wie wenn du an mehreren EEGs teilnehmen würdest. du musst nur einen Faktor festlegen zB 50/50.

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