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PV-Planung: Erste Schritte teilen

10.9. -16.9.2026    9 Antworten    7 Autoren 9 2026-09-16T08:30:25+02:00
 
Zusammenfassung
  •  RainierWolfcastle
10.09.2026
9
Ich beschäftige mich unser geplantes EFH nun mit der Planung der Photovoltaikanlage. Ich hab einige sehr grundlegende Fragen an euch 😬 Ich würde zumindest die Montage der Module gerne selber machen und für den Rest natürlich einen Professionisten engagieren.

Ausgangssituation
4 Personen, SWWP, KWL, (noch) kein Elektroauto. Brauchwasser wird vermutlich mithilfe eines Speicher bereitgestellt.


2026/20260910305074.png

Relevanten Schattenwurf wird es nicht geben, die in der Nähe stehenden Bäume sind weit genug entfernt.

Es gibt drei potentielle Flächen zu belegen, wobei die größte Fläche  ~SW ausgerichtet ist. Die will ich jedenfalls belegen. Das NO-Dach und der Carport sind optionale Ausbauflächen.

Ich hab mich mal in der Testversion von PVSol gespielt und die beiden Flächen voll belegt. Damit komme ich auf insgesamt 80 Module:


2026/20260910796965.png

Erste Frage: Wie wähle ich aus der überwältigenden Auswahl an verfügbaren Modulen die "richtigen" aus? Oder zumindest mal den Hersteller? Oder nehme ich von denen, die meine Grundanforderungen erfüllen (z.B. Leistung, Preis, Optik), einfach die gerade billigsten?
Zweite Frage: Wieviel Abstand brauche ich zu den Dachrändern?

Bin über alle Hinweise und Gedanken dankbar 🙂

  •  christoph1703
10.9.2026  (#1)

zitat..
RainierWolfcastle schrieb: Oder nehme ich von denen, die meine Grundanforderungen erfüllen (z.B. Leistung, Preis, Optik), einfach die gerade billigsten?

Dieses. Bei deiner Fläche kannst du auch veraltete Module mit 10% weniger Leistung als die aktuelle Generation zum halben Preis nehmen. Also nach Restbeständen Ausschau halten.

Bei dem flachen Dach wären die Fullscreen von DAH eine Überlegung wert, da rutschen Schnee und Dreck einfach ab.

Blechdach ist für die Montage schon gut 👍


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  •  gschnasl
10.9.2026  (#2)
Du solltest aber auch die Steuerfreiheit von 35kwp Module und 25kw  Wechselrichterleistung beachten. Bei deinem Entwurf bist du knapp drüber. 

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
10.9.2026  (#3)

zitat..
gschnasl schrieb:

Du solltest aber auch die Steuerfreiheit von 35kwp Module und 25kw  Wechselrichterleistung beachten. Bei deinem Entwurf bist du knapp drüber.

2 Wechselrichter und den zweiten auf Frau melden


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  •  Ziegelrot
  •   Gold-Award
11.9.2026  (#4)

zitat..
RainierWolfcastle schrieb: Zweite Frage: Wieviel Abstand brauche ich zu den Dachrändern?

Für einen isolierten Blitzschutz solltest du den Trennungsabstand berücksichtigen.


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  •  Msgruber
  •   Bronze-Award
11.9.2026  (#5)

zitat..
Lu1994 schrieb: 2 Wechselrichter und den zweiten auf Frau melden

Braucht man dazu eine zweite NZZ usw.? Oder wo/wie meldet man die zweite Person wenn sowieso mehrere WR WR [Wechselrichter] vorhanden sind? Und das hebt dann die 35kWp Grenze auch auf nehm ich an?

Sorry für die vielen Fragen, bin mit 36,5kWp aktuell auch in einer Grenzsituation gefangen... 😅


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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
12.9.2026  (#6)

zitat..
Msgruber schrieb:

──────..
Lu1994 schrieb: 2 Wechselrichter und den zweiten auf Frau melden
───────────────

Braucht man dazu eine zweite NZZ usw.? Oder wo/wie meldet man die zweite Person wenn sowieso mehrere WR WR [Wechselrichter] vorhanden sind? Und das hebt dann die 35kWp Grenze auch auf nehm ich an?

Sorry für die vielen Fragen, bin mit 36,5kWp aktuell auch in einer Grenzsituation gefangen... 😅

Ja brauchst einen eigenen Smartmeter für die Frau etc

Oder du hast dich ganz blöd verrechnet bei der Anlagenleistung...


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  •  RainierWolfcastle
15.9.2026  (#7)

zitat..
gschnasl schrieb:

Du solltest aber auch die Steuerfreiheit von 35kwp Module und 25kw  Wechselrichterleistung beachten. Bei deinem Entwurf bist du knapp drüber.

 

zitat..
Ziegelrot schrieb:

──────..
RainierWolfcastle schrieb: Zweite Frage: Wieviel Abstand brauche ich zu den Dachrändern?
───────────────

Für einen isolierten Blitzschutz solltest du den Trennungsabstand berücksichtigen.

Danke für die Hinweise!

Was spricht gegen den Plan, vorerst nur die SW-Seite zu belegen, den Rest des System - also v.a. den Wechselrichter - schon auf einen Gesamtausbau auszulegen? Die Idee wäre, dass bei einem zukünftigem Ausbau der Anlage geringere Änderungen notwendig wären. Klarerweise wäre die Anschaffungskosten jetzt mal höher, da ein größer dimensionierter Wechselrichter vermutlich auch teurer sein wird.

Was meint ihr?




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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
15.9.2026  (#8)

zitat..
RainierWolfcastle schrieb:

──────..
gschnasl schrieb:

Du solltest aber auch die Steuerfreiheit von 35kwp Module und 25kw  Wechselrichterleistung beachten. Bei deinem Entwurf bist du knapp drüber.
───────────────

 

──────..
Ziegelrot schrieb:

──────..
RainierWolfcastle schrieb: Zweite Frage: Wieviel Abstand brauche ich zu den Dachrändern?
───────────────

Für einen isolierten Blitzschutz solltest du den Trennungsabstand berücksichtigen.
───────────────

Danke für die Hinweise!

Was spricht gegen den Plan, vorerst nur die SW-Seite zu belegen, den Rest des System - also v.a. den Wechselrichter - schon auf einen Gesamtausbau auszulegen? Die Idee wäre, dass bei einem zukünftigem Ausbau der Anlage geringere Änderungen notwendig wären. Klarerweise wäre die Anschaffungskosten jetzt mal höher, da ein größer dimensionierter Wechselrichter vermutlich auch teurer sein wird.

Was meint ihr?

Da hätte ich lieber mehr kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung] am Dach als kVA beim WR WR [Wechselrichter], im Sommer hast in jedem Fall Strom zum Sau füttern, im Winter bringen dir die Platten mehr

Je nach System kannst dann später einen kleinen WR WR [Wechselrichter] dazukaufen und kaskadierend betreiben und steckst einen String einfach um

Wenn maximale Leistung sowieso der Plan ist würde ich aber nicht geizen, niemand hier im Forum jammert, dass seine Anlage zu groß ist, zumal die Grenzkosten jetzt am geringsten sind


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Hallo RainierWolfcastle,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: PV-Planung: Erste Schritte

  •  alhei
  •   Bronze-Award
16.9.2026  (#9)
Zu 35kWp/25kVA und Dachränder:
Ich würde hier einfach das Norddach auch Hochkant legen, dann bist du vermutlich knapp unter 35kWp und veilleicht schaut es mit dem Rand dort auch nicht so knapp aus.
Prinzipiell kann man aber schon recht weit an den Rand gehen, aber es ist dann immer ein Statik-/Windlast-Thema (das ich nicht beantworten kann). Ich habe meine Module beim Ziegeldach fast gleichauf mit dem Dachende. Ich habe da aber auch bei den Ortgang-Ziegeln Dachhaken gesetzt, somit ist das dort schon deutlich stabiler und meine Sparren sind auch nicht zu klein dimensioniert.

die 25kVA beziehen sich im Übrigen nicht auf den Wechselrichter, sondern auf das was du laut Netzbetreiber vereinbart hat (falls du die überhaupt bekommst).

Ich würde daher gleich alles machen, knapp unter 35kWp (somit ist das Steuerproblem nahezu ausgeschlossen), und auch gleich einen passenden WR WR [Wechselrichter] (z.B. 25kW oder sogar größer). Ich halte eher nichts von einer Wechselrichterfarm. Zudem hat ein großer WR WR [Wechselrichter] auch den Vorteil, dass der dann auch ein große Batterie ordentlich bedienen kann und somit auch das gesamte Haus z.B. über den Backup-Port versorgt werden kann.

Module: Wenn du selbst kaufst und monierst: Nimm das beste Preis-Leistungsverhältnis. Hochperfomante und Verschattungskaiser brauchst du hier ja gar nicht, weil du viel Platz und keinen Schatten hast.


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