Finanzierung - wie würdet ihr vorgehen?
31.8.
-1.9.2026
7 Antworten
5 Autoren
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Kinderbetreuungsgeld zählt nicht als Einkommen imho... |
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da es sich beim Kinderbetreuungsgeld um eine Transferleistung (die daher nicht pfändbar ist) handelt, würde diese bei der Erfüllung der regulatorischen Vorgaben auch bei einer zeitnahen Finanzierungseinreichung in vielen Fällen nur sehr eingeschränkt berücksichtigt werden können. Dazu gibt es je nach Institut unterschiedliche Regelungen (beispielsweise das Ansetzen von 50% des Karenzgeldes wenn die Tätigkeit davor eine Vollbeschäftigung war bzw. 100% bei Teilzeitbeschäftigung oder überhaupt die volle Anrechnung bei bankseitiger Annahme, dass (mit Bestätigung des Kreditnehmers) die Tätigkeit künftig im Ausmaß von x und der Bezahlung von y erfolgen wird). Viele unterschiedliche Sichtweisen je nach Bank. In weiterer Folge wird es stark davon abhängen, wie hoch das Erwerbseinkommen des zweiten Kreditnehmers aussieht, um sowohl in der Haushaltsrechnung wie auch bei der Kalkulation des DSTI ausreichende Werte zu bekommen. was auch in Ordnung ist. Wichtig für die Bank im Vorhinein zu wissen ist, um welches Förderdarlehen (rückzahlbar, nicht rückzahlbar, Annuitätenzuschuss, etc.) es sich handelt. Wenn es sich beispielsweise um ein rückzahlbares Darlehen handelt, dann wird dieses in Abhängigkeit der zeitlichen Beanspruchung vielleicht sogar zwischenzufinanzieren sein - hängt halt von eurem Bauzeitplan ab. da hat er Recht - wesentlich für eine Finanzierungszusage ist jedenfalls ein Einreichplan (der spätestens für die Ausstellung der Kreditvertragsunterlagen bewilligt sein sollte). Sollten sich im Laufe der Finanzierungseinreichung planerisch (dem Umfang der Wohnfläche nach) noch Änderungen ergeben, so sind diese zeitnah unbedingt der Bank mitzuteilen, da die bankinterne Immobilienbewertung zur Erfassung der Beleihungsquote auch auf Basis der übermittelten Flächen erfolgt. wichtig wird auch hier sein, dass die jeweils bankinternen Auszahlungskontrollen einzuhalten sind - und diese sehen die Auszahlung nach Rechnungslegung im Ausmaß von oftmals zumindest 70% (eher mind. 75%) der Kreditvaluta vor (Thema Eigenleistung). Nachdem ihr einen komfortablen Eigenkapitalpolster habt, kann man im konkreten Fall jedoch schön "jonglieren". ergänzend Gesamtkostenaufstellung, Bau- und Ausstattungsbeschreibung, Eigenmittelnachweis, etc.. Für das Abschließen (im Sinne einer Unterschrift auf dem Kreditvertrag) muss jedenfalls wie oben erwähnt der Einreichplan bewilligt sein. Wenn ihr euch "nur" eine Finanzierungszusage holt, so ist diese in manchen Fällen "länger" gültig (bis zu 3 Monate). Falls es ein Institut ist, dass die Konditionengültigkeit nicht ebenfalls so lange ausspricht, muss man halt schauen, wie dann die Marktzinsen aussehen. |
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| Hallo LiConsult, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. | ||
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Und wie hoch ist das monatliche Nettoeinkommen von KN1, ohne staatliche Transferleistungen (dazu zählen wie weiter oben erwähnt auch Familienbonus und Familienbeihilfe)? Bei 275.000 Hypothekardarlehen sowie 55.000 Förderbetrag Land Burgenland, also in Summe ca. 330.000 € Fremdverbindlichkeit zuzüglich Finanzierungsnebenkosten würde ich da mal Daumen mal Pi 4.000 € netto ansetzen. Wenn vorliegen (Kostenschätzung Status bewohnfertig) dann ja. Ergänzen würde ich den Energieausweis. Üblicherweise reichen der hier im 10J Fixzinsbereich sehr kompetitiven Bank der Vorabzug des Einreichplans und der Vorabzug des EA EA [Energieausweis] für die Kreditvertragsunterschrift. Freilich sollten die Werte endabgestimmt sein. Der Geldfluss aus dem Kreditvertrag kann jedoch erst nach Vorlage der erwähnten Bewilligung (Baugenehmigung, genehmigter Einreichplan) erfolgen. Also ich würde die Maschine starten. |
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Kleine Milchmädchenrechnung: gehaltsabhängiges Elterngeld sind derzeit bissl über 2k€/Monat. Nennen wir es 25k€ in Jahr. Bleiben also ca 55k€ Gehalt über in dieser Annahme. Also ca 1800€/Monat fürs abzahlen. |
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Es geht sich mit Glück und Bauchweh ca ein 130m2 Haus aus. Und da sind null Garten, Carport etc. dabei. Ist das das Ziel? |
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Danke euch für die sehr hilfreichen Rückmeldungen! Ich glaube wir werden uns mal an die Bank wenden für eine Ersteinschätzung. Zwar hat uns der Finanzberater am Anfang des Projekts gesagt dass wir fix den Kredit bekommen, das klingt jedoch für uns gerade etwas komplizierter als wir angenommen hatten. KN2 hat vor der Karenz 3500€ Brutto für 40Std/Woche verdient und wird voraussichrlich nach Ende der Karenz in Elternteilzeit gehen. Einkommen von KN1 sind monatlich 3350 Netto ohne Sonderzahlungen. Meinst du die Kreditrate, oder wie kommst du auf diesen Betrag? Wir sind bisher von einer monatlichen Belastung von +- 1400€ für Kredit und Förderung ausgegangen. Oder ist das ein Humbug? So ziemlich :D es ist uns bewusst dass es ein ambitioniertes Projekt ist und dass wir lange eine Baustelle haben werden. Aber die Hausgröße reicht für uns aus, und mehr als die oben genannte Summe als Kredit aufzunehmen um zB auch die Außenanlagen fertigzustellen oder ein größeres Haus zu bauen, damit fühlen wir uns einfach nicht wohl. Zum Kontext: unsere Alternative wäre, sehr grob dargestellt, eine Miete die ca. so hoch ist wie die Kreditrate, da wir aus Platzgründen früher oder später aus der aktuellen (sehr günstigen) Wohnung raus wollen... Im Freundeskreis zahlen die Meisten zwischen 1200-1800€ Miete für ihre 4 Zimmer Wohnungen. Zugegeben, die Gegend macht es aus. Trotzdem hätten wir für einen ähnlichen Betrag im Monat am Ende etwas eigenes. Vielleicht noch erwähnenswert dass wir 26 und 33 Jahre alt sind und zwar durch die Familienplanung das Einkommen in den nächsten Jahren zuerst mal eingeschränkt ist, dann aber wieder mit mehr Einkommen zu rechnen ist, sodass wir mehr sparen können. Für die Kalkulation haben wir trotzdem das worst case Szenario hergenommen mit nur einem Einkommen um sicherzustellen dass sich das auch so ausgeht. Das klang bisher für uns so plausibel, aber wir sind hier um eines Besseren belehrt zu werden also freuen wir uns über hilfreiche Kritik :) |
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1800€ wäre die leistbare Rate, relativ zum Einkommen (ca). Also 40% vom verdügbaren, pfändbaren Einkommen. Ich hab nicht den genauen Überblick über die Kreditkonditionen. Über den Daumen gepeilt sind die 1300€ ev realistisch, aber ohne Wohnbauförderung. Aber die ist ja glaub ich erstmal 5 Jahre tilgungsfrei und danach habt ihr wieder beide Einkommen? Einzig die knapp über 500k€ Projektkosten sind auf der knapperen Seite wenn man so vergleicht... weil in der Karenz werdet ihr wohl eine Weile danach nicht leicht Geld für Außenanlagen etc zur Seite legen können. Ich teile die Einschätzung, dass das eher ein kompaktes Haus ohne Schnickschnack werden wird (was eh super ist) |
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