Projekt zur intelligenten Steuerung von PV/Wind/Wasser Einspeisung
26.8.
-27.8.2026
4 Antworten
2 Autoren
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Danke Alex. Eine Frage, die sich mir nach lesen deines Blogs noch immer nicht erschließt. Warum ein "fake" Smartmeter Ansatz. Du kannst doch das gleiche erreichen, wenn der Smartmeter des jeweiligen Herstellers als Datenquelle verwendet wird und der WR WR [Wechselrichter] entsprechend angesteuert wird ? Du hast ja eine besondere Anlage mit 4x Fronius Gen24 die jeweils parallel mit Batterien arbeiten. Meine ist zwar nur mit 2x Gen24 mit jeweils eigener Batterie ausgestattet, brauchen aber gemeinsam auch nur ein Fronius SM als Datenquelle um den entsprechenden Netzbezug zu minimieren. Einspeiseoptimierung in eine Energiegemeinschaft mit großer Batterie ist relativ einfach, wenn man die Nachtstunden als Einspeisezeit priorisiert. Wäre nett, wenn du das näher erläutern könntest, warum du diesen Ansatz gewählt hast. Danke und LG |
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Hi Andy, eigentlich gibts dafür ein paar Gründe: 1.) Ich wollte mehrere Gen24 mit Batterien paralell betreiben. Im Moment sind das 4 Stück. Fronius bietet diese Option nicht und somit musste ich die Leistung vom Smartmeter auf die Wechelrichter aufteilen, damit alle gleich belastet werden und im Solarweb alles korrekt angezeigt wird. Das klappt auch. Da bei Modbus die Wechelrichter immer die gleiche Modbus Adresse haben, würden sich 2 Gen24 gegenseitig stören, das habe ich am Anfang auch probiert und man merkte, dass ab und zu die Gen24 fehler beim Smartmeter hatten und die Werte im Solarweb falsch waren. Es verschwanden ab 3 Gen24 auch regelmässig bei einigen Abwechselnt der Smartmeter. Somit musste eine andere Lösung her. 2.) Ein Regeln über die API und dabei die Batterie ständig an den Hausverbrauch anzupassen, wären einge API Calls pro Sekunde und das war nicht das Ziel von Fronius bei der Entwicklung der API. Somit vermute ich, dass mit API Calls die Software von Fronius das nicht Stabil auf lange Zeit mitmacht. 3.) Ich kann den Bezug den jeder Gen24 bekommt, genau steuern - dabei kann ich das gleichmässig mit einem fixen Teiler machen oder die Logik auf eine Berechung nach Batterie Ladestand und vorhandenen KW Stunden in der Batterie aufteilen. d.h. meine Software schaut, dass die Batterien gleichmässig ge- bzw. entladen werden. lg Alex |
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Servus Alex. Danke für die Erklärung. Jetzt verstehe ich den Grund deines Ansatzes. D.h. du betreibst die 4x Gen24 "synchron", indem jeder 25% des einen SM Wertes sieht und entsprechend ausregelt ? Frage: Wie gehst du damit um, daß deine 4 Anlagen unterschiedliche Batteriegrößen haben und damit die SoC nicht synchron verlaufen ? Ich erinnere mich 154, 77, 77 und 100 kWh Batterie pro Gen24 gelesen zu haben. (Ah, dein Punkt (3) beschreibt das) Mein Ansatz ist anders: Bei der Anlage mit 2x Gen24 wird ein Gen24 relative langsam geregelt und der andere moduliert den Rest am Einspeisepunkt ganz normal aus, so wie wenn er alleine wäre, Im Solarweb wird das Ergebnis (mit kleinen Einschränkungen) von beiden Gen24 korrekt angezeigt. In der Solarweb App am Handy sieht man sogar die getrennten Batterien pro Wechselrichter (SoC, aktueller Lade/Entladestrom). Das ganze funktioniert mit einem Fornius SM und 2x Gen24. Sobald ein zweites SM im Spiel ist, "versaut" es die Daten der Anlage im Solarweb. LG, Andy PS: In deinem Blog beschreibst du auch die Balance für die Einspeisung in die EG und den Verdienst bei höheren EInspeisetarifen. Eine kleine Idee: Überleg dir als IT-ler, deine kWh Strom in Token umzuwandeln und den Strom so zu "veredeln". Weg von dezentraler Stromerzeugung hin zu dezentraler Intelligenz ...... |
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Ich hab auch schon ideen zur Steuerung von div. Verbrauchern. Dafür würde ich eine Aktoren Unterstützung einbauen, damit man über MQTT, Tasmota und KNX Events auslösen kann sowie div Echtdaten auf den KNX Bus schicken kann. Das finde ich besser als das über einen Home Assistent, ioBroker oder FHEM zu lösen. Aber die Idee muss noch etwas reifen, bis ich da eine Lösung habe, die ich ins git spielen kann. Über Token bzw. Mining hab ich mir auch schon gedanken gemacht, aber da kann ich mich noch nicht so ganz anfreunden damit ;) Bezüglich der Regelung für die Leistungsaufteilung zu den Wechelrichtern (Du kannst ja unterschiedliche Hersteller zusammen verwenden) hast Du es verstanden, aber es gibt 2 Betriebsmodi, die man umschalten kann. 1.) Statische Verteilung mit einem fixen Teiler zb. 3 Inverter = Geteilt durch 3 2.) Dynamische Verteilung mit einer Formel, die die gespeicherte Energie in den Batterien und den SOC berücksichtigt und dadurch den Anteil jedes Wechelrichters dynamisch bestimmt. Für die Einspeiseregelung gibts aktuell auch 2 Modi für die Energie die Morgen nach Vorhersage überbleiben wird. dh wir schaffen Platz in den Batterien, damit wir auf keinen Fall zu Minus Einspeisetarifen einspeisen. 1.) Konstante Nachteinspeisung - wie es für eine Energiegemeinschaft sinnvoll ist. 2.) Nach dem besten Strompreis d.h. zum höchsten Preis wird die Energie wieder ins Netz geschoben. lg Alex |
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