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·gelöst· Druckverluste Wärmemengenzähler Sensostar teilen

17.8. -19.8.2026    16 Antworten    6 Autoren 16 2026-08-19T06:45:27+02:00
   
Zusammenfassung
  •  Hausbauer2025
17.08.2026
16
Hallo liebe Forumuser,

folgendes Szenario: bei uns wurde ein Sensostar U in die Heizleitung eingebaut. Aktuell haben wir leider aufgrund der Radopress bereits einen Druckverlust von ca. (Summe Zeta-Werte von 130), bei Volumenstrom 20l/min von ca. 0,28 bar. Die Stiebel WPE 06 WP WP [Wärmepumpe] bzw. die integrierte Heizpumpte Wilo Yonos PARA 25/7.0 schafft ca. 6,4m Restförderhöhe (bei laut Stiebel 8K Spreizung bzw. 11,8l/min). Dies deckt sich auch mit dem Pumpendiagramm, siehe unten. Mein Problem - die Sensostar WMZ im Heizkreis hat eine Verjüngung von ca. 8-10mm - der Horror für den Heizkreis. Gibt es hierzu WMZ mit geringeren Druckverlusten oder größeren Durchgangs-DM? Sensostar gibt 0,21 bar Druckverluste bei 1,5m³/h an, das wäre zu viel für mein System - aktuell bin ich bei 25l/min break-even mit Druckverlust und möglicher Förderhöhe der Stiebel Heizpumpe. Anbindeleitung sind alle Aluverbund 32x3mm mit ID 26mm.

Anbei die Fotos der Situation.


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  •  Markus98
18.8.2026  (#1)
Viel mehr als 16-19l/min werden bei der 6er kaum benötigt. Da steigt dann nur der Pumpenstrom, weil nichtnur der Druckverlust in der Senke höher wird, sondern auch im Verflüssiger. Bei 1m3/h sind noch ca. 500mbar Restförderhöhe verfügbar. Das wären bei max. Auslastung bei B0/W35 5,6K Spreizung.

Brauchst du den WMZ, oder willst du ihn einfach?

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  •  Hausbauer2025
18.8.2026  (#2)
Guten Morgen Markus,
 
das Heizsystem ist für mein Gebäude (Flow30) auf 19,8l bei 3K Spreizung ausgelegt. Es stimmt, dass ich wohl die 25l/min bzw. 1500m³/h nicht benötigen werde, aber auch bei 20l/min hätte der WMZ dann grob 0,135 bar Druckverlust, und ich würde schon auch die Möglichkeit haben wollen, das System auch mit ggf. etwas höheren Volumenströmen (wenn auch nur testweise) zu betreiben z.B. 22l/min.

Bei 22l/min bzw. 1,3m³/h hätte die Pumpe nur noch ca. 4,3m Förderhöhe, wenn man dem Diagramm glauben darf. In meinem System wäre ich da bei 3,34m (Verlust ZETA Anbindung und HKV) + 1,35m Verlust WMZ, da bin ich schon auf grob 4,7m. 

Da ich ein sauberes Energiemonitoring aufbaue (WMZ heizen+kühlen im VL VL [Vorlauf]/RL; WMZ für Warmwasser; Loxone Energiezähler), ist dies keine Option. Ich hätte jetzt einmal bei Sensostar angefragt, ob es ggf. andere WMZs gäbe. Der Vorteil des Sensostar Ultraschall-WMZ ist die Einbindung via M-Bus in meine Haustechnik.

Grüße,

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  •  Akani
18.8.2026  (#3)
Für was brauchst den eigentlich? MFH?
Zudem wenn du dir um Druckverlust Gedanken machst solltest bei der Wahl des Rohres beginnen,  wavin mit innen gesteckten Formteiler verjüngt und die Richtungsänderungen sind Winkel statt Bögen.
WMZ könntest noch nen 2,5m3/h verbauen lassen

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  •  Hausbauer2025
18.8.2026  (#4)
Morgen Akani,

wie gesagt für mein Energiemonitoring (heizen/kühlen).

Das Radopress nicht ideal ist, ist mir bewusst, ich konnte leider nicht bei der gesamten Installation dabei sein, und der Insti hat sein System leider so umgesetzt. Ich werde jetzt nicht mehr alles neu verrohren lassen wenn es sich einigermaßen gut ausgeht - bin auch alle HKVs mit 32er Anbindeleitungen angefahren. Die Heizleistung ist auch relativ gering bei mir mit Ptot 5 kW bzw. Preal bei ca. 3,6kW, P80 1,80kW.

Hat der 2,5m³/h aus deiner Sicht Nachteile? Vermutlich nur, wenn ich ganz geringe Volumenströme (bei der Warmwasserbereitung fahre? - aber hier hätte ich den anderen/kleineren WMZ installiert). Denke 600m³/h (10l/min) bis 1500m³/h sollte der 2,5m³/h-Zähler idealerweise genau erfassen können.

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  •  Hausbauer2025
18.8.2026  (#5)
Hallo zusammen,

habe bei Sensostar angefragt - man kann den 2,5m³/h problemlos einbauen, solange man den Anlaufwert nicht unterschreitet - dieser liegt beim 2,5m³/h aber nur bei 12l/h. 

Es gibt aber auch den 1,5m³/h mit DN20 anstatt DN15 (Druckabfall 0,04 bar anstatt 0,21 bar bei Nenndurchfluss) - den werde ich dann tauschen lassen.

@­energiesparhaus, bitte Threadtitel auf "Druckverluste Wärmemengenzähler Sensostar" ändern

Danke und Grüße,


2026/2026081863399.png


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  •  Akani
18.8.2026  (#6)
Würde gar keinen setzen weil dir Wärmemenge die WP WP [Wärmepumpe] misst

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  •  Pflunz
  •   Bronze-Award
18.8.2026  (#7)
Sollte bei einem geschlossenen System wie der Heizung die Förderhöhe nicht komplett egal sein? Was die eine Seite hochgedrückt werden muss zieht die andere Seite wieder runter. Eigentlich sollten nur die Widerstandswerte des Rohrsystems eine Rolle spielen.

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  •  Radschi
  •   Bronze-Award
18.8.2026  (#8)
Es gibt auch die SensoStar U auch mit DN25mm und Q2,5.

Ich habe bei meiner WP WP [Wärmepumpe] (Neura, 18J alt) keinen internen WMZ deshalb überlege ich auch schon herum so einen Zähler einzubauen, ich scheue nur das auseinanderschneiden der Kupferrohre und dann Löten der Fittings...

Meine Leitungen haben DI26, da wäre meine Frage ob DN20 oder DN25 beim Zähler viel Unterschied ausmacht?

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  •  Hausbauer2025
18.8.2026  (#9)

zitat..
Pflunz schrieb: Sollte bei einem geschlossenen System wie der Heizung die Förderhöhe nicht komplett egal sein? Was die eine Seite hochgedrückt werden muss zieht die andere Seite wieder runter. Eigentlich sollten nur die Widerstandswerte des Rohrsystems eine Rolle spielen.

Nein, in der Physik wird dir nichts geschenkt. Der statische Druck bleibt entsprechend konstant, dir bleiben aber Strömungs/-Reibungsverluste, weshalb auch immer wieder im Forum über die hyraulische Anbindung diskutiert wird (Stichwort Radopress, Kupfer, Mapress, C-Stahl etc. pp.)
Siehe Bernoulligleichung (statischer/dynamischer Druck).

zitat..
Radschi schrieb: Meine Leitungen haben DI26, da wäre meine Frage ob DN20 oder DN25 beim Zähler viel Unterschied ausmacht?

Das hängt im wesentlichen von deinem notwendigen Volumenstrom ab. Ich weiß nicht ob das Datenblatt richtig ist, weil da bei DN25 und DN20 Nennvolumenstrom die gleichen Druckverluste propagiert werden. Grundsätzlich wirst du aber den Effekt bei einer DN20 Leitung und deiner DN26 nicht mehr merklich kennen (0,04 bar bei 1,5m³/h bzw. 25l/min) sind überschaubar.
Die Druckverluste bei turbulenten Strömungen steigen quasi mit der Geschwindigkeit zum Quadrat.
 
@Akani, ja stimmt. Ich möchte trotzdem das System entsprechend analysieren/monitoren. Man wird sehen wo die Wahrheit liegt.

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  •  Akani
18.8.2026  (#10)
Versteh ich, aberkannt du dir die Faten eben aus der WP WP [Wärmepumpe] ziehen. 
Wennst dann 2 unterschiedlicheWerte hast welchem vertraust dann mehr

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  •  Hausbauer2025
18.8.2026  (#11)

zitat..
Akani schrieb: Versteh ich, aberkannt du dir die Faten eben aus der WP WP [Wärmepumpe] ziehen. 
Wennst dann 2 unterschiedlicheWerte hast welchem vertraust dann mehr

Ich werde mich bestimmt dazu noch melden 😁
Meine Hoffnung ist, dass sich der Messfehler bzw. die Abweichung bei <5% einpendelt.

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  •  Pflunz
  •   Bronze-Award
18.8.2026  (#12)

zitat..
Hausbauer2025 schrieb:

Nein, in der Physik wird dir nichts geschenkt. Der statische Druck bleibt entsprechend konstant, dir bleiben aber Strömungs/-Reibungsverluste, weshalb auch immer wieder im Forum über die hyraulische Anbindung diskutiert wird (Stichwort Radopress, Kupfer, Mapress, C-Stahl etc. pp.)
Siehe Bernoulligleichung (statischer/dynamischer Druck).

Ich sage nichts wegen der Anbindung, aber einmal ein Quadrat (sagen wir mit 10m Seitenlänge) mit Rohren flach da liegend (also alle Rohre auf gleicher Höhe) und einmal hochkant aufgestellt (ein Rohr am Boden, eins nach oben, eins in der Luft zurück und eins nach unten ). Die Pumpe müsste doch in beiden Fällen gleich viel leisten um die Flüssigkeit mit gleicher Geschwindigkeit im Rohr herum zu pumpen. Das gilt auch für 100m Kantenlänge 

Deswegen verstehe ich nicht wieso bei einem Heizkreis von einer maximalen Förderhöhe gesprochen wird.

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  •  Hausbauer2025
18.8.2026  (#13)


zitat..
Pflunz schrieb: Ich sage nichts wegen der Anbindung, aber einmal ein Quadrat (sagen wir mit 10m Seitenlänge) mit Rohren flach da liegend (also alle Rohre auf gleicher Höhe) und einmal hochkant aufgestellt (ein Rohr am Boden, eins nach oben, eins in der Luft zurück und eins nach unten ). Die Pumpe müsste doch in beiden Fällen gleich viel leisten um die Flüssigkeit mit gleicher Geschwindigkeit im Rohr herum zu pumpen. Das gilt auch für 100m Kantenlänge 

Deswegen verstehe ich nicht wieso bei einem Heizkreis von einer maximalen Förderhöhe gesprochen wird.


Wir reden von der Restförderhöhe die dir der Hersteller für seine interne Umwälzpumpe bei einem gewissen Volumenstrom angibt. Wir rechnen nur die dynamsichen Druckverluste bzw. Druckdifferenz in Förderhöhe um. Die Pumpendiagramme sind auch immer in Förderhöhe angegeben, da hier die Dichte des Mediums keine Rolle spielt, bei Druckangaben schon.

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  •  Pflunz
  •   Bronze-Award
18.8.2026  (#14)
Ah, danke dir. Diese "Einheit" war mir nicht bekannt :D

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  •  Zwosti
  •   Bronze-Award
18.8.2026  (#15)
Was gibt es denn für WMZ bei 35mm Rohre, kann da wer was empfehlen?

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  •  Akani
19.8.2026  (#16)
Ein WMZ wird nicht nach Rohrdimension ausgelegt sondern auf den Messwert in m3/h.

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