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Modulleistung um 80% höher teilen

10.8.2026     12 Antworten    7 Autoren 12 2026-08-10T20:37:38+02:00
   
Zusammenfassung
  •  Mex74
10.08.2026
12
Bei mir läuft seit 4 Jahren ein 10 kw Fronius Wechselrichter mit 13,5 kw Modulleistung samt 16,5 kw Speicher seit heuer im Frühling für die Erdwärme. Zusätzlich ist noch von früher einen thermische Solaranlage am Dach wo jetzt allerdings die Pumpe kaputt ist . Hab die Solarkollektoren schon herunter gebaut allerdings ist jetzt dadurch ein Loch unter den PV Modulen . Könnte das Loch mit 11 PV Modulen auffüllen allerdings komme ich dann auf eine Modulleistung von gut 18kw . Größerer Wechselrichter geht nicht da ich mit 10 Kw begrenzt bin . Hat mit soviel Modullestung jemand Erfahrung da die meisten Hersteller nur bis eine 50% Modulleistung für ihren Wechselrichter werben

  •  christoph1703
10.8.2026  (#1)

zitat..
Mex74 schrieb: Größerer Wechselrichter geht nicht da ich mit 10 Kw begrenzt bin

Das ist kein Hindernis, der WR WR [Wechselrichter] muss halt per Einstellung auf die 10 kW begrenzt werden. Ob er jetzt 10 oder 50 kW könnte, macht keinen Unterschied.


zitat..
Mex74 schrieb: Hat mit soviel Modullestung jemand Erfahrung da die meisten Hersteller nur bis eine 50% Modulleistung für ihren Wechselrichter werben

Im Datenblatt vom WR WR [Wechselrichter] steht das drinnen. Entweder er kanns oder nicht, Erfahrungen zählen da wenig.




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  •  tempo85
  •   Gold-Award
10.8.2026  (#2)
1) Vom Hersteller nicht freigegeben, dadurch keine Garantie/Gewährleistung.
2) Solange man auf die Leerlaufspannungen achtet, wird das trotzdem kein Problem sein.
2b) Wobei man schauen muss, wie man die Strings plant (Dazu bräuchte es Datenblätter der Module alt&neu, anzahl derzeitige Strings und genaue WR WR [Wechselrichter] Type!
3) Und ja, er läuft dann an sonnigen Tagen längere Zeit auf 100 %, wird also thermisch stärker belastet. Speziell wenn er in einer sehr ungünstigen (heißen) Umgebung ist, wird dadurch wohl die Lebensdauer (geringfügig?) sinken.
4) Aber in diesem Fall würden für mich die Vorteile (kein neuer WR WR [Wechselrichter], Dach nicht mehr offen, kein Elektriker nötig, …) klar überwiegen. Und sollte er in ein paar Jahren tatsächlich einmal defekt werden, was auch so passieren kann, kann man ihn noch immer wechseln.

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  •  tepee
  •   Bronze-Award
10.8.2026  (#3)
Welche Ausrichtung hat die Dachfläche?

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  •  Mex74
10.8.2026  (#4)
Nach Süden

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  •  helyx
  •   Gold-Award
10.8.2026  (#5)
Soviel Überbelegung verkraftet der Fronius wohl nicht.
Was du könntest wäre zB 1,6kW auf einen "MikroWR" zu schalten und den Fronius auf 10-1,6=8,4kW zu limitieren.

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  •  tempo85
  •   Gold-Award
10.8.2026  (#6)

zitat..
helyx schrieb:

Soviel Überbelegung verkraftet der Fronius wohl nicht.
Was du könntest wäre zB 1,6kW auf einen "MikroWR" zu schalten und den Fronius auf 10-1,6=8,4kW zu limitieren.

Doch Überbelegung ist solange die Leerlaufspannung nicht zu hoch ist, meist vollkommen unprobolematisch. (Abgesehen wie ich geschrieben habe "Garantie/Gewährleistung" und "in (heißen) Umgebung die Lebensdauer (geringfügig?) sinken".

Ein Bekannter hat auch knapp 26kWp an einem 15kW Fronius, Motivation war damals trotz vollem Dach die Leistungsmessung (NÖ) zu umgehen und hat jetzt sogar noch Platz gefunden und wird jetzt noch ein paar Platten dazu stöpseln.

Ich würde in dem Fall garnicht lange überlegen, nur vorab die Stringe sollte man gut planen.




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  •  Berndi
  •   Silber-Award
10.8.2026  (#7)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Das ist kein Hindernis, der WR WR [Wechselrichter] muss halt per Einstellung auf die 10 kW begrenzt werden. Ob er jetzt 10 oder 50 kW könnte, macht keinen Unterschied.

Genau DAS kommt auf den Netzbetreiber an. Netz NÖ zum Beispiel lässt das nicht zu. 


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  •  helyx
  •   Gold-Award
10.8.2026  (#8)
Die Vorarlberg Netz akzeptiert das problemlos. Haben mehrere WR WR [Wechselrichter] in der Wirkleistung begrenzt. Mit Smartmeter gibts eh keine Ausreden bzw. mMn kein Argument wieso man es nicht machen können sollte.

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  •  Ebe95
10.8.2026  (#9)
Doch Netz Nö lässt das auch zu, man braucht nur eine Einspeisebegrenzung, man wird nur über 15 kva auf Leistungsmessung umgestellt.

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  •  Berndi
  •   Silber-Award
10.8.2026  (#10)
Dann nuss das jetzt neu sein.
2023 war es definitiv noch anders. WR-AC-Leistung, ohne Leistungsmessung, maximal 15 kVA (ungedrosselt). Und dann kam es auch noch auf den Bearbeiter an, ob 15 kVA oder <15kVA.
Argumentiert wurde, dass bei einer Fehlfunktion keinesfalls über das Limit eingespeist werden kann.
Mit Leistungsmessung war eh immer alles möglich - nur, wer will die schon...

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  •  Ebe95
10.8.2026  (#11)
Da hast du recht, das ist immer noch so.
Jedoch ist die Leistungsmessung sowieso bald für alle.
Und @Mex74 hat nur gesagt das er keinen größeren Wechselrichter montieren kann als 10kw, kann aber einen Größeren montieren, von der Leistungsmessung war keine Rede.

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  •  christoph1703
10.8.2026  (#12)

zitat..
Berndi schrieb: Genau DAS kommt auf den Netzbetreiber an. Netz NÖ zum Beispiel lässt das nicht zu.

Ich hab gerade (vor 2 Wochen) meine Anlage mit 15 kVA WR WR [Wechselrichter] angemeldet. 4 kVA Einspeiselimit. Natürlich geht das und war schon immer so. Leistungsmessung ist was anderes.


zitat..
Berndi schrieb: Und dann kam es auch noch auf den Bearbeiter an, ob 15 kVA oder <15kVA.

Das ist aber (mittlerweile) eindeutig geregelt (> 15 kVA) und soweit ich weiß, werden die Verträge großteils automatisiert erstellt.




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