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Depotübertrag teilen

9.8. -12.8.2026    13 Antworten    9 Autoren 13 2026-08-12T13:58:11+02:00
     
Zusammenfassung
  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
09.08.2026
13
Hat das in letzter Zeit wer von euch gemacht? Ich schiebe das Thema schon ewig vor mir her.
Ich würde gerne das Depot der Hausbank auf mein Flatex-Depot übertragen. Das Formular ist hier:
https://konto.flatex.at/formularcenter_at/public/5100002.pdf
Wie lange dauert die Abwicklung üblicherweise?

  •  geld26
10.8.2026  (#1)
ich habe mein Depot Ende 2025 übertragen, zusätzlich habe ich das in Finanzonline gemeldet. Diese Info bekam ich von der Bank (Baader -> Scalable).

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  •  Djerun
10.8.2026  (#2)
Wir haben vor 1-2 Monaten das Depot von der BAWAG zu Flatex übertragen.
Dauer waren ca. 2-3 Wochen. Kosten 57,60 € je Position.
Eine Position haben sie vergessen. Da mussten wir noch urgieren.

Man muss halt aufpassen, dass auch der Fond/ETF/Aktie auch bei Flatex gehandelt wird. Und es werden nur ganze Stück übertragen. Da haben wir jetzt auch etwas zu kämpfen, weil man zb. 0,94 Stk., welche übrig geblieben sind, nicht verkaufen kann.

Ansonsten ist bei Flatex alles korrekt angekommen inkl. korrekten Einstandswerten.

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Hallo speeeedcat,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Depotübertrag

  •  Equity
  •   Bronze-Award
10.8.2026  (#3)
https://www.broker-test.at/depotuebertrag-ablauf-dauer-kosten-vorlage/ kennst?

Ich würde gut durchrechnen (je Position) ob sich der Übertrag lohnt (sowohl im Vergleich zu nicht übertragen aber auch zu verkaufen und neu kaufen). Grundsätzlich sollte sich ein Inland-Inland Übertrag in den meisten Fällen lohnen und auch problemlos funktionieren, allerdings können es nach abgegebender Bank/Lagerstelle/usw bei vielen (eher kleinen) Positionen teuer werden, bei großen Positionen (mit viel Gewinn) ist wiederum die korrekte Übermittlung der Einstandswerte der Hauptfallstrick.

Wie ein phyischer Umzug kann das ein guter Zeitpunkt sein um auszumisten und nur die Sachen die langfristig behalten werden sollen mitzunehmen. 

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  •  Namor1
10.8.2026  (#4)
Mein Übertrag 2025 von Flatex zu Dadat hat Monate gedauert. Und war erst 2026 vollzogen. Wollte die Position bei Dadat verkaufen wegen Steuer 2025. Hat also nicht geklappt. Muss mit Fornulat E1kv nachholen. 

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  •  knauk
11.8.2026  (#5)
Ich wollte 2023 Von der Raika zu TR übertragen.
Schlussendlich hab ich die Positionen verkauft und dort neu gekauft.
Die Kosten pro Position wären zu hoch gewesen.
Und das Risiko, dass etwas schief geht, oder ewig dauert, war mir zu groß. (hört man im generellen nicht selten - unabhängig vom Broker) 


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  •  streicher
  •   Gold-Award
11.8.2026  (#6)

zitat..
Djerun schrieb: Man muss halt aufpassen, dass auch der Fond/ETF/Aktie auch bei Flatex gehandelt wird.

Auch wenn ich Flatex sonst sehr gut finde, genau deshalb habe ich jetzt seit ca. 7 Wochen eine schriftliche Anfrage beim Support offen und noch immer keine Antwort.
Naja, vielleicht sollte ich anrufen.




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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
11.8.2026  (#7)
Danke mal für die Antworten.
Drei kleinere Positionen werden ich im Depot B verkaufen und die freigewordenen Mittel zu Flatex übertragen und dort in den laufenden ETF investieren.
Die restlichen Positionen sind sehr gut gelaufen, die werde ich nicht auflösen, um keine Kest. auszulösen. Somit wird das zu Flatex transferiert.

Wie gehe ich am besten vor, um den Übertrag korrekt kontrollieren zu können. Von jedem Einzeltitel einen Screenshot mit Einstandskurs und Stückzahl machen?
Auf sonst etwas aufpassen?

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  •  supernova
  •   Silber-Award
11.8.2026  (#8)
Wollte vor ein paar Jahren von DeGiro.nl zu DeGiro.de übertragen lassen (weil sie mich zu Flatex Zwangsverlegen wollten) und das haben‘s für unmöglich erklärt (unterschiedliche nationale Standards incl. IT Inkompatibilität). Im Endeffekt habe ich dann alles verkauft und bei Scalable Capital neu (etwas anders) gekauft. 
Letztes Jahr hat Scalable dann von der Baader Bank zum eigenen Depot gewechselt. Das musste man dem Finanzamt melden, damit es keine KeSt auslöst aber ansonsten war das automatisch. 

Generell scheint es noch extrem viel an den Rahmenbedingungen zu Verbessern, weil Depotüberträge fast nie problemlos zu sein scheinen...

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  •  Miike
  •   Gold-Award
11.8.2026  (#9)
Was jetzt immer häufiger zum Umstand wird, ist das Thema der Mittelherkunft-Prüfung. Weiß jetzt natürlich nicht wie groß das Transfervolumen ist, aber meines Wissens fangen die ersten an bei rd. 100k mit Plausibilitätsprüfungen. KYC in Zusammenhang mit AMLA lassen immer häufiger grüßen. Sicher keine Hürde für den Übertrag, aber lästig vielleicht schon - schlussendlich gibt man am Ende vielleicht Einkommensbescheide aus der Hand...

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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
11.8.2026  (#10)
Was sollte daran problematisch sein, wenn alles aus nachvollziehbaren Quellen stammt? Können' s gerne meine Est.-Bescheide haben.

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  •  Equity
  •   Bronze-Award
11.8.2026  (#11)

zitat..
speeeedcat schrieb:

Wie gehe ich am besten vor, um den Übertrag korrekt kontrollieren zu können. Von jedem Einzeltitel einen Screenshot mit Einstandskurs und Stückzahl machen?
Auf sonst etwas aufpassen?

Ich würde mir schlicht sämtliche Belege als PDF runterladen und aufheben. Im Webinterface werden je nach Broker unterschiedliche Einstandskurse (ursprünglicher Einstandskurs vs. Steuerrelevanter korrigierter Einstandskurs) dargestellt und was es ist, ist nicht zwingend eindeutig sichtbar. Durch die jährliche Korrektur ist das nach einigen Jahren ein riesiger Unterschied und wohl genau eine der möglichen Fehlerquellen, wenn die Korrektur eben nicht korrekt mitübertragen wird.

Die Dokumente heißen je nach Broker unterschiedlich, aber es sollte irgendwo die Möglichkeit geben den KEst Status je Position runterzuladen, das ist wohl am wichtigsten. Über den ursprünglichen Kaufbeleg könnte man den KESt-Status auch rekonstruieren, das ist aber über viele Jahre und Positionen nicht ganz trivial (und genau der Grund warum man gerne einen steuereinfachen Broker hat der das übernimmt).




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  •  Miike
  •   Gold-Award
12.8.2026  (#12)

zitat..
speeeedcat schrieb: Was sollte daran problematisch sein, wenn alles aus nachvollziehbaren Quellen stammt? Können' s gerne meine Est.-Bescheide haben.

Ich meinte nicht, dass es ein Problem geben kann, sondern wollte nur auf den Umstand der KYC Prüfung (AML) hinweisen, die jetzt immer häufiger stattfinden. Mit entsprechenden EST-E/B gibt es sicher kein Problem.

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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
12.8.2026  (#13)

zitat..
Equity schrieb: Ich würde mir schlicht sämtliche Belege als PDF runterladen und aufheben. Im Webinterface werden je nach Broker unterschiedliche Einstandskurse (ursprünglicher Einstandskurs vs. Steuerrelevanter korrigierter Einstandskurs) dargestellt und was es ist, ist nicht zwingend eindeutig sichtbar. Durch die jährliche Korrektur ist das nach einigen Jahren ein riesiger Unterschied und wohl genau eine der möglichen Fehlerquellen, wenn die Korrektur eben nicht korrekt mitübertragen wird.

Die Dokumente heißen je nach Broker unterschiedlich, aber es sollte irgendwo die Möglichkeit geben den KEst Status je Position runterzuladen, das ist wohl am wichtigsten. Über den ursprünglichen Kaufbeleg könnte man den KESt-Status auch rekonstruieren, das ist aber über viele Jahre und Positionen nicht ganz trivial (und genau der Grund warum man gerne einen steuereinfachen Broker hat der das übernimmt).

Ich würde so vorgehen:

Von jeder Aktienposition einen Screenshot machen: Stückzahl, Einstandskurs (Kaufpreis mit Datum) und den aktuellen Deopowert der jeweiligen Aktie. Splitt wird da eh berücksicht durch die Stückzahl?

Habe meine Depotbank angeschrieben, ob diese mir die Kaufabrechnung je Aktie übermitteln kann, diesen Punkt finde ich in der George-App nicht.

 

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