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Kräuterrasen teilen

3.8. -21.8.2026    23 Antworten    11 Autoren 23 2026-08-21T13:36:36+02:00    1 Empfehlungen
  
Zusammenfassung
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  •  Cleudi
  •   Gold-Award
03.08.2026
24
Ich überlege ob des sich verändernden Klimas, den Großteil des Rasens (rund 350 m²) auf Kräuterrasen umzustellen, und nur in unmittelbarer Terrassennähe "richtigen" Rasen zu erhalten. Bei uns gab es seit rund 2 Monaten keinen ergiebigen Regenschauer mehr, der Rasen ist grün-braun, dazwischen sprießen munter diverse Kräutlein. 

Was fix ist: nordwestseitig (volle Sonne und Hitze im Sommer) wird auf ein Naturareal umgestellt, das nur mehr selten im Jahr gemäht wird, inklusive Käferkeller, Sandarium und was es sonst noch so gibt. Südseitig (volle Sonne das ganze Jahr über) bin ich noch am überlegen.

Hat jemand schon mal (Teile) des Rasens umgestellt, also auf niedrigwachsende Kräuter wie Gundermann, Gänseblümchen etc, gemischt mit Trockenrasen? Wie sind die Erfahrungen, oder gibt es weitere Interessent:innen zwecks Austausch?

P.S.: ich kenne diverse "Naturgartenforen" in den sozialen Medien, was da abgeht ist teilweise etwas schwer auszuhalten, daher versuche ich mich in gemäßigt aufgeregter Runde... emoji

  •  tomsl
  •   Bronze-Award
3.8.2026  (#1)
Ich spiele mit dem gleichen Gedanken, siehe:
https://www.energiesparhaus.at/forum-zeigt-her-eure-unperfekten-gaerten/79007_8#932040

Also hoch im Kurs stehen das kleine Habichtskraut, Schafgarbe (die ist jetzt im Garten sogar noch kräftig grün) und das kriechende Fingerkraut. Die Ackerwinde fühlt sich ja auch sehr wohl, aber da bekommen die meisten Forumsuser Schnappatmung 😂

1
  •  Cleudi
  •   Gold-Award
3.8.2026  (#2)
Gerade reingelesen... emoji

Ja, Schafgarbe und Fingerkraut hab ich bereits, nur halt immer eliminiert wo's nicht sein soll. Wenn ich die lasse, haben beide nächstes Jahr einfach den Garten übernommen 😁
Ackerwinde ist und bleibt böse, erstickt sogar Kleinsträucher wenn man sie lässt - die bleibt draußen. Ebenso böse: Wicke, abgesehen davon dass die hoch wächst. Ist noch dominanter als die Ackerwinde, jedenfalls bei uns. Die erstickt alles.

Ad Karde (OTOT [Off Topic]): aufpassen wo du sie hin lässt! Lass sie 1x absamen, nächstes Jahr ist sie überall und sticht wie verrückt (in unserem "Praxisgarten" getestet...)

1
  •  tomsl
  •   Bronze-Award
4.8.2026  (#3)

zitat..
Cleudi schrieb: Ja, Schafgarbe und Fingerkraut hab ich bereits, nur halt immer eliminiert wo's nicht sein soll. Wenn ich die lasse, haben beide nächstes Jahr einfach den Garten übernommen

Auf der morgendlichen Gassirunde komme ich immer bei dieser Wiese vorbei. Die ist noch immer grün, hauptsächlich wegen dem Fingerkraut. Das wächst so flach, dass es kaum auffällt:


2026/2026080461940.jpg

Schafgarbe muss man halt regelmäßig mähen, damit es nicht austreibt und stachelig wird.

Und ja, beides muss man halt von dort entfernen, wo man es nicht haben möchte. Das mach ich einmal im Frühjahr und einmal im Herbst.

Bei den Ackerwinde Horrorgeschichten frage ich mich immer, wie lang die Leute diese wuchern lassen. Ich habe jetzt sicher 2 Monate keine Triebe mehr entfernt, weil ich einfach keine Lust mehr hatte, da kann von Weltherrschaft keine Rede sein. 
Wie andere Wucherer entferne ich sie ein paar mal im Jahr und gut ists. Bei uns blüht die auf den Feldern und Wiesen grad überall. Da sie heimisch ist, hat sie ihre Daseinsberechtigung — im Gegensatz zum japanischen Staudenknöterich der gerade die Weltherrschaft an sich reißt. Aber das ist ein anderes Thema.

1


  •  DrShouter
  •   Gold-Award
4.8.2026  (#4)
Stichwörter
Microclover Lawn
Yarrow Lawn 

Gibt da in anderen Teilen der Welt schon Experimente für Rasenersatz. Mir würde ja ein Yarrow (Schafgabe) Lawn sehr gefallen - Problem ist halt die sehen immer nur als Monokultur wirklich gut aus.

Wenn es ein wilder Mix sein darf, dann würde ich einfach gar nix machen. Kein Dünger. Keine andere Pflege. Die Natur holt sich den Flecken e schnell zurück.

1
  •  tomsl
  •   Bronze-Award
7.8.2026  (#5)
Könnt ihr Onlineshops empfehlen, über die ihr die Samen bestellt?

1
  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award
7.8.2026  (#6)
Nabend
Fun Fact zu dem Thema, wir haben leider Quecke im Garten, kämpfen hoffnungslos dagegen an, alle paar Wochen reiß mas aus rigoros, keine Chance.
Auf Kreta in an Hotel Hams uns stolz den "Rasen" gezeigt..... Kinnlade bei Fuß... Quecke, genau die, die wir zhaus ausreißen.....
Bin fast schon am Überlegen.....
Lg

1
  •  csblack
  •   Silber-Award
8.8.2026  (#7)

zitat..
kraweuschuasta schrieb: Bin fast schon am Überlegen.....

Bei mir darf sie jetzt stehen bleiben. Alles, das die Hitze überlebt, darf bleiben 😂
ich habe letztes Jahr aufgehört zu düngen und zu wässern und habe abgewartet, wie sich der Rasen entwickelt. Die Löcher waren geplant mit Kräuterrasensamen zu füllen. Mal schauen wie der September wird und wie viel dann zu füllen sein wird.

ich hatte die letzen Jahre mit dem Trockenrasen von Greenfield gearbeitet. Werde den Kräuterrasen von denen versuchen.


1
  •  tomsl
  •   Bronze-Award
9.8.2026  (#8)

zitat..
kraweuschuasta schrieb: Bin fast schon am Überlegen.....

Überlege mal so:

Du willst es grün. Du düngst, vertikutierst und streichelst das Gras, dass dir im Sommer verbrennt, wenn du es nicht mit genügend Trinkwasser, dass immer weniger wird, gießt.

Die Pflanzen, die mit der Trockenheit umgehen können, die pflegeleicht sind und grün bleiben, reißt du aus oder vernichtest du mit Gift.

@kraweuschuasta damit meine ich jetzt nicht dich persönlich, das Beispiel soll nur generell zeigen, wie absurd das ganze eigentlich ist. Von Zeit und Geld die damit verschwendet werden, rede ich ja noch gar nicht.

2
  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award
9.8.2026  (#9)
Mahlzeit

zitat..
tomsl schrieb: damit meine ich jetzt nicht dich persönlich, das Beispiel soll nur generell zeigen, wie absurd das ganze eigentlich ist.

Ich nehms auch nicht persönlich - zumindest nicht so persönlich, dass ich mich jetzt mit 4 motorsägen und 3 hacken und 2 Kampfmiezekatzen ins Auto setz und ins Burgenland fahr....
Will nur meine persönliche Einschätzng7Senf dazugeben - ja selbst herausgefodert!!!

ICH persönlich hätte es gerne grün im Garten, am liebsten Bluenwiese mit gehstreifen zu den Beeten und zum Kompost.
WEIB will grüne Grasfläche, muss kein engl. Rasen sein, darf aber nicht zu hoch sein, eher wenig Unkraut.

Wir sind beide nicht die engl Rasenfetischisten. Wiese/ Gras soll pflegeleicht sein, wenig Arbeit verursachen.
Das Weib ist auch schon etwas abgestumpft, hauptanliegen: grün solls sein und mehr Gras als Unkraut.
Mit der Gartengestaltung 2024 haben wir wieder mehr gras bekommen, Quecke leider nicht ganz wegbekommen.
"Tip" vom Gartengestalterfuzzi: 2x die Woche die Wiese gießen! Im sommer? Mit Trinkwasser? Sicher ned!
So, hab nur an Sickerschacht, der reicht gradamal für das Gemüse. meistens, wenns ned ganz trocken ist.

Die Qecke wär ma im Prinzip ja wurscht, ber die ist invasiv, die kräut dir überall hin auch in die Hochbeete, unter die Terrasse usw usw....

Genau deswegen streu ich halt immerwieder Grassamen nach und wasser ihn aus dem Sickerschacht....

LG Wolfgang


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  •  andi102
  •   Gold-Award
9.8.2026  (#10)
Vor einigen Monaten wurde ich hier noch massiv zurechtgewiesen, als ich im "perfekten Rasenthread" auf den Klimawandel hingewiesen habe. Nun ja, heuer haben wir einen ERSTEN VORGESCHMACK bekommen. Wir erleben heuer zum ersten mal die Auswirkungen der Sünden vor 20 Jahren. Das heißt aber auch, man muss sich auf noch schlimmere Zeiten einstellen und sollte das bereits mitplanen.

Ich gärtere seit gesamt 20 Jahren und kann euch sagen, das Klima verändert sich massiv. Früher war es konstant schleichend, in den letzten 4-5 Jahren scheint vielen außer Kontrolle geraten zu sein. Durch die langen Phasen schön oder auch schlecht (begründet sich in den Jetstreams) haben die Pflanzen einen Dauerstress und sind sehr anfällig für Trockenheit, aber auch zu lange Feuchtigkeit (das habe ich in den 15 Jahren davor in keinem einzigen Jahr erlebt).

Ich habe einen Rasen übernommen und ihn als "fauler" Gärtner relativ selten gemäht. Dadurch war er nicht richtig perfekt, ist aber sogar jetzt schon grün und verträgt quasi jede Schandtat.

Ich würde bei bestehenden Rasen, die klimafit werden sollen, so vorgehen: Einen Trockenheitsresistenten Kräuterrasen im Frühjahr vor einer Regenperiode nach dem Vertikutieren reinsäen und die Natur machen lassen. Die Fertigmischungen sind nie auf einen Standort perfekt ausgelegt, was keimt, passt hierher, was nicht, ebern nicht.

Dann so alle 2 Wochen (im Schnitt, ich mähe oft erst nach 3 Wochen) mit der Mulchfunktion eher tief mähen. Das funktioniert bei mir am besten, kann individuell überall anders sein. Den massiv wuchernden Hahenfuß habe ich so wegbekommen, eine andere Pflanze, die alles überwuchert im Spätsommer auch. Die Quecke hab ich auch, die bringt man eh nicht mehr los. Einfach etwas dahinter sein, wo sie sehr stört.

1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
9.8.2026  (#11)
Bei uns wächst 70% Wiese, die wird ca. 2x im Jahr gemäht (mit der Sense). Im 'Rasen' wächst unter anderem Oregano, Minze, Thymian. Da wird nichts bewässert und relativ wenig braun, aber wir haben zumindest alle 3 Wochen mal ein wenig Regen gehabt. Der Osten ist da noch schlimmer dran.
Das 2. El Niño Jahr ist meist schlimmer, bin gespannt ob unser Brunnen nächstes Jahr auch ausfällt, dann wird unser Garten ein Problem, da wir gut die Hälfte unserer Lebensmittel daraus beziehen ist mir das wichtiger.

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  •  andi102
  •   Gold-Award
10.8.2026  (#12)
El nino hat normal in europa wenig Auswirkungen, tendenziell eher nasser. Dafür wird es woanders schlimm werden

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  •  drivedriver
12.8.2026  (#13)
ich finde den gedanken mittlerweile auch immer sympathischer, einfach mehr zuzulassen und zu schauen, was sich von selbst durchsetzt. bei uns merkt man ja auch ziemlich schnell, welche stellen bei hitze braun werden und wo irgendwelche kräuter völlig unbeeindruckt weiterwachsen.
einen komplett wilden garten möchte ich trotzdem nicht unbedingt, ich mag schon eine grüne fläche, auf der man sitzen, liegen und barfuß gehen kann. aber dafür muss es für mich wirklich kein perfekter rasen sein. wenn da gänseblümchen, schafgarbe, klee, thymian oder anderes dazwischen wächst, finde ich das mittlerweile sogar schöner.
zweimal die woche mit trinkwasser zu gießen, nur damit das gras im hochsommer überall sattgrün bleibt, würde ich jedenfalls auch nicht machen. gerade wenn man gleichzeitig sieht, dass andere pflanzen ohne jede unterstützung gut durchkommen.
mich würde interessieren, wie sich so eine fläche nach zwei oder drei jahren entwickelt. bleibt das halbwegs ausgewogen oder übernehmen irgendwann ein oder zwei besonders durchsetzungsfähige arten alles? und wie angenehm ist kräuterrasen tatsächlich zum barfuß laufen?
ich glaube, mein ideal wäre irgendwo zwischen rasen und wiese: grün, robust, nicht zu hoch und vor allem ohne ständig gießen, düngen und herumdoktern zu müssen. wenn es dann im august nicht aussieht wie ein englischer golfplatz, kann ich damit ziemlich gut leben. 😄




 
 


 




 


1
  •  Cleudi
  •   Gold-Award
12.8.2026  (#14)
Schön, dass sich offenbar schon mehrere mit ähnlichen Gedanken spielen!
Bei uns wird's vermutlich dreigeteilt. Der nordwestliche Teil des Gartens darf mehr verwildern wie eingangs beschrieben, südlich (unser "Death Valley") wird's mediterran mit trockenresistenten Pflanzen (sind eh schon teilweise dort, es wird um ein Stück Rasenfläche erweitert), und der frontale Großteil vermutlich zum Kräuterrasen. Eventuell helfe ich mit einer Saatmischung wie oben nach, aber vielleicht könnte ich einfach der Natur ihren Lauf lassen ... siehe Foto vom "totesten" Rasenteil, in dem sich ein einsames Kräutlein, das ich nicht explizit eingeladen habe, recht wohl fühlt... emoji
P.S.: ich glaube es wird eine wilde Möhre, für Schafgarbe scheint's mir zu grob.

2026/20260812499595.jpg


1
  •  ABERG
  •   Silber-Award
12.8.2026  (#15)
Damit kann ich auch dienen: mitten in der "Wüste" von unserem Garten gibt es "Oasen", die noch grün sind. Vielleicht sind das die zukünftigen Pflanzen, die dieses Klima überleben? 


2026/20260812561522.jpg



2026/20260812225964.jpg


Was könnte das sein?

Mein Pflanzenbestimmungsapp ist sich nicht sicher und sagt entweder "Gewöhnliche Graukresse" oder "Graues Felsenblümchen". Sagt mir aber alles nichts...


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
12.8.2026  (#16)
Ehrlichen Glückwunsch zu der Erkenntnis. Ich wettere ja immer wieder (ein wenig) gegen die 'Rasengilde'. Am Ende kann das Ergebnis durchaus spannend sein. Wir ernten den Thymian und das Oregano aus unserem 'Rasen' regelmäßig, je trockener der steht, desto intensiver ist der Geschmack.
Die wilde Möhre lässt sich übrigens auch essen! Aber sicherstellen, dass es auch wirklich diese ist, bei den Doldenblütlern sind auch ein paar nicht so bekömmliche dabei.

'Abfallwasser' also z.B. solches in dem wir unsere Äpfel waschen (ja das wird sich auch irgendwann aufhören), kommt an die Stellen, die es am Nötigsten haben.
@ABERG ja dürfte eine Graukresse sein.


1
  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
21.8.2026 8:46  (#17)
Verstehe den Ansatz zu 100% - auch mir gefällt das braune verdorrte nicht und das wird in Zukunft nicht weniger. 
Tatsächlich planen wir unseren Garten nun so, dass er wie ein normaler Garten wirkt (kein Wildwuchs), aber einfach mit den Bedingungen besser zurecht kommt. 

Die Theorie dahinter:
Süd- und Westseite sind bei uns heuer stark verbrannt, Nord- und Ostseite nach wie vor halbwegs in Ordnung. 

Warum ist die Süd- und Westseite verbrannt: A) Wenig Wasser, aber das ist nord- und ostseitig auch und B) Zu viel direkte Sonneneinstrahlung (das ist das Hauptproblem in meinen Augen). 

Wie kann ich also B am besten beheben --> Mit Schatten. Ich brauche also Bäume die möglichst wenig Wasser dem Boden entziehen, hitzeresistent sind und auch im Winter bei uns überleben, z. B. weidenblättrige Birne. 
Gepaart mit einem potenziellen Trockenrasen in den problematischen Ausrichtungen möchte ich der hässlichen Bräune im Garten entgegenwirken. 

Zumindest funktioniert dies auch in südlichen Ländern Europas. 

Falls wer ähnliche Gedanken hat, gerne Input dazu :)

1
  •  bluewhite
  •   Bronze-Award
21.8.2026 9:15  (#18)

zitat..
Hausbau24 schrieb:

Verstehe den Ansatz zu 100% - auch mir gefällt das braune verdorrte nicht und das wird in Zukunft nicht weniger. 
Tatsächlich planen wir unseren Garten nun so, dass er wie ein normaler Garten wirkt (kein Wildwuchs), aber einfach mit den Bedingungen besser zurecht kommt. 

Die Theorie dahinter:
Süd- und Westseite sind bei uns heuer stark verbrannt, Nord- und Ostseite nach wie vor halbwegs in Ordnung. 

Warum ist die Süd- und Westseite verbrannt: A) Wenig Wasser, aber das ist nord- und ostseitig auch und B) Zu viel direkte Sonneneinstrahlung (das ist das Hauptproblem in meinen Augen). 

Wie kann ich also B am besten beheben --> Mit Schatten. Ich brauche also Bäume die möglichst wenig Wasser dem Boden entziehen, hitzeresistent sind und auch im Winter bei uns überleben, z. B. weidenblättrige Birne. 
Gepaart mit einem potenziellen Trockenrasen in den problematischen Ausrichtungen möchte ich der hässlichen Bräune im Garten entgegenwirken. 

Zumindest funktioniert dies auch in südlichen Ländern Europas. 

Falls wer ähnliche Gedanken hat, gerne Input dazu :)

Eine Liste mit Bäumen die wenig Wasser dem Boden entziehen, wäre hilfreich. 
Die KI meint dazu:
Hainbuche
Feldahorn
Elsbeere
Speierling
Zerreiche
Blasenbaum
Silber-Linde
Nadelbäume wie Waldföhre oder Schwarzkiefer


1
  •  tomsl
  •   Bronze-Award
21.8.2026 9:31  (#19)

zitat..
Hausbau24 schrieb: Falls wer ähnliche Gedanken hat, gerne Input dazu :)

Hier 🙋

Es ist bei uns auch so, dort wo gnadenlos die Sonne hinknallt, dort ist alles Wüste. Wir haben deswegen einige Bäume strategisch gepflanzt, und zwar:
- Sommerlinde
- Blutahorn
- Marille
- Quitte
- Apfel
- Mispel
- die obligatorischen Kirschenbäume

Am meisten gelitten haben heuer die Linde und der Apfelbaum, die haben wir allerdings erst letzten Herbst gesetzt, dementsprechend sind die noch nicht so stark verwurzelt.
Die anderen Bäume haben die enorme Belastung eigentlich gut überstanden.

Aber bis man vernünftigen Schatten hat, dauert es halt noch Jahre. Man merkt aber jetzt schon, dass rund um die Bäumchen schon alles etwas grüner bleibt, ein bisschen Schatten werfen sie ja doch.

1
  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award
21.8.2026 12:57  (#20)
Mahlzeit,
Ich bild mir ein, dass die Bam mit unserem Lehmboden bissl (!) unempfindlicher sind, als das Blühtzeug....
Allerdings Apfelbaum und Zwetschken Baum haben mehr Früchte vorzeitig abgeworfen als üblich 😢

Btw. "Hotelrasen" in Griechenland, wie oben erwähnt, gegossene und gemähte Quecke... 😱


2026/20260821947256.jpg

LG

1
  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
21.8.2026 13:19  (#21)

zitat..
tomsl schrieb:

──────..
Hausbau24 schrieb: Falls wer ähnliche Gedanken hat, gerne Input dazu :)
───────────────

Hier 🙋

Es ist bei uns auch so, dort wo gnadenlos die Sonne hinknallt, dort ist alles Wüste. Wir haben deswegen einige Bäume strategisch gepflanzt, und zwar:
- Sommerlinde
- Blutahorn
- Marille
- Quitte
- Apfel
- Mispel
- die obligatorischen Kirschenbäume

Am meisten gelitten haben heuer die Linde und der Apfelbaum, die haben wir allerdings erst letzten Herbst gesetzt, dementsprechend sind die noch nicht so stark verwurzelt.
Die anderen Bäume haben die enorme Belastung eigentlich gut überstanden.

Aber bis man vernünftigen Schatten hat, dauert es halt noch Jahre. Man merkt aber jetzt schon, dass rund um die Bäumchen schon alles etwas grüner bleibt, ein bisschen Schatten werfen sie ja doch.

+1 Das waren genau die die wir uns als "mitteleuropäischen Garten" angeguckt haben.

zitat..
bluewhite schrieb:

──────..
Hausbau24 schrieb:

Verstehe den Ansatz zu 100% - auch mir gefällt das braune verdorrte nicht und das wird in Zukunft nicht weniger. 
Tatsächlich planen wir unseren Garten nun so, dass er wie ein normaler Garten wirkt (kein Wildwuchs), aber einfach mit den Bedingungen besser zurecht kommt. 

Die Theorie dahinter:
Süd- und Westseite sind bei uns heuer stark verbrannt, Nord- und Ostseite nach wie vor halbwegs in Ordnung. 

Warum ist die Süd- und Westseite verbrannt: A) Wenig Wasser, aber das ist nord- und ostseitig auch und B) Zu viel direkte Sonneneinstrahlung (das ist das Hauptproblem in meinen Augen). 

Wie kann ich also B am besten beheben --> Mit Schatten. Ich brauche also Bäume die möglichst wenig Wasser dem Boden entziehen, hitzeresistent sind und auch im Winter bei uns überleben, z. B. weidenblättrige Birne. 
Gepaart mit einem potenziellen Trockenrasen in den problematischen Ausrichtungen möchte ich der hässlichen Bräune im Garten entgegenwirken. 

Zumindest funktioniert dies auch in südlichen Ländern Europas. 

Falls wer ähnliche Gedanken hat, gerne Input dazu :)
───────────────

Eine Liste mit Bäumen die wenig Wasser dem Boden entziehen, wäre hilfreich. 
Die KI meint dazu:
Hainbuche
Feldahorn
Elsbeere
Speierling
Zerreiche
Blasenbaum
Silber-Linde
Nadelbäume wie Waldföhre oder Schwarzkiefer

Für unser mediterran-Projekt haben wir uns entschieden für: 
- 6 Olivenbäume verteilt im Garten (2 Terrassenseitig, nicht ganz so top geschützt - 100 Jahre alt, 2 gut geschützt 25 Jahre alt, 2 50 Jahre alt, die lassen wir eingesetzt aufwachsen und im Winter bekommen Sie ein Abdeckvlies - damit sind -15 - -20 Grad eigentlich kein Problem (und so oft haben wir das ja nicht)
- Zürgelbaum als Hauptschattenspender südseitig
- Maulbeerbaum
- Ölweide (eventuell)

Feige und Granatapfel passen auch super dazu, brauchen aber schon eher mehr Wasser. 

Jeder der sich damit beschäftigt wird auch noch die passenden Bäume für sich finden. 


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