130 m2 EFH - Wir haben Plan & keinen Plan, ob Plan gut ist...hilfe!
15.7.
-17.7.2026
14 Antworten
7 Autoren
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Also... - den Vorraum find ich cool (inkl. Gästeklo/dusche,...) ja der Zugang liegt im Schmutzbereich aber trotzdem - die Tür in der Küche richtung Garage find ich wiederum schwierig, da würd ich eher schauen, dass man von der Garage in den Vorraum kommt (evtl. Vorraum und Badezimmer tauschen?) HomeOffice: Überleg dir mal deinen tatsächlichen Arbeitsplatzbedarf. Ich kenn Menschen die haben 3 Monitore, Laptop und Tower - da ist allein der Schreibtisch den man braucht riesig. Was ich mich zusätzlich immer wieder frag bei diesen "Ein-Schreibtisch-Büros": was macht eigentlich die zweite Person? Braucht nie einen Schreibtisch? Sitzt im Wohnzimmer mit dem Laptop auf dem Schoß? Und dann kommst auf eine ungefähre Zimmergröße die du brauchst (ich würde schätzen ca. 9-10 m² mindestens). Oben frag ich mich vorallem, was die beiden Badezimmer bezwecken sollen. Ich versteh schon die Idee des "Kinderbad/Erwachsenenbad" aber meiner Ansicht nach verschwendet ihr da unmengen an Platz. 3 Duschen im Haus + Badewanne verträgt sich meiner Ansicht nach Schwer mit dem "130m²" Ziel. Da seid ihr wahrscheinlich besser dran, wenn ihr ein gemeinsames Bad und im worst Case zwei extra Klos einbaut (wobei ich der Ansciht bin, dass ein extra Klo ausreichend wäre vorallem wenn im gemeinsamen Bad noch eins ist. |
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Zuerst einmal: Ein Haus mit 130–140 m², 3 Schlafzimmern, Büro, 2 Bädern, großzügigem Wohnbereich und ausreichend Stauraum ist aus meiner Erfahrung absolut machbar – allerdings nur mit einem sehr gut durchdachten Gesamtkonzept. Was mich ehrlich gesagt am meisten überrascht: Es scheint auch vom Baumeister kein statisches Konzept berücksichtigt worden zu sein. Dabei ist genau das einer der ersten Hebel, um Baukosten zu sparen. Ein kompakter Baukörper und eine klare Tragstruktur sollten meiner Meinung nach von Anfang an mitgedacht werden. Zu eurem Entwurf: - Die Garderobe bietet erfreulich viel Stauraum – das ist definitiv ein Pluspunkt. -Das WC im Schmutzbereich kann eine Kompromisslösung sein. Die Dusche bildet allerdings eine etwas unglückliche Nische zur Küche. - Der Wohn-/Essbereich funktioniert für mich so leider nicht. Der Raum ist zu kurz, um den Esstisch längs zu stellen, gleichzeitig aber zu schmal für eine andere sinnvolle Anordnung. Mit Esstisch und Sofa wird das im Alltag sehr eng. - Das Büro ist direkt vom Wohnzimmer aus begehbar. Je nach Nutzung kann das funktionieren. Wer regelmäßig im Homeoffice arbeitet – insbesondere mit Kindern – wird sich dort vermutlich mehr Ruhe wünschen. - Im Kinderbad fehlt ein WC. Generell würde ich beide Bäder komplett neu denken – hier steckt aus meiner Sicht noch viel Potenzial. - Das Elternschlafzimmer wirkt überdimensioniert. Man hat viel freie Fläche, gleichzeitig aber nur rund 2,80 m Schranklänge. Hier würde ich die Flächen anders verteilen. - Zimmer 03 hat keinen Platz für einen Schrank. Falls dieses als Kinderzimmer gedacht ist, bitte auch so möblieren, um zu sehen, ob der Raum funktioniert. Ich sehe euren Entwurf als gute Grundlage für die professionelle Entwicklung eines durchdachten Grundrisskonzepts. Aus meiner Sicht steckt hier noch viel Potenzial, um Wohnqualität, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit deutlich zu verbessern. Liebe Grüße, Natalie | STUDIO navie |
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Danke für die tollen Gedanken, das bringt uns Hoffnung dass wir nicht alles komplett schmeißen müssen... Finden wir genial - werden das gleich mal probieren, danke :D Tatsächlich ist das ein bisschen nervig manchmal keinen eigenen Arbeitsplatz zu haben wo man seinen Kram auch mal liegen lassen kann (ist aktuell bei uns auch so)...andererseits sehe ich kaum die Möglichkeit das HO größer zu machen ohne das WZ noch kleiner zu machen. Der Gedanke war wenn mal Kinderzimmer frei werden würden wir womöglich eines der Zimmer in ein zweites Arbeitszimmer umfunktionieren. Bis dorthin müsste man halt im Kompromiss leben und mit dem Laptop am Esstisch arbeiten falls mal beide HO haben, das haben wir bisher aber auch geschafft xD Das ist ein gerechtfertigter Gedanke...wahrscheinlich wird es eh darauf hinauslaufen da das Budget sicher gesprengt wird und man überlegen muss wo man Kosten reduzieren kann. Haste recht :D Hmm, daran haben wir wirklich nicht gedacht um ehrlich zu sein - da sieht man wie viel Erfahrung wir mitbringen :D Heißt das im aktuellen Plan sind zu wenig tragende Innenwände? Wir haben versucht drauf zu achten dass der Baukörper so kompakt wie möglich ist eben genau um Kosten zu reduzieren....aber vielleicht nicht genug?? Unsere bevorzugte Variante wäre mit dem Esstisch längs paralell zur Küchenzeile. Der Tisch im Plan des BM ist mit 240x100 etwas überdimensioniert und geht sich so längs nicht aus, in unserer 3D Visualisierung hingegen schon mit einem 200x100 Tisch. Allerdings hat man wenn der Tisch voll ist trotzdem nicht super viel Platz um vorbeizugehen, das stimmt schon..... :/ Würdest du das Konzept Küche - Esstisch - Wohnzimmer in einer Line komplett verwerfen oder siehst du da noch eine Möglichkeit das trotzdem ohne ein Mehr an m2 zu realisieren? Danke auch für das restliche Feedback, das hilft uns schon enorm weiter! |
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Garage min 1 m zur schmal und 1m zu kurz. Macht bitte min. 6,80 m innen breit und 5 m lang. Ihr habt doch Platz zur Seite. So ist diese nachher (selbst nur mit Autos) gut vollgestellt und du darfst dich über Beulen an der Autotür durch Mitbewohner*INNEN freuen. |
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Garage überhaupt weglassen wäre auch eine Option (ich hab nie verstanden warum man Häuser rund um Autos plant, statt um Menschen... nicht nur im Privatbereich, auch stadtplanerisch) |
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Danke für den Hinweis, das stimmt. Die Garage ist eigentlich hauptsächlich als Lagerraum gedacht (statt Keller), da sowieso vorne irgendwann ein Carport hinkommt - wir hätten aber trotzdem gern die Möglichkeit bei Bedarf ein Auto reinzubekommen bzw Garagetor für Gartengeräte (Rasentraktor etc). In die Breite können wir leider nicht mehr gehen da wir gesamt auf 16m sind und mindestens 3m zum Nachbargrundstück sein müssen - bei 19m Grundstücksbreite geht sich das dann leider nicht aus. Aber tiefer geht auf jeden Fall, da werden wir uns Gedanken machen :) Theoretisch ja und Budgettechnisch wäre es optimal, aber wir brauchen unbedingt einen Lagerraum. Ohne Keller scheint uns das die logische Alternative zu sein... und dass es vom Haus aus begehbar ist wäre uns auch wichtig. Außer es gibt noch eine andere Möglichkeit, an die wir nicht gedacht haben? :) |
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Ich würde mit einem klaren statischen Konzept starten, den Wohn-/Essbereich großzügiger und alltagstauglicher gestalten und den Technikraum ins Haus integrieren. Meine Vorredner haben 100% recht, ein Carport (mit den richtigen Maßen!) statt einer Garage wäre für mich zudem einer der ersten und sinnvollsten Hebel, um Baukosten zu sparen. Und ganz persönlich halte ich einen Esstisch mit 200 × 100 cm für eine vierköpfige Familie mit gelegentlichem Besuch weder für funktional noch für zeitgemäß. Ich war kürzlich als Gast in einem Podcast, in dem es genau um dieses Thema geht: Warum der Grundriss die Basis für ein gelungenes Zuhause ist und welchen Einfluss er auf Wohnqualität und Budget hat. Wir sprechen darüber, welche Fehler bei der Grundrissplanung häufig gemacht werden, wie sich durch gute Planung oft Baukosten sparen lassen und warum es sich lohnt, einen Grundriss noch einmal von innen nach außen zu denken. https://open.spotify.com/episode/1bEEK4eBX5BWAO8Dw0pZS3 Vielleicht findet ihr darin den einen oder anderen Impuls für euer eigenes Bauprojekt. 😊 |
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Darf ich da kurz einhaken - was wäre dein Ansatz diesbezüglich? |
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Gerne 😊 Ich plane Esstische in Einfamilienhäusern grundsätzlich mit einer Länge von mindestens 240 cm. Am Esstisch spielt sich im Familienalltag unglaublich viel ab. Dort wird nicht nur gegessen – Kinder machen Hausübungen, es wird gebastelt, gespielt oder gemeinsam gearbeitet. Kommt bei einer vierköpfigen Familie nur eine weitere vierköpfige Familie zu Besuch, ist der Tisch bereits an seiner Kapazitätsgrenze. Sind die Platzverhältnisse sehr eingeschränkt, kann eine Bank oder sogar eine Eckbank eine sinnvolle Lösung sein, um zusätzliche Sitzplätze zu schaffen und den vorhandenen Raum besser zu nutzen.
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Ein vielleicht etwas extremes Beispiel: Unser 2,40m Tisch lässt sich insgesamt auf 3,40m erweitern. Wenn das zuwenig ist hat immer noch daneben ein weiterer 2m Tisch Platz. Bei größerer Verwandtschaft sind da alle Plätze komplett vergeben. 😉 |
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Danke, damit hätte ich nicht gerechnet 😅 Hätte aus unserer aktuellen Erfahrung gedacht, 2m sind zu groß. Momentan (mit zwei kleinen Kindern) nutzen wir nur die Hälfte von unserem Tisch, der Rest ist zugestellt mit Sachen, die man "nur mal kurz ablegt". Aber klar, wenn die Kids mal größer sind, wird der sicher voll genutzt. |
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DA bin ich fan von ausziehbaren tischen muss ich zugeben. Für meine 4 köpfige Familie reichen 80x180. Da bekomm ich problemlos 6 personen unter, wenn ich quetschen muss gingen auch 8 - dafür zieh ich dann aber aus und gönn mir nochmal bisschen länge (passiert aber relativ selten). Voll ausgezogen kann ich auch 10 Kinder unterbringen (geburtstagsfeiern - yay!) das müssten dann ca. 210 sein. Wenn ich tatsächlich größere Feiern hab, dann kommen die Biertische zum Einsatz und fertig. Ich persönlich seh für mich keinen Bedarf einen Tisch der sich auf 2,40 erweitern lässt. Jedenfalls keinen der auch den finanziellen Einsatz rechtfertigen würde. |
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80x180 finde ich persönlich sehr knapp. Schön, dass ihr für euch eine funktionierende Lösung gefunden habt. Wobei zum Ausziehen natürlich auch der nötige Platz rund um den Tisch berücksichtigt werden muss 😉 |
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Platz fürs Ausziehen - selbstverständlich. Allerdings wenn (so wie bei uns) der Platz halt nur sehr selten benötigt wird, dann kann man auch da nochmal Kompromisse eingehen. (hab übrigens mal gegoogelt: Es wird für die Person wenn man großzügig rechnet 80x40cm am Tisch gerechnet. Damit sind wir eh schon überdimensioniert ;)) Ich wollt eben nur aufzeigen: nicht alle sehen alles gleich. Hausaufgaben werden zB zwar am Tisch gemacht aber der wird vorher bzw. nachher abgeräumt. das kollidiert nicht mit Essen (um nur ein Beispiel zu nennen). Ich denk einfach, das wichtigste ist, dass man sich selbst gut kennt und entsprechend auch erkennt was für einen selber funktioniert (oder eben nicht). |
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